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Stars
10/25/2020

Diese SchauspielerInnen sehen sich ihre Filme nicht an

Manche Filmstars wie Angelina Jolie lehnen es ab, ihre eigenen Filme zu sehen. Die Gründe dafür sind verschieden.

So wie viele Menschen es nicht mögen, ihre eigene Stimme zu hören, können es viele SchauspielerInnen nicht ausstehen, sich selbst zuzusehen. Die Gründe, die sie dafür nennen, sind ebenso verschieden wie die SchauspielerInnen selbst.

Diese Stars mögen ihr eigenes Gesicht nicht auf der Leinwand:

  • Joaquin Phoenix
  • Jesse Eisenberg
  • Julianne Moore
  • Tom Hanks
  • Angelina Jolie
  • Johnny Depp
  • Andrew Garfield

Joaquin Phoenix - "The Joker"

Der Oscar-Preisträger hat zugegeben, nur zwei Filme von sich selbst gesehen zu haben. Er sagt, es wäre gegen seinen Instinkt, sich intensiv mit dem Material zu beschäftigen. Außerdem ist er der Meinung, er sei noch nicht reif genug, sich damit auseinanderzusetzen.

Phoenix spielt in "Joker" den psychisch kranken Arthur Fleck

Jesse Eisenberg - "The Social Network"

Die Oscar-nominierte Darstellung des Mark Zuckerberg in "The Social Network" verhalf dem damals noch sehr jungen Schauspieler zu einem Durchbruch. Hoch wurde seine Schauspielkunst gelobt, er selbst habe den Film aber noch nie gesehen – und er will auch keine Kritiken dazu gelesen haben. Die Freiheit, sich Kritik nicht stellen zu müssen, gebe ihm mehr Optionen beim Schauspielern.

Julianne Moore - "Hannibal"

Die Polizistin, die Hannibal Lecter in "Hannibal" jagt, sagt von sich selbst, dass sie ihre eigenen Filme nicht ansehen möchte. Sie ist lieber Teil des Films und behält ihn so in Erinnerung. "Es ist meine große Leidenschaft, lieber das fertige Produkt zu sehen", sagt sie im "Daily Express".

Für Julianne Moore wird es gruselig

Tom Hanks - "Forrest Gump"

Auch Tom Hanks ist ein Schauspieler, der es vermeidet, seine eigenen Filme anzusehen. Er ist der Meinung, dass man nichts Neues dabei lernen kann, sondern nur alte Fehler wieder und wieder sieht.

Angelina Jolie - "Maleficent"

Jolie hat zwar mehrere ihrer Produktionen bereits gesehen, jedoch ist sie viel lieber in der Figur als vor dem Bildschirm. "Als eine Schauspielerin lernt man seinen Charakter kennen, man versteht das große Ganze des Films, an dem man arbeitet. Aber es gibt so viel, an dem man nicht Teil hat. Es gab schon oft Filme, bei denen ich wirklich frustriert war, als ich sie gesehen habe. Ich habe mich kaum verbunden gefühlt, manchmal wollte ich sie auch gar nicht sehen", sagte sie im "Telegraph".

Johnny Depp - "Fluch der Karibik"

Für Depp sei sein Job mit dem Ende der Dreharbeiten beendet, wie er findet. Seine eigenen Filme zu sehen könnte für ihn kontraproduktiv sein, meint er. "Ich habe mich vor langer Zeit dafür entschieden, meine eigenen Filme nicht zu sehen. Es ist schade, da ich auch die Leistungen meiner FreundInnen nicht sehen kann. Ich habe aber das Gefühl, es könnte schädlich für mich sein", sagt er in einem Interview.

Andrew Garfield - "The Amazing Spider-Man"

Die freundliche Spinne von nebenan wurde gezwungen, sich "The Social Network" anzusehen. An dem Film wirkte er an der Seite von Jesse Eisenberg mit. Er möchte für die Rolle offen sein und sich ganz dem Charakter hingeben, aus diesem Grund sieht er sich seine eigenen Filme nicht an.

Emma Stone - "La La Land"

Während sie "La La Land" selbst gesehen hat, hat sie beispielsweise den Film "Einfach zu haben" nie gesehen. Besonders die Filme vor ihrer Transformation vom Teenie-Star zu einer erwachsenen Frau sind für sie nicht anzusehen.

"Ich hab den Film bei einer Premiere für FreundInnen und Familie angesehen, jedoch musste ich den Raum verlassen. Wer möchte sich so lange selbst sehen?", sagte sie im Interview.

Emma Stone ist ab 21. September in der Netflix-Serie "Maniac" zu sehen
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