Sonnenstrahl

A, 1933

FilmKomödie

Ein früher Wienfilm des Weltenbummlers Paul Fejös, eine bittersüße Liebesgeschichte aus der Depressionszeit

Min.87

Wien als helle und moderne Stadt, als Ort, der Improvisationsgeist fordert. Die Arbeitslosen Hans Schmidt und Anna Bergner werden zu wahren Meistern darin. Ihre Bemühungen um ökonomische Absicherung unterliegen allerdings Rückschlägen und Fehleinschätzungen. Hans wird in einen schweren Unfall verwickelt, ist befristet arbeitsunfähig. Anna allein kann die Raten für das Taxi nicht aufbringen. Die Gemeinschaft hilft. Hans und Anna sind Teil des Roten Wiens geworden. Sie haben einander auf unkonventionelle Weise kennen gelernt. Hans hatte lange in den Schlangen der Arbeitssuchenden gestanden, die Hände in den Taschen, die Resignation tapfer aus dem Gesicht verbannt. Er hat seine Bleibe verloren, und der Weg führt ihn an den Fluss. In dessen Oberfläche glitzern die Sterne. Hans ist dabei sich vom Leben zu verabschieden, da springt von der Brücke eine Frau ins Wasser. Sie wird von Hans ans Ufer gerettet. Lebensmut und der Glaube an die Zukunft werden für ihn wieder greifbar: Schluss machen sei keine Lösung, es sei doch wunderbar, zu leben.

(Text: Viennale 2004)

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  • Regie:Paul Fejos

  • Kamera:Adolf Schlasy, Adolf Weith

  • Autor:Adolf Lantz nach einer Idee und einem Manuskript von Paul Fejos

  • Musik:Sándor von Szlatinay, Ferenc Farkas, RENE STI

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