Siegfried (aus der MET)

 USA 2011
Musikfilm / Musical 355 min.
film.at poster

Der dritte Teil der spektakulären Lepage-Inszenierung integriert virtuelle 3-D-Technik in die auch so schon beeindruckende Bühnenmaschinerie.

Die Akteure, angeführt von Gary Lehman, der mit Siegfried eine der künstlerisch wie physisch wohl größten Herausforderungen der Tenor-Literatur übernimmt, bewegen sich die Akteure innerhalb eines räumlichen, aber transparenten Bühnenbildes.

INHALT

Sieglinde hat Siegfried in Mimes Höhle zur Welt gebracht und vertraute sterbend dem Zwerg das Kind und die Splitter des wundertätigen Schwertes an.

Siegfried wächst also beim ungeliebten Schmied auf. Als er im waffenfähigen Alter ist, schmiedet Mime ein Schwert für ihn, doch Siegfried zerbricht die Waffe sofort; er fordert Mime statt dessen auf, aus den Splittern das Schwert "Notung" wiederherzustellen, schmiedet sich aber schließlich das Schwert selbst.

Um Siegfried das Fürchten zu lehren (v.a. aber, um in den Besitz des Nibelungen-Ringes zu kommen) schickt ihn Mime zum Drachen Fafner in den Wald. Selbstverständlich bleibt Siegfried im nun fogenden Kampf der Sieger und erlangt obendrein durch die Berührung mit dem Drachenblut die Fähigkeit, die Sprache der Vögel zu verstehen. Ein Waldvogel weist ihn auf die Schätze (Ring und Tarnhelm) in der Höhle hin: es eignet sich die Wunderdinge an und erschlägt den beutegierigen Mime.

Der Waldvogel spricht aber auch von der hinter einem Feuergürtel gefangenen Brünhilde und stachelt Siegfrieds Heldenmut an: er zieht aus, um Brünhilde zu befreien. Obwohl sich Wotan selbst seinem Sohn entgegenstellt, kann er ihn nicht daran hindern, die Feuerzone zu durchqueren und Brünhilde durch einen Kuss aus ihrem Schlaf zu wecken.

Sowohl Wotan als auch Brünhilde verlieren durch Siegfrieds Handeln ihre göttlichen Mächte, doch die Frau spürt erstmals die menschliche Leidenschaft einer Liebenden.

Details

Deborah Voigt, Gary Lehman, Bryn Terfel u.a.
Robert Lepage

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken