Solaris (2002)

 2002 2002
Science Fiction 98 min.
6.20
Solaris (2002)

In Anlehnung an Stanislaw Lems Roman präsentiert Steven Soderbergh ein Mystery-Abenteuer über einen geheimnisvollen Planeten voller ungeahnter Mächte

Solaris ist eine Liebesgeschichte voller Emotionen und mysteriöser Ereignisse, die in eine Science-Fiction-Szenerie eingebettet ist. Die Geschichte, die in der Zukunft spielt, beginnt, als Dr. Chris Kelvin (George Clooney) beauftragt wird, das unerklärliche Verhalten einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern auf der Raumstation Prometheus zu untersuchen, die den Kontakt zur Erde vollständig abgebrochen hat.

Kelvin begibt sich auf die Raumstation, nachdem er eine Videoaufzeichnung seines engen Freundes Gibarian (Ulrich Tukur) dem Missionsleiter, gesehen hat. Er bittet Kelvin ihm an Bord der Prometheus zu Hilfe zu kommen, die Gründe hierfür möchte oder - kann er - nicht erklären. Chris Kelvin weiß, dass seine Analyse der Lage das Schicksal der Raumstation beeinflussen wird und er ist schockiert über das, was er bei seiner Ankunft dort vorfindet: Gibarian hat Selbstmord begangen und die zwei verbleibenden Wissenschaftler zeigen Anzeichen von extremem Stress und Paranoia, scheinbar ausgelöst durch die Erforschung des Planeten Solaris.

Kelvin wird ebenfalls von den mysteriösen Ereignissen dieser einzigartigen Welt gefangen genommen. In gewisser Weise scheint Solaris ihm eine zweite Chance für seine große Liebe zu geben - die Möglichkeit, seiner vergangenen Beziehung, die ihn voller Schuld und Reue quält, einen anderen Verlauf zu geben. Aber kann er wirklich in die Vergangenheit zurückkehren und sie verändern? Oder ist er dazu verdammt, dieselben Fehler noch einmal zu machen?

Details

George Clooney, Natascha McElhone, Jeremy Davies, Ulrich Tukur
Steve Soderbergh
Cliff Martinez
Peter Andrews
Steve Soderbergh basierend auf dem Roman von Stanislaw Lem
20th Century Fox

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Losgelöst von Zeit und Raum
    Natürlich kriegt man den Vergleich zum Original von Tarkowkij nicht aus dem Kopf. Zwischen beiden Fassungen liegen genau dreißig Jahre. Das Remake setzt natürlich auf den ganzen technischen Schnickschnack und die Hauptdarsteller Clooney/McElhone. Aber das abstrakte Thema bleibt das gleiche. Die Erstfassung überzeugt in ihrer kruden Schlichtheit und technischen Rückständigkeit trotzdem, denn sie verdeutlicht das menschliche Problem etwas anschaulicher. Man muss sich nur die Mühe machen, die schier endlose Ausdehnung der Einstellungen mitzugehen. Wenn man dann noch den intellektuellen Anspruch nachvollziehen kann - quasi losgelöst von Zeit und Raum -erlebt man eine echte Space Odyssey.

  • Losgelöst von Zeit und Raum
    Natürlich kriegt man den Vergleich zum Original von Tarkowkij nicht aus dem Kopf. Zwischen beiden Fassungen liegen genau dreißig Jahre. Das Remake setzt natürlich auf den ganzen technischen Schnickschnack und die Hauptdarsteller Clooney/McElhone. Aber das abstrakte Thema bleibt das gleiche. Die Erstfassung überzeugt in ihrer kruden Schlichtheit und technischen Rückständigkeit trotzdem, denn sie verdeutlicht das menschliche Problem etwas anschaulicher. Man muss sich nur die Mühe machen, die schier endlose Ausdehnung der Einstellungen mitzugehen. Wenn man dann noch den intellektuellen Anspruch nachvollziehen kann - quasi losgelöst von Zeit und Raum -erlebt man eine echte Space Odyssey.

  • Scheisfad
    Solaris


    Oder die Rückkehr der Zombies, die noch dazu hier im Film Anleihen nimmt bei ¿ 12 Monkeys ¿ und
    ¿ 2001 ¿ Odyssee im Weltraum ¿ 96 Min. lange. CHRIS KELVIN ( George Clooney ), RHEYA KELVIN
    ( Natascha McElhone ), Dr. KIBARIAN ( Ulrich Tukur ), die spielen hier die ganze Zeit in einem Film nach einem berühmten Roman.

    CHRIS kriegt einen Auftrag. Er ist Psychiater, ein sehr guter. Er hat eine gutgehende Praxis. Er war verheiratet. Er ist alleine. Ein Junggeselle. Dr. KIBARIAN telefoniert mit ihm, Bildtelefon. Die Zeit der
    Bildtelefone ist angerückt. Es ist die Zukunft. Er soll auf die Raumstation Prometheus fliegen. Ein paar Wissenschaftler halten sich dort oben auf, im Orbit des Planeten Solaris. Eigenartige unerklärliche Vorkommnisse spielen sich ab. KIBARIAN kann sie nicht erklären, es würde sonst wer zuhören der nicht zuhören darf. Es sind Hundert Tausende Kilometer die er zurücklegen muß. An Board angekommen stellt er fest das KIBARIAN Selbstmord begangen hat. Es sind noch 2 weitere Wissenschaftler an Board. Die sind irgendwie eigenartig drauf. Ziemlich daneben. Verwirrt. Keiner kennt sich richtig aus. Sie reden auch verwirrendes Zeug.

    Er hat ein Problem dort oben, das Leben spielt sich in Etappen ab. Einmal liegt er, dann sitzt er, zumindestens so wird das im Film vorgeführt. Egal. Er ist dort oben einige Zeit als etwas passiert. Eines Tages als er einschläft, aufwacht, sieht er einen Geist. Seine verstorbene Frau RHEYA. Sie hat Selbstmord begangen.

    Er hat sie damals vor langer Zeit kennen gelernt. Er sah sie in einer U ¿ Bahn. Er hat sie auf einer Partie gesehen. Er hat sich in sie verliebt, sie sich in ihn. Sie mochten sich beide. Die Eltern von CHRIS sind tot, der Vater von RHEYA lebte. Für sie ist es wichtig was er sich dachte. Die Heirat folgte bald. Aber dann gab es Streit wegen dem Kind. Sie wollte eines, dann nicht, er doch dann auch nicht. Sie waren jung und verliebt, bis zu dem Zeitpunkt als sie sich gemeuchelt hat. Alles war vorbei, auch sein Leben. Er ist der Psychiatrie treu geblieben. Bis zu dem Zeitpunkt, da kann er alles vergessen was er gelernt hat.

    RHEYA weiß nicht wieso sie da oben ist, was sie da macht und was sie da verloren hat. Sie hat keine Erinnerung an die sie sich selbst erinnert, sondern nur Erinnerungen an etwas das sie nicht selbst erlebt hat, obwohl sie sich selbst sieht. Wieso lebt sie eigentlich ? CHRIS hat einen Geist gesehen, dachte er, doch sie ist die nächsten Tage noch da. Sein Intellekt sagt ihm das sie nicht leben kann, sie ist tot, und deshalb befördert er sie via Raumkapsel auch ins Weltall raus. Doch am nächsten Tag ist sie wieder da, weiß von nichts, bis er sie aufklärt, ein Streit bricht los. HELEN GORDON der leitende Wissenschaftsoffizier, weiblich, und auch sie hat einen Besucher, Ihren Mann, dann gibt es da noch SNOW, der sieht dauernd seinen Sohn, und beide wissen, das ist nicht echt, kann nicht echt sein. Da taucht auch KIBARIAN wieder auf, was soll nun CHRIS machen ? RHEYA töten wie andere sagen ? Leben lassen wie sein Herz sagt ?

    Die Fragen stellen sich irgendwann, aber eine Frage stellt sich sofort, wann ist der Film endlich aus. Meine Freundin hat in der Zwischenzeit den Rekord des Einschlafens ohne Valium gebrochen, ich habe in der Zwischenzeit den Notausgang verzweifelt gesucht und ein großer Teil der 7 Besucher im Kino ist laut schnarchend raus gegangen. Warum ich noch dablieb ? Na ja als Patriot bleibe ich natürlich bis zum bitteren Ende, der Kapitän verlässt sein Schiff nicht. Der Film ist gut fotografiert, weil man sieht George dauernd schlafen, dann sieht man ihn reden, und die anderen Leute schauen einfach irgendwohin.
    Der Film ist auch gut geschnitten. Ein Schnitt und 3 Tage vergehen ohne das man es weiß, und irgendwann nach 1 Std. erfährt man das doch mehr als 10 Sekunden vergangen sind. Der Film ist auch technisch perfekt, man

    Re: Scheisfad
    Der Film ist auch technisch perfekt, man sieht dauernd eine Zeichnung eines sich wandelnden lila Planeten mit Kariesstromschlägen auf der Oberfläche die aussieht wie eine weiße Schlange die sich vergrößert unter einer Megadimensionalen Käseglocke. Der Roman vom Polen Stanislav Lem ist sicher gut, aber wenn er genauso fad ist wie der Film und auch das alte Original aus Russland des Pessimisten Lem, dann sollte sich der Typ mal im Grab umdrehen und sich Independence Day anschauen damit er eine Ahnung von guter SF bekommt.
    Der Film ist was für schwermütige Pessimisten. Das ganze ist tief psychologisch langweilig gedreht wie ein altes Scherenschnittkammerspiel aus der Stummfilmzeit. Irgendwie ist der Film unbegreiflich. Der Film ist herrlich langweilig. Wer ihn schön findet ist ein absichtlich verkappter Filmkritiker und hat das ganze SF Genre nicht verstanden. Ein Film soll Spaß machen nicht zum nachdenken anrühren dafür gibt es die Nachrichten und Welt der Wunder oder Galileo auf Pro 7.
    Irgendwie hatte der Film lange Dialoge, nicht so lange, aber langanhaltende langweilige Dialoge, und mich wundert wieso überhaupt Clooney in dem Film mitgespielt hat.
    Andererseits kann ich wieder sagen, he die Idee ist gut, ein Planet, der wohl etwas hypersensitiv ist, hat die Möglichkeit durch Physioplastische Teleportationstelekinese aus den Gedanken von tiefgründigen seelenbeschmerzten Intellektuellen Denkern, unausgesprochene Wünsche Wahrheit werden zu lassen, nur warum macht ein Planet so was ? Ist es der Planet ?
    Die ganzen Fragen die man sich geneigt ist nach dem Film anzufragen, verschwinden und kommen eigentlich nie wieder, weil man die ganze Zeit nachdenkt wie man Steven Soderbergh den Regisseur dafür strafen kann das er so einen schwachen Dialoglastigen langweiligen unverständlichen Film ins Kino bringen konnte.
    In dem Film wird so viel geschwiegen das die Politiker dieser Welt, in allen Diktatorenstaaten würden sie nur die Hälfte des Drittels der selbsternannten Schweigegelübde der Charaktere dieses Films annehmen, sofort Frieden hätten, und alle Multimediageräte würden ad absurdum geführt werden, wenn sich die Leute wieder gedanklich anschweigen um zu alten Stärken zurückzukommen, Geist über Materie. Ich finde der Film ist genauso ein Dreck wie ¿ Mulholland Drive ¿ im Weltall oder ¿ Memento ¿ in der Kanalisation. 3 Saufade Filme mit unterschiedlichen Weltanschauungsproblemen, dieser hier spielt im Weltraum, aber ist nicht so als würde er dort spielen, der Film hätte auch in einem Klo spielen können. Die Filmmusik ist ein absoluter Dreck, so was langweiliges was die daher geklimpert haben ist ja nicht auszuhalten, dann noch die ganzen Farben die da und dort auftauchen, meine Güte, das passte alles nicht zusammen. Interessant wäre es gewesen zu sehen wie eine Art E.T. auftaucht und den Typen da auf der Raumstation was von wahrem Leben erzählt.

    Ein Film zum vergessen, maximal für Physiopsychologiestudenten, für Polenfans, und für Lemfanatiker. Und für Valiumtablettenerstazwissenschaftlererze ugungspropheten.

    40 von 100

  • Wer macht noch introvertierte Filme?
    Obwohl Solaris so ziemlich das Alternativste und Schwierigste ist, dass in den letzten Jahren aus den USA gekommen ist, ist Soderbergh¿s Film doch die Hollywood Version. Tarkowksi¿s Original hat wenigstens versucht, philosophische Denkanstöße zu setzen. Soderbergh schneidet das Fett weg und begnügt sich mit der Liebesgeschichte und das ist dann bei all der von Symbolik behafteter Umgebung doch ein bisschen zu wenig. Was nicht heißen soll, dass Solaris nicht zu jeder Minute absolut faszinierend ist. Die Bilder und die Musik erzeugen einen unbeschreiblichen Sog und je länger der Film dauert, desto sicherer wird man auch, dass der Regisseur weiß, was er da tut. Was am Ende passiert sei der Interpretation jedes einzelnen überlassen, obwohl es doch sehr klar ist. Solaris bewegt sich die ganze Zeit auf der Gefühlsebene und Gefühle werden nicht immer von Logik bestimmt. Die intime Welt, die hier erzeugt wird, ist schließlich doch sehr berührend.

  • SOLARIS Der 5te Versuch..
    Jedem der diesem Thema etwas abggewinnt, kann ich nur die erste und für mich beste SOLARIS Adaption von ANDREJ TARKOVSKY aus den 70 ern verweisen.
    Alle Filme die danach kamen(Sphere, event horizon bis zu Solaris 2003 ) sind nur ein müder Abklatsch.
    In wien kenn ich nur die Videothek ALPHAVILLE, die ihn auf Lager hat. TARKOVSKY ist ein leider zu früh verstorbenes Genie des Russischen Kinos.
    ALLE SEINE FILME SIND ABSOLUT EMPFEHLENSWERT, WENN MAN AUF tschinn bumm verzichten kann!!!!!

  • Atmosphäre
    Achtung, dieser Film ist nichts für Menschen, die nur vorgekaute Storys verstehen. Soderberg ist wieder einmal genial, die Atmosphäre bei Solaris ist mitreissend, kann nicht aufhören an diesen Film zu denken. Einfach schön. Wer Gattaca mochte wird auch Solaris lieben.

  • Hervorragend!!!
    Die Handlung des Films ist nicht die des Buches. Ich hätte nicht geglaubt, das sagen zu können: Der Film ist hervorragend! Soderbergh hat eine abgewandelte Form einer faszinierenden Geschichte perfekt umgesetzt. Seine Anpassungen sind in sich stimmig.
    Das Buch ist irgendwie nüchterner, rationaler und detailierter. Klar: In einem Buch kann auf Solaris, den Ozean und dessen Erforschung genau eingegangen werden. Im Buch ist und bleibt der Ozean das Hauptmysterium, von dem alle anderen Rätsel ausgehen.
    Der Film nähert sich Solaris fast ausschließlich von der emotional-psychischen Seite der Figuren, die dort das Unmögliche erleben.

    Fazit: Auf Basis eines faszinierenden Buches wurde ein faszinierender Film gemacht. Und wie schon gesagt: ein hervorragender.

  • Der Traum vom Buch?
    Der Film hatte für mich etwas "traumhaftes", nichts ist wirklich greifbar und packend, dennoch, oder gerade deswegen, wirkt der Film in die Tiefe und entrückt uns der Realität,um diese hinterfragen zu können.
    Hier grenzt sich Soderbergh, m.E. sehr klug, vom Buch ab, dass unglaublich spannend und intensiv ist. Die komplexe Geschichte von Solaris mit ihren individuellen Dramen, läßt sich in 1 1/2 Stunden Film niemals umsetzen, aber Soderbergh schafft es in einem traumhaften Bild- und Soundreigen dem Wesentlichen Raum zu geben.
    Was in der Synchronisation, so vermute ich, verloren geht, ist die bemerkenswerte Sprachschönheit der Charaktere, allen voran Natascha McElhone.
    Guter meditativer Film, ispirierd von einem genialen, packenden Buch.

  • Solaris
    Mein Solaris Erlebnis bezog sich weniger auf die Geschichte (die ist eigentlich ganz klar), sondern vielmehr auf die Frage warum ausgerechnet Soderbergh den Film gedreht hat, und warum ausgerechnet Clooney die Hauptrolle mimt (er gibt in Sachen Ausstrahlung absolut nichts her und passt gar nicht, Natascha McElhone geht in ihrer Rolle harmoniert aber nicht mit Clooney, man muß aber schon froh sein das Julia Roberts diesmal zuhause geblieben ist) !
    Mir kams ein bisschen so vor wie der Versuch sich auf Kubricks "Eyes wide shut" Spuren zu begeben um sich ebenso gut in der Verfilmung einers poetischen Klassikers zu bewähren. Was aber nicht der Fall ist.

    Dr. Chris Kelvin zehrt schon lange am Tot seiner Frau. Kognitionen die sich nicht verdrängen lassen, eine schwere Schuld die ihn quält.
    Reue die tiefer geht als man zuerst vermuten möchte und ein Abschied der auch jetzt noch unmöglich scheint.
    Kelvin wird von seinem Freund auf die Raumstation Prometheus gerufen. Seltsame Dinge gehen im Schatten des mysteriösen Planeten Solaris vor, Dinge die nicht erklärt werden können.
    Als Chris Kelvin die Station erreicht, sieht er sich sehr bald mit dem Abbild seiner Frau konfrontiert. Eröffnet ihm Solaris eine Möglichkeit, die Fehler der Vergangenheit wieder gut zumachen, oder macht er sich etwas vor und die einzig wahre Lösung seines Problems ist eine andere ?

    "Solaris" ist zwar ein interessanter Film, diese Tatsache verdankt er weniger der Inszenierung sondern einfach einer guten Vorlage.
    Soderbergh hat viel probiert, das wirkt sich dann auch im Gesamtbild eines nicht 100% überzeugenden Filmes aus, der sein Potential nicht ausgeschöpft hat. Positiv anzurechnen ist, das sich die Spezial Effekte in Grenzen halten.
    Die Ausstattung ist dezent und nicht übertrieben modern geraten.
    Atmosphäre des Films ist mitunter dank der Musik Untermalung recht interessant gelungen. Emotionale Höhepunkte sind sowohl Filmtechnisch gesehen als auch Musiktechnisch gesehen eher bescheidener, auch wenn das im Bereich des möglich gewesen wäre. Solaris bietet sämtliche Vorraussetzungen dafür !

    Re: Solaris
    Steven Soderbergh ist sicher kein zweiter Tarkovsky und der bei uns unbekannte SOLARIS Hauptdarsteller aus diesem genialen 70er SIFI psychodrama spielt einen CLOONY fürchterlich an die Wand . Meine Frage: WARUM nicht das überwältigende ORIGINAL(beinahe 4 stunden Film) in restaurierter Version nochmal kommen lassen?
    Richtig: Hier geht es um viel Geld. Wieder mal hat sich Hollywood eine Legende angeeignet und Dollarisiert. ANDREJ würde sich im Grab umdrehen ,.. und Lem auch, aber ehrlich.

    Re: Re: Solaris
    hm... ja eine Restauration könnte durchaus interessant seín !
    Andererseits muß man auch sagen das Tarkovsky's Werk noch nicht so alt ist, weshalb das glaube ich noch nicht so essentiell ist.
    Es würde reichen den Film mal wieder in nem großen Kino zu spielen :). Aber wer weiß vielleicht gibts ja ne Überaschung. Im Zuge der Viennale hats zb. auch schon viele restaurierte Fassungen gegeben !

    Re: Solaris
    na an ihnen ist ja ein kleiner filmkritiker verloren gegangen ;-)

    das set design war genial, die regie fantastisch, udn die musik sowieso... nur die vorlage ist relativer mist (pseudospritualschrott von einem saufenden russen)

    bin also ziemlich genau der gegenteiligen meinung wie sie
    aber sowas solls ja geben
    peace!

    Re: Re: Solaris
    ...dann sollten wir festhalten, dass Lwów zu Lems Geburt in Polen gelegen ist und erst 1939 von der Roten Armee besetzt wurde. D.h Stanislaw Lem ist in Polen geboren, lebte und lebt in Polen, schreibt in Polnisch und ist eben "einer der meistübersetzten polnischen Gegenwartsschriftsteller". ERGO: ER IST KEIN SAUFENDER RUSSE! ;-)

    Re: Re: Solaris
    Toll, aber bei dem hellen Köpfchen solltest du wissen das Lwów trotzdem in der Ukraine liegt und die ist schon seit geraumer Zeit eigenständig.
    Aber hey wir wollen ja nicht kleinlich sein, oder ?

    Re: Re: Solaris
    Stanislaw Lem, geboren am 12.9.1921 in Lwów, lebt heute in Kraków. Er studierte Medizin und war nach dem Staatsexamen als Assistent für Probleme der angewandten Psychologie tätig. Privat beschäftigte er sich mit Problemen der Kybernetik, der Mathematik und übersetzte wissenschaftliche Publikationen. 1955 wurde Lem mit dem Goldenen Verdienstkreuz, 1959 mit dem Offizierskreuz der Polonia Restituta ausgezeichnet und erhielt 1978 den Großen Staatspreis für Literatur der VRP. Er ist Gründer der polnischen astronautischen Gesellschaft. Seit 1973 liest Lem als Dozent am Lehrstuhl für polnische Literatur an der Universität Kraków. Wichtige Veröffentlichungen: Der Unbesiegbare (1969), Solaris (1972), Die vollkommene Leere (1973), Sterntagebücher (1973), Robotermärchen (1973), Das Hohe Schloß (1974), Transfer (1974), Das Hospital der Verklärung (1975), Summa technologiae (1976), Imaginäre Größe (1976), Der Schnupfen (1977), Phantastik und Futurologie I und II (1977/8), Der phantastische Lem (1980), Die Stimme des Herrn (1981), Provokation (1981), Mehr phantastische Erzählungen (1981).
    Stanislaw Lem ist einer der meistübersetzten polnischen Gegenwartsschriftsteller und einer der bekanntesten SF-Autoren der Welt.
    Nacht und Schimmel bietet einen Querschnitt durch Lems Schaffen der letzten 15 Jahre und durch die Vielfalt seiner Ideen und Stilmodalitäten. Das Spektrum reicht von frühen Grotesken wie "Gibt es Sie, Mr. Johns?" bis zur "Neuen Kosmogonie", einer originellen Anwendung der Spieltheorie auf kosmogonische Probleme. Die Titelgeschichte zeigt Lem als Warner vor mißbräuchlicher Verwendung neuer Erkenntnisse. Den Höhepunkt bildet die Geschichte "Tagebuch". Sie ist ein kybernetisch-philosophischer Exkurs, der den Leser zutiefst verunsichert, da er eine das anthropozentrische Denken verwundende und völlig originelle Deutung von Mensch und Gott darstellt. In "Tagebuch" gewinnen theologische Probleme in kybernetischer Verkleidung aktuellste Bedeutung: die Paradoxa dieser zwingend komponierten Erzählung erinnern an die besten Leistungen eines J. L. Borges.


    film war dennocg GUT nicht sehr gut einfach nur GUT

    Re: Re: Solaris
    Der muss wirklich etwas anderes gelesen haben, Lem ist weder Russe, noch säuft er.
    Solaris ist einer der wenigen SciFi Romane, die nicht Schrott sind. Aber nachdenken ist vielleicht nicht so lustig wie Aliens abknallen.

    Re: Re: Solaris
    Es gibt - mindestens - zwei Möglichkeiten: Entweder Du hast die Vorlage (das Buch) nicht gelesen oder nicht verstanden.
    In dem Buch "Solaris" (von Stanislaw Lem) kann von sowas wie Spiritualität, ob Pseudo oder nicht, in keinster Weise die Rede sein. Ich nehme an, Du hast was anderes gelesen.

  • Fragen über Fragen....
    Hallo Leute !

    Kann mir bitte irgendjemand seine Version der Dinge schildern ? Was ist da passiert als das Raumschiff in Solaris verschwand ? Warum ist seine Frau auf einmal bei ihm auf der Erde ? Warum heilt der Schnitt auf einmal, er ist ja nicht (wissentlich) gestorben ? Warum sagt sie das sich für beide ab jetzt keine Fragen mehr stellen ? Warum ? Wieso ? Weshalb ?

    Bitte, helft mir bei der Auflösung meiner Verwirrungen !!!!!!

    D A N K E !!!!!!!!!

    Antworten bitte an folgende Adresse:

    Seagull@gmx.at


    :)))

    Re: Fragen über Fragen....
    Sieh es einfach als gleichnis:
    Das Meer ----->das unterbewusste
    usw...

    übrigens Fuck Cloony einer der schlechtesten, zumindest in dieser Rolle

    Re: Fragen über Fragen....
    Mein Gott bin ich froh!
    Dachte schon ich bin die einzige, die ihm nicht verstand. ;o) Anita

    Re: Fragen über Fragen....
    es ist doch bitte alles klar, vor allem der (unnötige) hint mit dem finger-schnitt nach dem gurkenschneiden hat ja wohl auch blockbusters aufgeklärt

    er ist mit der raumstation auf solaris gekracht, war dann tot (aber bitte was ist tot, also in einer anderen dimension oder was auch immer) und lebt mit seiner frau ein neues, besseres (foto auf dem kühlschrank) leben, es ist doch egal ob wir eine illusion leben, wer weiss schon ab das jetzt hier alles echt ist und genau darum gehts in dem film, deshalb ist matrix auch so ein scheiss-film: es ist völlig unerheblich ob etwas real oder illusion ist/war(sein wird...)

    fazit: cooles set-design, fantastische regie, meisterliche musik..etwas langatmig aber sonst top!

    4 sterne

    Re: Fragen über Fragen....
    Also ich hab' den Film noch nicht gesehen, jedoch... Nun weiß ich auch nicht, wie sehr sich der Film ans Buch hält...
    Aber aus Deinen Fragen schließe ich, daß Du das Buch nicht gelesen hast.
    Durch die (wenn auch wenigen) Kommentare hier bin ich jetzt schon richtig gespannt auf den Film...

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