Schwer verliebt

 USA 2001

Shallow Hal

Komödie 113 min.
5.90
Schwer verliebt

Nur für Jack Black sieht seine Angebetete aus wie Gwyneth Paltrow - für alle anderen ist sie einfach die 150 Kilo-Frau.

Für Hal Lars (Jack Black) ist Schönheit nur in einer Form manifest: dem Look eines Supermodels. Das Erste und Einzige, was Hal an einer Frau wahrnimmt, ist ihr Aussehen. Mit einer Frau auszugehen, die nicht mindestens das ultimative Lächeln, den perfekten Körper und Stil aufweist, käme ihm nie in den Sinn. Ach ja, Hal selbst ist eher klein, wurde gerade bei der Beförderung übergangen, neigt zu Bauchansatz - und die Zahl seiner Dates geht gegen null.

Nach einer Hypnose durch Persönlichkeitstrainer Tony Robbins erkennt er fortan nur noch die innere Schönheit der Menschen. Und sein Frauenbild wandelt sich um 180 Grad. Prompt trifft Hal die Traumfrau Rosemary Shanahan (Gwyneth Paltrow), eine fett-süchtige Mitarbeiterin des Friedenskorps, in Hals Augen aber eine überirdische Schönheit. Hingerissen von Rosemarys freundlichem Wesen und ihrem Humor, nimmt eine zarte Romanze ihren Anfang. Selbst Rosemarys gestrenger Vater Steve (Joe Viterelli) sieht in Hal bald seinen zukünftigen Schwiegersohn. Doch dann reißt Hals bester Freund Mauricio (Jason Alexander) ihn aus der Hypnose. Hal sieht sich mit der schwabbeligen Realität konfrontiert und muss eine der wichtigsten Lektionen im Leben lernen ...

Details

Gwyneth Paltrow, Jack Black, Jason Alexander, Libby Langdon
Bobby Farrelly, Peter Farrelly
Russell Carpenter
Bobby Farrelly, Peter Farrelly
Centfox

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Scheiße
    Rate euch nicht diesen scheiß zu schauen es wäre geldverschwendung wartet lieber bis er auf viedeo ist, das ist billiger!!!!!!

  • ein Dreck
    Jetzt zu einer patzen Enttäuschung von den Farrelly Brothers. SCHWER VERLIEBT (SHALLOW HAL) mit Fräulein Paltrow ist nicht mehr lustig. Die Brüder treiben diesmal nur noch unerträgliche, klischeebeladene Spässchen und als Opfer haben sie sich dafür die Übergewichtigen ausgesucht. Am Ende tun sie dann so als wäre alles für eine gute Sache gewesen. Eine feige Masche. Ein hinterhältiger Film.

    Re: ein Dreck
    siehe "italienisch für anfänger"! da kann man sehen, was von alex' destruktiven kritiken zu halten ist...allesamt "meisterwerke"!

    Re: Re: ein Dreck
    alex, eigentlich wollte ich nur sehen, ob man dich ein wenig provozieren kann ;-)
    ich würde sagen, ja
    und damit ende dieser eher sinnlosen dikussion (zumindest von meiner seite)

    Re: Re: ein Dreck
    Ich hock schon in der Arbeit und schlafe noch. Gääähhn! Weil ich mich beleidigt fühle (schmoll) werde ich Dir gerne nochmals antworten (Auch wenn Du Deine Postings nicht so gern an mich persönlich richtest.) SCHWER VERLIEBT und ITALIENISCH FÜR ANFÄNGER (und die Dumpfbacke AMELIE) ... was soll ich dazu nur sagen. Zu SCHWER VERLIEBT (in diesem Fall will ich Dich lieber nicht allzu ernst nehmen - ist ja echt ein peinlicher Streifen) werde ich mich nochmals kurz äussern. Was gefällt Dir an diesem Werk. Ich würds wirklich gerne lesen ;o). Aber sowas schreibst Du ja leider nicht. Soll SCHWER VERLIEBT ein Film über Toleranz (oder die berühmten Inneren Werte) sein. Dann ists aber wirklich ordentlich in die Hose gegangen. Mit diesem Film wird ein stark Übergewichtiger, der vielleicht wirklich darunter leidet, wohl eher keine Freude haben, denke ich! Also ... wozu bitte das scheinheilig schöne, edle Motiv, wenns eh nur dazu dient für billige Lacher zu sorgen. (die Szenen mit den zusammenbrechenden Stühlen, das ausufernde Swimmingpool - der Kinosaal bebt vor lachen ... mein Gott, waren das raffinierte Witze - für wen sind diese Gags eigentlich gedacht?) Ich habe SCHWER VERLIEBT also nicht verstanden, meinst Du!? Was mir natürlich eines klar machen soll: Du hast ihn verstanden. Klingt ziemlich lächerlich, wenn man bedenkt welcher Film hinter dieser Diskussion steckt! Nun ja ... lg

    Re: Re: Re: ein Dreck
    nun ja ich würde sagen, daß die meisten leute in die farelly-filme gehen, die auf billige lacher aus sind. und die sich auch im realen leben über übergewichtige lustig machen. solche leute wirst du mit diesem film eh nicht ändern. die lachen nicht nur im kino, sondern auch wenn ihnen eine übergewichtige person über den weg läuft. leute, die menschen nur nach dem äußeren bewerten. und wenn du diese leute fragst, wie der film war, sagen sie: "naja nicht so lustig wie die anderen filme von denen." aber genau solche leute gehen sicher nicht in filme, die z.B. im votivkino laufen. das heißt, die schauen sich nie einen ernsthaften film an, der sich mit wirklichen problemen von außenseitern beschäftigt. dieser film hält den leuten einen spiegel vor, damit sie zwar im kino lachen, aber dann vielleicht (ist eh unwahrscheinlich!)nach dem film nachdenken. die brüder farelly haben ziemlich dumme filme gemacht und jetzt kommt vielleicht dieses publikum und denkt doch mal ein bißchen nach.... darin liegt meiner meinung nach die subversive idee hinter diesem film. triff die leute dann, wenn sie es sich nicht erwarten!!!
    ich habe ein bekannte, die doch etwas "stärker" ist, aber sie ist der witzigste und humorvollste mensch, den ich kenne. und glaub mir, abende mit ihr sind viel lustiger als mit den meisten "schönen" frauen.

    Re: ein Dreck
    da hat alex (falls es der gleiche ist, was dem schreibstil nach anzunehmen ist) schon wieder einen film nicht verstanden (siehe auch unter "italienisch für anfänger")

    Re: Re: ein Dreck
    ähm ... klar Ludwig. Shallow Hal ist das erste sensible Werk der Farrelly Brothers. Ist ja wohl ein schlechter Scherz! Kann man nur so sehen, wenn man sich blind stellt. So macht man den grössten Müll den die zwei jemals zusammengebraut haben zu einem Meisterwerk. Leute, schaut doch ein wenig genauer hin! Aber das ist ja ein alter Hut. Auch David Lynch wird ja immer dann vollgeschleimt, wenn er seine schwächeren Werke ins Kino schickt.

  • SCHWERe empfehlung
    Wer sich einen typischen Farrely-Film (inkl.Brachialhumor) erwartet, wird nur anfangs kurz bedient und ist dann vielleicht enttäuscht. Ist aber ein empfehlenswerter Film, der eine wichtige Message leichtfüßig und lustig transportiert: Schönheit kommt von innen (..stimmt übrigens wirklich)! Jack Black überzeugt, ebenso wie Gwyneth Paltrow. Besondere Aufmerksamkeit verdient dieser Motivationstrainer (Tony Robbins??) an. Dieser Typ hat Charisma und Ausstrahlung, wie man sie nur selten findet.
    Am Schluß kommt dann wieder der etwas brachiale Humor der Regisseure auf, was ein bißchen schade ist, aber dem Film nicht wirklich schadet.
    Anschauen! Lachen! Und vielleicht ein bißchen nachdenken nach den Kino....

  • nicht übel
    Schwer verliebt



    HAL LARSON ( Jack Black ) hat einen Vater, der ist Reverend, der stirbt, er ist 9, und er muß ihm versprechen das ihm Titten, ein geiler Arsch und ne Mega Möse wichtiger sind als alles andere an Frauen, außer Geld halt. HAL wächst heran, und wird so irgendwie erwachsen, treibt sich in Discos rum und ist glücklich. Er schleppt eine nach der anderen ab, ist ein kleiner Primitivling, und ist glücklich. Sein Bild einer Frau ist einfach ein bißchen zu perfekt. Ein bißchen von dem und dem, und er geht fast dauernd mit ner neuen fort. Er arbeitet bei der Werbefirma JBS, wo seine Kollegen auch ein bißchen schlecht darauf zu reden sind, das er die Frauen einfach nimmt und fallen läßt. Bis auf JILL die er liebt, weil sie seine Nachbarin ist, zumindestens der Kleine HAL liebt sie irgendwie. Ne Trennung ist irgendwie dann die Folge, und jetzt kann Ihm nur sein Freund MAURICIO WILSON retten, der mit ihm alles durchmacht. Ein netter Kerl einfach, der auch nur auf schöne Frauen steht. Eines Tages bleibt HAL auf den Weg in ein Haus in den oberen Stockwerken im Aufzug stecken.
    Mit ihm TONY ROBBINS, ein Fernsehguru der netten Art, der innerhalb von 4 Std. versucht ihm zuzuhören, er hat wirklich ein Problem mit Frauen, der HAL, und ihm mittels kleiner Gehirnwäsche und seiner Mentalen Kraft was besonderes schenkt, nämlich den Blick für die Frauen anders sie zu sehen. Fortan sieht er alle Frauen denen er begegnet, die Potthäßlich sind, und teilweise Kostümlos in einer Geisterbahn arbeiten können, oder als Gejagtes Monster durch Kleinstädte ziehen können, als wunderschöne Fotomodelle. So lernt er ROSEMARIE SHANAHAN ( Gwyneth Paltrow ) kennen, und irgendwie lieben. Sie ist in einem Kinderheim tätig, lauter nette Kinder sind da, sie ist intelligent, lustig und witzig, sie hat Sinn für Humor, sieht verdammt wirklich verdammt gut aus, richtig wie ein Knabanossi, so einfach anknaberungswürdig, und er gibt nach kurzer Zeit schon JILL den Laufpaß. Was er nicht weiß ist, das sie ein 150 KG Mammut ist, er sieht sie aber als dünne schlanke wunderschöne Frau, mit der er fortgeht und sich in sie verliebt. ROSEMARIE´s erster richtiger Freund ist HAL und sie kann ihm irgendwie nicht glauben das er sie mag, das er sich in sie verliebt hat, und das es ihm nichts macht wie er aussieht. Früher hätte er sich höflich bei Ihrem Anblick übergeben, doch jetzt mag er sie, eigenartig denkt sich auch MAURICIO, der versucht ihn zu ergründen warum er so irre denkt. Häßliche Frauen findet er schön und er tanzt sogar mit Frauen die eigentlich mehr Ähnlichkeit mit der Tierwelt haben als so manche Hyäne. Vom Aussehen her jedenfalls. HAL sieht die Leute eigentlich nur schön, und geht immer mehr mit ROSERMARIE fort, bis sie eines Tages im Bett landen, beide sind glücklich. Jetzt fehlt es nur noch sich dem Vater von ROSEMARIE, JOE SHANAHAN ( Joe Vitrelli ) vorzustellen, der sein Boß ist, der ganz große, der aber glaubt er spielt ein doppeltes Spiel um sich an die Spitze zu schleimen. HAL besteht alle Tests und landet wirklich an der Spitze der Firma, bis er eines Tages, aber das seht euch im Kino an.
    Sehr gut muß man sagen haben sie das Kostüm von einigen Menschen gemacht die in diesem Film mitspielen, allen voran von Gwyneth. Sie spielt die Rolle auch sehr gut, eine Rolle einer Frau die es eigentlich gar nicht oder selten gibt. Außer man sieht wirklich genau hin, sieht man das z.b. Rosemarie etwas zu dünne Hände hat.
    Der Film sollte eigentlich eine 110 Min. Komödie sein, ist aber irgendwie gegen Ende hin, und auch so gesehen etwas sehr traurig und regt sehr zum denken an. Immer sehen die Menschen nur das äußere, und irgendwie bestimmen die Medien eigentlich unter Hypnotischer Wirkung unser Gedankengerüst. Egal ob Salz oder Süßgebäck, Unterwäsche oder Slipwerbung, Autos oder schöne Frauen. Man sehnt sich als Mensch, einfach irgendwie nach dem Schönen, dem P

    Re: nicht übel
    Man sehnt sich als Mensch, einfach irgendwie nach dem Schönen, dem Perfekten, das in Wirklichkeit nicht immer das richtige sein muß.
    Oft ist es so das einem der Blick getrübt ist, überhaupt in Sachen Beziehung. Da drüben wartet ein häßliches Entlein, das viel besser zu dir paßt, als der Schwarm den du die ganze Zeit anhimmelst. Die Aussage des Filmes war auch irgendwie gut. Lieber ein Dicker Wal und dafür nett und ein großes Herz, als eine junge schlanke hübsche Frau, die nichts im Schüßerl hat, und von Menschlichkeit 0 Ahnung hat, und auch so fade ist.
    Schöne Frauen die hübsch sind, nett, und anmutig gibt es sowieso selten, außer wenn ich mit meiner Freundin ins Kino gehe, aber sonst ist sowas ne Ausnahme. Wieviel mehr haben die Leute zu bieten, die unter einer nicht so schönen Fassade stehen, die zwar außen Pfui, aber Innen Hui sind. Der ganze Film ist ein Blick durch die rosarote Brille, aber die ist sehr gelungen. Die Geschichte ist einfach was bezauberndes. Man kriegt direkt Mitleid wenn man das Ganze sieht, auch wenn das Kostüm von Rosemarie nicht perfekt ist. 150 KG, eine Mischung zwischen Walfisch und Biotonne, einfach irre gut gemacht. Das ganze erinnert einen an ¿ South Central ¿ Inden Straßen von L.A. ¿ oder ¿ Sumo Bruno ¿ oder ¿ Was ist mit Bob ? ¿ Die Ideen in dem Film waren schon was herrliches, allen voran die Vorschau, der Trailer des Filmes, als Rosemarie ein Klein bißchen baden geht, ein klein bißchen das Fest überflutet, ein Klein bißchen ein Kind in den Baum befördert, und das Publikum ein klein wenig lacht. War im ganzen alles eigentlich nett, sollte ne Komödie sein, war aber sehr nachdenklich, und einige Leute waren so nachdenklich das man schon fast die Feuerwehr wegen Rauchender Köpfe anrufen mußte. Und romantisch und traurig wars auch. Also alles was man eigentlich so bei einem Film erwartet.
    Diese Groteske, leicht burleske, Fettwanztwitzeverfilmung hat es eigentlich ziemlich in sich, da sie einfach eine besondere Außenseiter Klamotte ist, die versucht halt hin und wieder mit ziemlich übertriebener Holzhammer Methode die Leute zum Lachen zu bringen. Trotzdem gelungen.

    78,19 von 100

  • FABELHAFT ANDERS
    Würde mich jemand fragen (was leider keiner tut), ob dieser Film genauso gut ist, wie die anderen Werke der Farrelly-Brüder, täte mir die Antwort schwer fallen. Denn "Schwer verliebt" lässt sich ganz und gar nicht mit dem Universum an kranken Seelen vergleichen, welches Peter & Bobby Farrelly in den letzten Jahren kreiert haben. Keine Idioten, die mit einem Motorroller ins verschneite Aspen wollen; kein einarmiger Bowler, der einen Stier melkt; kein Stelzbock, der seiner High-School-Liebe nachflennt. Mit 5 Filmen führten sie uns an den Rand des guten Geschmacks, brachten uns zum Lachen ... oder auch nicht. Doch ihr jüngstes Projekt schwimmt in einem ganz anderen Wasser.

    Der Held der Geschichte, ein eher unbeholfener Charakter, lernt die wahre Liebe kennen und wird dabei erwachsen. Zuerst verfolgt er nur den letzten Wunsch seines Vaters, versucht nur allzu vergeblich schöne Frauen aufzureißen. Große Titten (vielleicht noch operativ korrigiert), knackige Ärsche. Doch erst die Begegnung mit einem Guru bringt die Wende. Das er schlussendlich erkennt, dass alle äußerlich attraktiven Frauen wie hohle Britney-Spears-Puppen sind, lässt ihn fürs Leben lernen.

    Die Farrellys erzählen eine Liebesgeschichte; und dann auch noch herzerwärmend gut. Jack Black ist Hal, ohne Zweifel, ein etwas abgedrehter Typ, der langsam zu verstehen beginnt. Gwyneth Paltrow als die Verkörperung der inneren Werte einfach umwerfend hübsch, wagt sie sich trotzdem mit dem Latexkostüm vor die Kamera, so wie sie noch keiner sah: überzeugend, mitleidserregend, traurig. Die Szene, wo er ihr auf dem Weg zur Toilette begegnet, sie nicht erkennt und zu Tränen rührt, um sie anschließend mit Unschuldsmine anzurufen.

    So ernsthaft waren die Farrellys noch nie. Werden es vielleicht auch nie wieder sein. Okay, ab und an blitzen die alten Gags auf (die letzten Worte des sterbenden Vaters; Rosies Krankenhauskollegin). Doch nehmen die schlechten Witze nie überhand. Wenn Hal am Ende des Films im Krankenhaus dem kleinen Mädchen Cedance begegnet, die Musik ins Traurige überschwappt, verfällt die Geschichte in leichten Kitsch ... doch, was soll's. So liebevoll und komisch gezeichnete Charaktere wird man lange nicht mehr zu Gesicht bekommen. Und hey ¿ GUCK GUCK ¿ war nur ein Scherz.

  • Spiegel
    Es ist interessant zu beobachten, dass der ganze film eigentlich ein spiegel der kinobesucher war. zuerst merkt man wie alle gebannt auf die leinwand starren als gwyneth auftaucht und alle sind begeistert und wollen wissen wie es weitergeht. dann sieht man rosemary wie sie andere menschen sehen und man hört aus den einzelnen reihen ein hämisches lachen, weil alle entsetzt sind, was eigentlich nicht mit dem film bezweckt werden sollte.
    doch am ende des films war ich verblüfft, denn es sah wirklich so aus als hätte sich alles geändert, am ende gab es kein "böses"gelächter mehr und auch keine dummen kommentare, die man vielleicht mithören hätte können, sondern es sah fast so aus, als ob die menschen darüber nachgedacht hätten.
    das ist wie ich finde ein großartige sache, wenn man bedenkt das der film eigentlich eine komödie ist und kein nachdenklicher film wie rainman, philadelphia...

  • Spiegel
    Es ist interessant zu beobachten, dass der ganze film eigentlich ein spiegel der kinobesucher war. zuerst merkt man wie alle gebannt auf die leinwand starren als gwyneth auftaucht und alle sind begeistert und wollen wissen wie es weitergeht. dann sieht man rosemary wie sie andere menschen sehen und man hört aus den einzelnen reihen ein hämisches lachen, weil alle entsetzt sind, was eigentlich nicht mit dem film bezweckt werden sollte.
    doch am ende des films war ich verblüfft, denn es sah wirklich so aus als hätte sich alles geändert, am ende gab es kein "böses"gelächter mehr und auch keine dummen kommentare, die man vielleicht mithören hätte können, sondern es sah fast so aus, als ob die menschen darüber nachgedacht hätten.
    das ist wie ich finde ein großartige sache, wenn man bedenkt das der film eigentlich eine komödie ist und kein nachdenklicher film wie rainman, philadelphia...

  • Spiegel
    Es ist interessant zu beobachten, dass der ganze film eigentlich ein spiegel der kinobesucher war. zuerst merkt man wie alle gebannt auf die leinwand starren als gwyneth auftaucht und alle sind begeistert und wollen wissen wie es weitergeht. dann sieht man rosemary wie sie andere menschen sehen und man hört aus den einzelnen reihen ein hämisches lachen, weil alle entsetzt sind, was eigentlich nicht mit dem film bezweckt werden sollte.
    doch am ende des films war ich verblüfft, denn es sah wirklich so aus als hätte sich alles geändert, am ende gab es kein "böses"gelächter mehr und auch keine dummen kommentare, die man vielleicht mithören hätte können, sondern es sah fast so aus, als ob die menschen darüber nachgedacht hätten.
    das ist wie ich finde ein großartige sache, wenn man bedenkt das der film eigentlich eine komödie ist und kein nachdenklicher film wie rainman, philadelphia...

  • herzhaft natürlich
    Die Farrellys entwickelt konsequent weiter, womit sie bei Dumb & Dumber begonnen haben. Waren damals noch zwei vollkommene und überzeichnete "retards" die Helden, folgten danach in Kingpin ein Krüppel, in Something about Mary geistig Behinderte, in Me, Myself and Irene schließlich ein Schizoider, ein Albino und ein Zwerg. Und jetzt tummeln sich Übergewichtige, Krüppel und und verbrannte Kinder in Shallow Hal. Und allein für das sollte man die beiden lieben. Denn wer in Hollywood blickt mit einer Natürlichkeit, voller Respekt und vor allem ohne falschem Mitleid auf die vermeintlich Benachteiligten, ohne daraus ein Tränenmelodrama a la Rainman oder Mein linker Fuß zu fabrizieren? Man fragt manchmal, ob Filme die Welt oder das Leben von Menschen verändern können. Schrauben wir ein wenig zurück und fragen, ob ein Farrelly-Film die Sichtweise eines Menschen ändern kann. Ich denke schon. Diese körperlichen oder geistigen Fehler, die uns die Farrellys vorführen sind nichts weiter als Kleinigkeiten und als das zeigen sie es auch. Und eine Kleinigkeit als abstoßend oder mitleiderregend zu betrachten, wäre doch etwas abartig, oder? Die Farrellys werden nicht müde uns das zu zeigen. Ich hoffe, es werden noch viele solche Filme folgen.
    Und an all jene die diese Filme als geschmacklos empfinden: Ist euch die Behandlung der "Aussenseiter" zu unangepaßt? Seht ihr mit demselben Auge auf einen Krüppel und dreht euch dann weg oder zerfließt vor Mitleid? Was ist da unangepaßter? Die Natürlichkeit der Farrellys oder eure Unfähigkeit damit umzugehen?

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