Silver Lode

 USA 1954
Western 80 min.
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Ein Jahrhundertfilm aus der Götterdämmerung von Allan Dwans Karriere. Die moralisch vielschichtigste unter den vielen Variatio- nen des High Noon-Konzepts, inszeniert mit rasanter B-Picture-Ökonomie und verschwenderischer Verve, wie in der unfassbaren Kamerafahrt, die ohne Schnitt der gejagten Hauptfigur über die (für die Independence Day-Feier geschmückte) Hauptstraße hinterher schlingert - gleich einem waidwunden Pferd. John Payne als zum "unbescholtenen Bürger" reformierter Ex-Outlaw, an dessen Hochzeitstag sein einstiger Bandenboss mit einem Haftbefehl in die Stadt kommt und alle gegen ihn aufhetzt.

Dass der als Bezirksrichter getarnte Schurke McCarthy heißt, hat Silver Lode den Ruf eines Politwesterns zur Kommunistenhetze eingetragen, aber dieses sarkastische Gesellschaftsbild ist eine intelligente Studie über Demokratie im Allgemeinen und über ihren Missbrauch. Dwan: "Die Geschichte eines Mannes, der aus den falschen Gründen verdammt und aus den falschen Gründen rehabilitiert wird."

(Text: Filmmuseum)

Details

John Payne, Dan Duryea, Lizabeth Scott, Dolores Moran, Harry Carey Jr., u.a.
Allan Dwan

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