Othon

 BRD/I 1969

Les Yeux ne veulent pas en tout temps se fermer ou Peut-être qu'un jour Rome se permettra de choisir à son tour

Avantgarde 88 min.
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Othon nach dem Theaterstück Corneille, ist ein Stück über Liebe und Macht, Privates und Öffentliches

Othon nach dem Theaterstück Corneille, ist ein Stück über Liebe und Macht, Privates und Öffentliches, über die Machenschaften der Politik und die Verteidigung der Res publica. «Über die Zeit hinweg hat Straub Corneille ins Heute geholt», schrieb Marguerite Duras über Straubs Film. «Er hat der Tragödie ihre subversive Bedeutung zurückgegeben, sie durch eine außerordentliche Arbeit gesund gemacht und wiederauferstehen lassen.» Othon von Jean-Marie Straub Riskieren wir doch, uns auf das Kino einzulassen, ohne auf Erlaubnis zu warten: Erfinden wir unsere eigenen Kriterien, trauen wir nur der wilden Kritik es gibt sie. Und wir sind doch schon sehr viele, die nur an sie glauben. Auf einem Plakat, in den Programmen die Namen Dreyer und Straub lesen und nichts wie hin. Sie gehören zu jenen, die uns von den Kritikern vorenthalten werden. Schon dies Grund genug, hinzugehen. Eines der Meisterwerke des Kinos, Gertrud von Dreyer, ist 1964 von der Kritik umgebracht und beerdigt worden (acht Tage in Paris). Wer hat dafür geradezustehen? Ihr seid das, die Ihr der Kritik geglaubt habt. Zu spät. ... (Marguerite Duras)

(Text: Viennale 2004)

Details

Adriano Aprà (Otho), Anne Brumagne (Plautina), Ennio Lauricella (Galba), Olimpia Carlisi (Camilla), Anthony Pensabene (Vinius)
Daniele Huillet, Jean-Marie Straub
Die Augen wollen sich nicht zu jeder Zeit schliessen oder Vielleicht eines Tages wird Rom sich erlauben seinerseits zu w
Ugo Piccone, Renato Berta
Jean-Marie Straub, Danièle Huillet nach «Othon» von Pierre Corneille (1664)

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Kinoprogramm

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