Quinceañera - Echo Park L.A.

 USA 2006

Quinceañera

Drama 15.06.2007 90 min.
7.10
film.at poster

Ein vitales, rührendes und dennoch humorvolles Porträt einer Latino-Gemeinschaft in Los Angeles.

Die Quinceañera, der 15. Geburtstag einer jungen Frau, ist für mexikanische Mädchen ein großes Fest. Auch Magdalena steht kurz davor, doch ausgerechnet bei der Anprobe ihres Feiertagskleides offenbart sich, dass sie schwanger ist. Sie wird von ihrem konservativ-katholischen Vater ausgestoßen. Schließlich zieht sie zum kinderlosen Großonkel Tomas, der seinen Lebensunterhalt als Straßenverkäufer verdient und bei dem auch der schwule Cousin Carlos untergekommen ist. Die drei Outsider wachsen zu einer schrägen Patchwork-Familie zusammen.

QUINCEAÑERA ist ein vitales, rührendes und dennoch humorvolles Porträt einer Latino-Gemeinschaft in Los Angeles. Ähnlich wie die Kitchen-Sink-Dramen im England der späten 50er Jahre sucht der Film das Besondere im Alltäglichen und Einfachen. Lebensbejahend, ohne Zuckerguss und außerordentlichunterhaltsamein Film von bemerkenswerter Lebendigkeit.

Details

Emily Rios, Jesse Garcia, Chalo González, Ramiro Iniguez u.a.
Richard Glatzer, Wash Westmoreland
Victor Bock, Michael B. Jeter u.a.
Eric Steelberg
Richard Glatzer, Wash Westmoreland
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken


  • Man erhält einen Einblick in den Alltag mexikanischer Einwanderer in den USA. Mit fast dokumentarischer Distanz wird eine Emotionalisierung weitgehend vermieden. Und doch packt einen diese sonderbare Geschichte von einer unbefleckt Empfangenden (Wunder?!) und einem Schwulen, die bei ihrem achtzigjährigen Onkel Unterschlupf finden. Um diese WG auf Zeit kreisen die anderen Mitglieder des Familienclans. Nur hier werden alle Probleme entweder gelöst oder außen vor gelassen. Selbst der Tod ist nur eine Marginalie, das Leben eigentlich ein Fest, denn die titelgebenden Feiern machen einen großen Teil des Films aus. Ein bisschen ernst, ein bisschen verspielt. Nett anzuschauen.

  • Der Homo und die Unbefleckte
    Man erhält einen Einblick in den Alltag mexikanischer Einwanderer in den USA. Mit fast dokumentarischer Distanz wird eine Emotionalisierung weitgehend vermieden. Und doch packt einen diese sonderbare Geschichte von einer unbefleckt Empfangenden (Wunder?!) und einem Schwulen, die bei ihrem achtzigjährigen Onkel Unterschlupf finden. Um diese WG auf Zeit kreisen die anderen Mitglieder des Familienclans. Nur hier werden alle Probleme entweder gelöst oder außen vor gelassen. Selbst der Tod ist nur eine Marginalie, das Leben eigentlich ein Fest, denn die titelgebenden Feiern machen einen großen Teil des Films aus. Ein bisschen ernst, ein bisschen verspielt. Nett anzuschauen.

  • Der Homo und die Unbefleckte
    Man erhält einen Einblick in den Alltag mexikanischer Einwanderer in den USA. Mit fast dokumentarischer Distanz wird eine Emotionalisierung weitgehend vermieden. Und doch packt einen diese sonderbare Geschichte von einer unbefleckt Empfangenden (Wunder?!) und einem Schwulen, die bei ihrem achtzigjährigen Onkel Unterschlupf finden. Um diese WG auf Zeit kreisen die anderen Mitglieder des Familienclans. Nur hier werden alle Probleme entweder gelöst oder außen vor gelassen. Selbst der Tod ist nur eine Marginalie, das Leben eigentlich ein Fest, denn die titelgebenden Feiern machen einen großen Teil des Films aus. Ein bisschen ernst, ein bisschen verspielt. Nett anzuschauen.