Osama

 AFG/IR/J/NL/Iran 2003
Drama 108 min.
7.40
film.at poster

Der erste lange Spielfilm, der nach dem Ende der Taliban-Herrschaft in Afghanistan gedreht wurde.

Siddiq Barmak, der Regisseur und Drehbuchautor wurde in Cannes für dieses Werk mit Standing
Ovations gefeiert.

Barmaks Hauptdarstellerin schlägt sich als Junge verkleidet unter dem Namen Osama durch eine von Männern dominierte Welt. Sie versucht so den Lebensunterhalt für ihre Mutter und Großmutter zu verdienen. Ihre Weiblichkeit lässt sich trotz der Verkleidung nicht verbergen. Das Scharia-Gericht beschließt ihre Zwangsheirat mit einem um Jahre älteren Mullah. Er schenkt ihr zur Hochzeit ein Schloss, das ihre Zukunft für immer zu verriegeln scheint.
Der Film endet hier und der Zuschauer ist an das Anfangszitat von Nelson Mandela erinnert: "Ich werde verzeihen. Aber ich werde nie vergessen."

Details

Marina Golbahari, Mohmmad Nadre Khwaja, Mohmmad Arif Herati, Zubaida Sahar u.a.
Siddiq Barmak
Mohammad Reza Darwishi
Ibrahim Ghafuri
Siddiq Barmak
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • glotzkotz
    dies ist der schlechteste film, den ich je bei vollem bewusstsein über mich ergehen lassen hab. Und er gehört nicht zu der Sorte schlechter Filme, die den geneigten Glotzer zumindest amüsieren. Kann er gar nicht, denn dieser kriegstreiberischen US-Propaganda fehlt die dazu nötige Harmlosigkeit, was sich durch umso mehr Hirnlosigkeit nicht aufwiegen lässt. Wie das bei Schlachtrufen, die schon längst Realität geworden sind, eben so ist.

    Ein tragisches Machwerk, sehenswert höchstens in Hinblick auf die psychologischen Mechanismen, welche ein Volk motivieren, die Plattwälzung eines Landes gut zu heissen, dessen Namen es noch immer nicht aussprechen kann.

    Der Sieger schreibt die Geschichte, und der Sieger definiert political correctness.

    Aber der Konsument könnte zumindest ein klein wenig Geschmack haben (ein klein
    wenig reicht hier schon zum Kotzen).