Jerry Lewis versuchte 1972 ein bis dahin unvorstellbares Filmprojekt: Ein Clown in einem Konzentrationslager. Als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller des Films "The Day The Clown Cried" verließ er kurz vor Ende der Dreharbeiten das Set, nahm das Material mit und sprach nicht mehr darüber. Nach intensiver Recherche wurden die Originalbänder gefunden, restauriert und im Produktionskontext präsentiert. Die Dokumentation erzählt spannend wie ein True‑Crime-Fall wie Lewis einen deutschen Clown in einem KZ spielen wollte, lange bevor andere Regisseure den Holocaust auf der Leinwand darstellten. Wegbegleiter wie Mel Brooks, Sarah Silverman, Martin Scorsese und selbst Lewis erläutern die enormen Herausforderungen des Projekts.