Spuren (2013)

 AUS 2013

Tracks

Drama, Abenteuer, Biografie 18.04.2014 112 min.
7.20
Spuren (2013)

Der Film erzählt, basierend auf einer ebenso faszinierenden wie wahren Geschichte und vor dem Hintergrund der atemberaubenden Landschaft Australiens, vom Mut und der Abenteuerlust einer Frau, die in die Einsamkeit aufbrach - und in einem neuen Leben ankam.

Sie suchte die Einsamkeit - und wurde weltberühmt. Mit ihrem Buch "Spuren" über ihre einzigartige Reise durch die Wüste ihrer Heimat begleitet nur von drei Kamelen und ihrem Hund, begeisterte und inspirierte die Australierin Robyn Davidson Millionen von Lesern. Nun kommt diese auch heute noch packende und berührende emotionale und körperliche Grenzerfahrung endlich auch auf die Leinwand. Shooting Star Mia Wasikowska verkörpert dabei die Entschlossenheit und Verletzbarkeit Davidsons auf unvergleichliche Weise. Unterstützung bekommt sie dabei von Adam Driver, einem der derzeit angesagtesten Jungdarsteller Hollywoods.

Details

Mia Wasikowska, Adam Driver, Rainer Bock
John Curran
Garth Stevenson
Mandy Walker
Marion Nelson
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • die Kamel Lady
    Man sagt ja ‘Wer Vieles bringt, wird Manchem etwas bringen‘. Hier passt das nicht, obwohl Regisseur John Curren viele unbedeutende oder allseits bekannte Details gebracht hat. Grundlage für seine Wüstensafari ist der Tatsachenroman von Robyn Davidson über eine junge Frau, die mit ein paar Kamelen Australien durchquert hat. Natürlich ist sie auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn ihres Lebens, doch man merkt nichts davon. Immerhin sehen wir was vom Ayers Rock und bekommen eine kleine Einführung in die Kamelistik. Die Aborigines singen und tanzen. Aber eigentlich kommt Hauptdarstellerin Mia Wasikowska gut voran. Es gibt keine Probleme, nur einige Schwierigkeiten. Und dann kommen Robyn auch schon mal Zweifel, wegen dem Sinn ihres Unternehmens. Die Zweifel sind wohl eher der Erschöpfung geschuldet. Der Fotograf Rick (Adam Driver) von einer Zeitung, die Robyn sponsert, ist als Gegenpol zu ihr angelegt. Er ist eher der Typ Vollhorst, nervig und unsensibel. Und wenn sie Zweifel plagen, schlüpft sie unter seine Decke. Zack! Zweifel weg! Ein bisschen Retro vom großen Vater, von dem sie den eisernen Durchhaltewillen, sowie einen Kompass geerbt hat, schmücken das sonst trockene Ambiente wenigstens noch etwas aus.
    Wüstenfüchse mögen das vielleicht faszinierend finden: immer nur Sonne, Sand, Staub und Trockenheit. Aber dafür Australien voll. Eine Menge von an sich unbedeutenden Tatsachen wird ohne Spannung erzählt, ein Erlebnis ohne Kitzel. Und damit der Zuschauer nicht einschläft, hat Robyn in der Wüste immer einen Wecker dabei. Aber nicht mal Spuren hat sie hinterlassen. K.V.

  • Mit Robyn durch Australien
    Was hinterlassen wir auf dieser Erde: Es sind nur Spuren und doch suchen wir nach einer Wichtigkeit, die so schwer zu finden ist. Robyn suchte die Einsamkeit, sie wurde ihrer 3200 Kilometer langen Reise berühmt und der Film schafft es auf berührende Weise, einem diese Person nahezubringen. Noch dazu lernt man Australien kennen und erfährt auch vieles über Kamele. Schade, dass der Film kaum gespielt wird. Andrerseits ist es für viele auch gar nicht mehr möglich, mit sich selbst und mit Robin 112 Minuten in Ruhe zu verbringen. Ich habe jede Minute genossen und vielleicht setze ich mich noch einmal ins Kino, denn das Ticket ist eine ganz billige Australien-Reise, für die ich sonst kaum Zeit habe!