Passage à Paris

 
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Ein Programm über die Passagen von Paris und deren Gegenstück, der Seine. Aus der Reihe 'Paris im Film.

Passage à Paris (99 min.)
Ein Abend über die zwei konträren Über- bzw. Durchgänge einer Stadt, wo Zeit und Raum wie in einem Traum aufgehoben sind bzw. zusammenfallen: Einerseits der Fluss, wo die Stadt zum meditativen Stillstand kommt, andererseits die Passage, jene Traumwelt des bürgerlichen Flaneurs.
In den zeitgenössischen Einkaufs- und Freizeitzentren, aber auch in den anspruchsvolleren Museumsgalerien, wird der Besucher wieder zum 'Flaneur', zum Kinogänger und Tagträumer.

Capitale Paysage (1982/83)

Frankreich. 71 min. Farbe. 16 mm. (OF)

Regie: Michel Nedjar

Nedjars Porträt der Hauptstadt findet seine symbolische Entsprechung in den Schaufenstern der Passagen, Kaufhäuser und Lichtspieltheater der großen Boulevards. "In dieser turbulenten und bunten Hymne auf Paris, einer Art neuer Großstadtsinfonie, aber verjazzt, finden sich die Vorliebe Nedjars für Abwegiges in der Stadt wie in seinen früheren Arbeiten, hier erweitert und orchestriert. Während einer guten Stunde, ... hat man den Eindruck eines einzigen sonnigen Tages eines Kaleidoskops der vielfältigsten Stadt der Welt." (Dominique Noguez)

Aurelia Steiner - Melbourne (1979)

Frankreich. 28 min. Farbe. 16 mm. (engl. OF)

Regie: Marguerite Duras

In Duras' sehr privatem Filmessay ist das Wort wichtiger und substanzieller als das Bild.
Die Texte werden zuerst geschrieben, die Bilder dann gedreht, sie stehen also in Einklang mit dem Text. Im ruhigen Tonfall ihrer weichen Stimme beschwört sie hier den Liebesruf eines jüdischen Mädchens namens Aurelia Steiner aus Melbourne: Aus der Sicht des Fährmanns eines Kohlenschleppers erlebt man bei dieser stillen Fahrt durch Paris die Uferböschungen und Brücken entlang der Seine, wobei die Stadt sonderbar ausgestorben und erstarrt wirkt.

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