Khamosh Pani - Silent Waters

 Pakistan/D/F 2003
Drama 98 min.
7.60
film.at poster

Ein wohlgehütetes Geheimnis droht das geruhsame Leben der Witwe Ayesha im pakistanischen Punjab zu gefährden.

Charkhi, ein Dorf im pakistanischen Punjab. Ayesha ist eine scheinbar gut situierte Frau in den besten Jahren, deren Leben sich um ihren verträumten achtzehnjährigen Sohn Saleem dreht. Saleem ist bis über beide Ohren in Zubeida verliebt. Ayeshas Mann ist bereits seit einiger Zeit tot, und sie muss sich zusätzlich zu ihrer spärlichen Rente mit Koranstunden für junge Mädchen über Wasser halten.

Die Geschichte beginnt 1979, in der Zeit der Militärdiktatur in Pakistan unter Führung von Präsident General Zia ul Haq. Das Land befindet sich auf dem Weg in die Islamisierung. Saleem schließt sich einer Gruppe islamischer Fundamentalisten an und verlässt Zubeida. Ayesha verfolgt die Veränderung ihres Sohnes mit Sorge. Als Sikh-Pilger aus Indien in das Dorf strömen, beschleunigen sich die Ereignisse. Einer der Pilger sucht nach seiner Schwester Veero, die 1947 von Moslems verschleppt wurde und ruft damit schmerzhafte Erinnerungen wach.

STILLE WASSER ist seit langem der erste internationale Spielfilm, der zur Gänze in Pakistan gedreht wurde, und erstmals führte eine Frau Regie. Der Film verdeutlicht die geschichtlichen Parallelen einer als religiös ausgegebenen Intoleranz und ermöglicht es, aktuelle politische Ereignisse in Pakistan in einem anderen Bedeutungszusammenhang zu sehen. (Filmarchiv Austria)

Details

Kirron Kher, Aamir Malik, Navtej Johar, Arshad Mahmud, Salman Shahid, u.a.
Sabiha Sumar
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Silent Waters
    ein überaus beklemmender Film, der jedoch keine wirkliche Schuldzuweisung aufzeigt. Vielmehr hinweist, das alles, was mit Fanatismus betrieben wird, von Übel ist....
    Mir hat er sehr gut gefallen!

  • die in Wien lebt
    Toller film über ethnische Vorurteile und Konflikte in Indien/Pakistan, sehr berührend, vor allem sehr passend nach den Ereignissen in London, man erhält Einsicht in die Seele eines Fundamentalisten, außerdem ist der Junge sehr fesch :-)