Orpheus in der Unterwelt

 DDR 1974
Komödie, Musikfilm / Musical 
film.at poster

Eine späte Operettenadaption der DEFA, farbenprächtig und im aufwendigen 70-mm-Verfahren hergestellt.

Für die Inszenierung wurde der Theaterregisseur Horst Bonnet verpflichtet, der bereits 1965 einen mittellangen Offenbach-Film (SALON PITZELBERGER) gedreht hatte. Bonnet gehörte 1968 zu den Unterzeichnern einer Petition gegen den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen in die CSSR, war daraufhin zeitweise verhaftet und mit Berufsverbot belegt.
Neu in die Personage der Operette wurde die Figur des Komponisten Jacques Offenbach eingefügt. Nicht mehr die "Öffentliche Meinung" wie auf dem Theater, sondern Offenbach selbst zwingt Orpheus, seine Gattin Eurydike von den Göttern zurückzufordern. Die Reise zum Olymp erfolgt mit Hilfe eines großen Fesselballons. Für das Dekor von Himmel und Hölle schöpfte Architekt Alfred Hirschmeier aus dem Vollen.

Länge: 88 Min.

Details

Gerry Wolff, Rolf Hoppe (Gesang: Siegfried Vogeb| Lisa Macheiner (Gesang: Gertraude Prenzlow), Wolfgang Greese ua.
Horst Bonnet
Jacques Offenbach
Otto Hanisch
Horst Bonnet nach Jacques Offenbach

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