Die 15-jährige Elvira glaubt, in einer dänischen Fruchtbarkeitsklinik gezeugt worden zu sein. In ihren Tagträumen imaginiert sie den dänischen Filmstar Nikolaj Coster-Waldau als ihren Vater, der ihr eine Tür zu einem anderen Leben öffnet. Raus aus dem verschlafenen Unjárga im äußersten Nordosten Norwegens, wo Elvira mit ihrer samischen Mutter Beate lebt. Alles hier ist "slow and boring". Selbst das Coming-out ihrer Mutter, die neuerdings eine Freundin hat, kommt nach Elviras Ansicht fünf Jahre zu spät, um am Puls der Zeit zu sein. Umso schockierender ist es für sie, als plötzlich ihr wirklicher Vater auftaucht. Von jetzt auf gleich wird Elvira mit einem ganz anderen genetischen und kulturellen Erbe konfrontiert als erträumt. Als ganze Sámi statt als halbe Dänin glaubt sie, keine Chance auf ein erfolgreiches Leben zu haben.