Sredá (Wednesday)

 Rußland/D 1997
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Mittwoch, 19. Juli 1961. Die Zeitungen haben an diesem Sommertag nur Gewöhnliches zu vermelden. Die Welt hat sich gemütlich eingerichtet im Kalten Krieg. Es ist ein ganz gewöhnlicher Tag, auch in Leningrad. 51 Mädchen und 50 Jungen erblicken an diesem Tag das Licht der Welt, unter ihnen Viktor Kossakowskij. Warum gerade hier und nicht woanders, warum gerade dann und nicht zu einer anderen Zeit? Diese Frage ist Ausgangspunkt des Films. Ist man vielleicht damals im Krankenhaus verwechselt worden? Wer sind die anderen, deren Lebensweg am selben Tag beginnt? Sind sie Schicksalsgefährten oder nur Zeitgenossen? / Ich habe die anderen hundert ein ganzes Jahr gesucht. Einige weilen nicht mehr unter den Lebenden, einige sind mittlerweile aus der Stadt fortgezogen, einige sind ausgewandert. Mehr als die Hälfte und ich leben weiterhin in dieser Stadt, die jetzt wieder St. Petersburg heißt. Dicke und Dünne, Kinderreiche und Alleinstehende, Arme und Erfolgreiche. Die einen sind redselig, die anderen ziehen es vor zu schweigen. Kranke und Ärzte. Die einen verkaufen, die anderen kaufen. Autofahrer und Fußgänger, Künstler und Geschäftsleute. Ein Bauunternehmer und ein Obdachloser, ein Häftling und ein Untersuchungsrichter. Rechtsgerichtete und Linksgerichtete. Gläubige und Gottlose. Jetzt sind wir 36 Jahre alt. (Viktor Kossakowskij)Kossakovsky was born in what was then Leningrad on Wednesday, July 19, 1961. In present day St. Petersburg, the filmmaker set about obsessively tracking down every-one born in the city that day - 51 females, 50 males. Of these 101 people, several have died, several more have emigrated, and others have moved to other cities. But, during 1995, the tenacious Kossakovsky managed to film all the remaining residents - 70 of them and to talk to them about their very different lives. (David Stratton)

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Viktor Kossakowskij

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