Play (2005)

Chile, 2005

Independent

Die kuriosen Verstrickungen eines jungen Architekten aus der Oberschicht, den seine Freundin verlassen hat, und eines jungen Mapuche-Mädchens.

Min.105

Cristina, ein junges Mädchen aus dem Süden Chiles, arbeitet in Santiago als Krankenpflegerin. Ihre freie Zeit verbringt sie damit, durch die Stadt zu streifen. In einer Grünanlage findet sie in einer Mülltonne eine geheimnisvolle Aktentasche. Ihr Inhalt verrät ihr intime Dinge über das Leben ihres Besitzers: Tristan, ein junger Mann aus der Oberschicht, ist gerade von seiner Geliebten verlassen worden und hat wegen eines Streiks seine Arbeit verloren. Verzweifelt wandert auch er durch das sommerlich heiße Santiago und landet schließlich in der mondänen Villa seiner Mutter. Cristina folgt Tristan und dringt immer tiefer in sein Leben ein ohne dass Tristan dies bemerken würde. Doch eines Tages treffen die beiden zusammen.

PLAY ist eine poetische, bildstarke, märchenhafte und stets wunderbar entspannt erzählte Großstadtballade über das Leben als Spiel mit offenem Ende. Der Debütfilm überzeugt auch durch seine außergewöhnliche filmische Umsetzung. Souverän und assoziativ blendet die Regisseurin die Erzählebenen ineinander und macht dadurch die unterschiedlichen Wirklichkeitserfahrungen und Wunschträume im sozial zerrissenen Santiago de Chile deutlich.

IMDb: 6.4

  • Schauspieler:Viviana Herrera, Andres Ulloa, Aline Küppenheim, Coca Guazzini

  • Regie:Alicia Scherson

  • Kamera:Ricardo DeAngelis

  • Autor:Alicia Scherson

  • Musik:Joseph Costa, Marc Hellner

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