Star Wars: Benicio Del Toro ist ein "Underworld Slicer"

Lucasfilm

"Jede hinreichend entwickelte Technologie ist von Magie nicht mehr unterscheidbar", besagt das dritte und bekannteste Clark’sche Gesetz des britischen Science-Fiction-Autors Arthur C. Clarke („2001 – Odyssee im Weltraum“). Im " Star Wars"-Universum gilt dieses Axiom nicht. Im Gegensatz zu technologie-affinen Science-Fiction-Visionen basiert das "Star Wars"-Universum auf Magie – auch wenn es von Raumschiffen in allen Größen und (mehr oder weniger) intelligenten Droiden nur so wimmelt. Die magische "Macht" – meist die dunkle Seite derselben – stellt letztendlich jede Technologie in den Schatten. Technologie ist nur Requisite in der fantastischen Welt von "Star Wars". Zwar haben Han Solo und Chewbacca durchaus Mechaniker-Qualitäten, aber wenn es um echte Hacker-Qualifikationen geht, sind immer Maschinen am Werk, zumindest in den Kinofilmen. Diese Tradition beendet der von Benicio Del Toro gespielte "Slicer" DJ in "Die letzten Jedi".

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Benicio Del Toro's mysteriöser Charakter DJ ist laut Empire ein "Underworld Slicer". Dieser Begriff steht demnach in der Welt von Star Wars für einen Hacker. Während Hacker in den zahlreichen "Star Wars"-Spin-Offs durchaus nichts Neues sind, ist ihr Auftritt in den Kinofilmen ein Novum. Denn im Kino funktionierte "Star Wars"-Technologie bisher auf Knopfdruck oder via Sprachsteuerung. Der Hacker war – abseits seiner Primärfunktionen – meist R2-D2. Mit dem Slicer "DJ", mit dem Finn (John Boyega) in der Casinostadt Canto Bright Kontakt aufnimmt, wird erstmals ein menschlicher Hacker als Charakter eingeführt. Auf welcher Seite er in den magischen Kampf im "Star Wars"-Universum eingreift, erfahren wir am 14. Dezember im Kino bei "Star Wars: Die letzten Jedi".

Erwin Schotzger

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