Outsourced - Auf Umwegen zum Glück

 USA 2006
Komödie 12.06.2009 102 min.
7.10
Outsourced - Auf Umwegen zum Glück

Eine herrliche Geschichte über das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Kulturen und den Weg eines Einzelnen zu seinem Glück.

Üppige Farben, verführerische Düfte, geheimnisvolle Traditionen ­ willkommen in Indien? Für die Schönheit des Landes hat Todd aus Seattle in dieser charmanten Komödie um globale Arbeitsrealität und interkontinentalen Kulturschock keinen Blick und erst Augen, als er sein Herz verliert. Der Call-Center-Manager Todd aus Seattle wird gefeuert. Nein, gefeuert ist nicht das richtige Wort. Heutzutage wird ausgelagert, oder auf Neudeutsch "outgesourced". In diesem Fall wird Todd nach Indien geschickt und obendrein soll er dort seinen eigenen Nachfolger einarbeiten! Die Hitze, die neuen Gepflogenheiten, Missverständnisse im Team und im Alltag ­ Todd stößt überall an seine Grenzen und sehnt sich nach Hause. Bis er begreift, dass auch er dazu lernen muss. Über Indien und Amerika, über die Liebe und vor allem auch über sich selbst. Langsam bemerkt er, dass es auch Vorteile haben kann, ausgelagert zu sein...

Details

Josh Hamilton, Ayesha Dharker, Asif Basra, Matt Smith u.a.
John Jeffcoat
BC Smith
Teodoro Maniaci
George Wing, John Jeffcoat
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Asha & Mr Todd
    In dieser netten Romanze geht es um die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins billigere Ausland: Indien, China. Aber eigentlich geht es natürlich um die Liebe zwischen Todd, einem amerikanischen Verkaufsleiter (Josh Hamilton) von ‘Firlefanz‘ im Internet und der indischen Angestellten Asha (Ayesha Dharker). Da wird viel lokaler Charme und Exotik verbreitet, wie beim Fest der Farben, an dem man sich mit Farbbeuteln bewirft. Es werden spaßige sprachliche Hindernisse überwunden, wobei die Aussprache von Todds Namen mit dem Tod verwechselt werden könnte (im Original ist es ‘toad‘ die Kröte) oder für Inder werden unbekannte Worte erklärt wie z.B. ‘Kitsch‘ oder ‘Tölpel‘.
    Wir hören ‘Indien ist sauber‘ und sehen einen Wildpinkler.
    Manche Umarmung durch einen kleinen Jungen kann schon mal zum Verlust des Handys führen.
    Dass die Love Story etwas in den Hintergrund gerät, macht den Film weniger aufdringlich. So gibt es eben nur ein paar kleine Tränchen beim angedrohten Ende der Liebe. Dagegen ist der Hinweis auf den Titel von Ashas Roman ‘Ferien in Goa‘ schon anspruchsvoller. Und mit der Verlagerung der Büroräume wegen Überschwemmung aufs Dach geht es in Richtung Zauberland von Zauberhand.
    Der ausländische Kulturkreis lernt vom einheimischen und umgekehrt. Da gibt es viele Unterschiede von der Toilette, über das Verhältnis zu den Eltern bis zu den Essgewohnheiten ohne Besteck. Und ganz nebenbei emanzipiert sich Asha auch noch.
    Selbst das Happy End ist etwas verklausuliert: Todd in der Küche, eine Einstellung wie beim Rorschach Test und dann klingelt ein Handy, das man ihm gestohlen hatte…
    Einfach nett.