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10/31/2021

Alec Baldwin spricht erstmals über die getötete Kamerafrau

Nach dem tragischen Schussunfall, bei dem eine Kamerafrau ums Leben kam, äußerte sich Alec Baldwin nun über ihren Tod.

"Sie war meine Freundin. An dem Tag, an dem ich in Santa Fe ankam, um mit den Dreharbeiten zu beginnen, habe ich sie mit Joel, dem Regisseur, zum Abendessen eingeladen", sagte Baldwin über das Opfer. Er äußerte sich vor Paparazzi, die ihm und seiner Familie am Samstag im US-Sttaat Vermont gefolgt waren.

Das Boulevardportal "TMZ" veröffentlichte ein Video von der Stellungnahme. Baldwin zeigte sich "sehr interessiert" an der Kampagne zur Beschränkung von Waffen an Filmsets. Zu den laufenden Ermittlungen dürfe er sich aber nicht äußern.

Baldwin kritisiert Paparazzi

In dem Video sind Baldwin und seiner Frau Hilaria Anspannung und auch Wut auf die Paparazzi anzumerken. Der Schauspieler kritisierte sie dafür, ihm und seiner Familie zu folgen, seine Kinder säßen im Auto und weinten deshalb. Beide Eheleute baten eindringlich darum, die Privatsphäre ihrer Familie zu achten.

Was geschah beim Unfall?

Bei dem Vorfall während der Dreharbeiten zum Low-Budget-Western "Rust" auf einer Filmranch in Santa Fe im Bundesstaat New Mexico war am 21. Oktober Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich verletzt und Regisseur Joel Souza von derselben Kugel an der Schulter getroffen worden.

Baldwin, der als Hauptdarsteller und Produzent bei dem Film mitwirkt, hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene abgefeuert. Ermittlungen ergaben, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte. Ein ebenfalls im Fokus stehender Regieassistent räumte ein, er habe die Sicherheitsvorkehrungen nicht strikt befolgt und die Waffe nur unvollständig geprüft.

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