Star Wars: Die letzten Jedi

 USA 2017

Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi

Science Fiction, Abenteuer, Action 14.12.2017 ab 10 150 min.
preview Star Wars: Die letzten Jedi
6.25
7.80
Star Wars: Die letzten Jedi

Rey setzt ihre großes Abenteuer an der Seite von Finn, Poe und Luke Skywalker fort.

Rey (Daisy Ridley) absolviert auf dem Inselplaneten Ahch-To eine Ausbildung bei ihrem Mentor, dem letzten Jedi Luke Skywalker (Mark Hamill). Lukes ehemaliger Schützling Kylo Ren (Adam Driver) muss nämlich nach wie vor gestoppt werden, bevor er ans Ziel seiner dunklen Wünsche gelangen kann.

Details

Carrie Fisher, Daisy Ridley, Gareth Edwards, Mark Hamill, Adam Driver, Oscar Isaac, John Boyega u.a.
Rian Johnson
John Williams
Steve Yedlin
Rian Johnson
Walt Disney
ab 10

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

6.25

User Kritiken

  • Ich bin durch mein Geburtsdatum Star Wars-Fan seit den Anfängen. Ich habe die "Original Trilogie" und ihre digitalisierte Version geliebt (und liebe sie noch), ich habe die Informationen aus der Prequel-Trilogie geschätzt, ich habe "Rogue One" bejubelt, zu den beiden Filmen der "neuen Trilogie", also auch zu "Die letzten Jedi" stehe ich indifferent.
    Diese Filme sind von rasanter Action mit-teilweise- interessanten Figuren und ganz "netten" Sets, jedoch von einer exorbitanten Oberflächlichkeit bezüglich Handlung, Charakterdarstellung der Figuren und Einbindung, die ich von Star Wars nicht kenne. George Lucas hat ein in sich geschlossenes Universum geschaffen, in dem Planeten, Völker, Akteure so, wie sie von ihm dargestellt sind, schlüssig und möglich sind. Er war ein Fan des "one-and-only" Mythologen und vergleichenden Religionswissenschaftler Joseph Campbell. Seine Figuren waren "Archetypen".
    In "Die letzten Jedi" wird einfach nur eine "flotte Geschichte" bzw.mehrere Geschichten in einer Hauptgeschichte nur angerissen dargestellt, nicht wirklich fertig erzählt. Wenn endlich auf Antworten gehofft wird (Snoke, Rey, Kylo, die Knights of Ren, die Macht) fällt der Vorhang und eine andere Geschichte wird fortgesetzt. Es sind nur mehr "Halbwahrheiten".
    Die nächsten Zeilen betreffen direkt Filminhalte. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte dies nicht lesen.
    Der Humor und die witzige Selbstironie sind auch neu, stören meiner Meinung jedoch nicht. Die plüschigen Porgs sind nicht unbedingt übertrieben "mickeymausisch".
    Die fehlende Tiefe bei Kylo Ren ist ein massiver Fauxpas im Plot- woher/wodurch er so "abgrundtief böse" (geworden) ist, seinen Vater gehasst hat, dennoch einen "inneren Konflikt" verspürt, den angeblich Snoke geschürt hat- Snoke, der alles über Kylo weiss, nur nicht, dass/als Kylo ihn tötet (!?!).
    Snoke herrscht auf einem riesigen Sternzerstörer mit eigener Prätorianergarde, hat die Erste Ordnung aus dem Boden gestampft, dirigiert Sie, verwendet alle um sich als "Spielbälle". Wir erfahren nichts über ihn. Und er kann trotz seiner "Allmacht" locker von Kylo mit dem Lichtschwert getötet werden.
    Leia wird ins All geschleudert, als die Brücke des Rebellenhauptschiffs bombardiert wird, erwacht, als sie fast schon erfriert und erstickt, und gleitet mit der Macht durchs All schwebend ins Rebellenschiff zurück (?!?). Sehr unglaubwürdig.
    Das Rebellenhauptschiff wird knapp außer Reichweite der Geschütze vom First Order-Sternzerstörers beschossen, zur Rettung der Rebellen wird "schnell" ein Frachter durch den Hyperraum auf einen Casinoplaneten geschickt, sie holen einen "Decodierer", fliegen zurück, landen heimlich auf dem Sternzerstörer, wo der Decodierer das Tracking Signal für das Rebellenschiff ausschalten soll.- Es wirkt für mich sehr weit hergeholt, dass zwei Feindschiffe "eine halbe Ewigkeit" schießend hintereinander herfliegen und nur auf Abwarten setzen, ob entweder der Treibstoff ausgeht oder Hilfe kommen könnte.-
    Die Charakterdarstellung von Finn kommt wieder zu kurz, Captain Phasma ist weiterhin sinnlos, General Hux lächerlich.
    Luke ist schwerst depressiv und desillusioniert auf einem Inselplanten im Nirgendwo versteckt. Als Antwort auf das "Warum" kommt nur die Enttäuschung über das "Böse in Kylo Ren". Deshalb wirft er sein Lebenswerk hin und die Flinte ins Korn und vergräbt sich irgendwo, während alles Rundherum den Bach runtergeht???- Dann rafft er sich auf, klopft ein paar "altkluge Sprüche" für Rey und greift letztlich aus der Ferne als "Illusion" aufseiten der Rebellen gegen Kylo ein, um schließlich auf seinem Planeten im Nirgendwo "eins mit der Macht zu werden", d.h. zu sterben (?!?). Was für ein Schwachsinn.- Yoda war ein Lichtblick.
    Leia- man verzeihe mir diese zynische Aussage, ich habe Carrie Fisher geschätzt, "Requiescat in pacem"- überlebt als einzige von der " alten, humanoiden Heldenriege", sie, die im wahren Leben von uns gegangen ist. Das ist Sarkasmus, oder?
    Diese Punkte unterstreichen meine Meinung: "Ein weiterer Disney-Star Wars-Film von effektbeladener Oberflächlichkeit ohne Tiefe". Armes "Star Wars".