"The Wire"-Star James Ransone: Das ist die Todesursache

Porträtfoto von James Ransone
Traurige Gewissheit gibt es im Fall des Schauspielers: Auf diese Weise kam er ums Leben.

Der US-amerikanische Darsteller James Ransone, der durch seine Rolle als Chester "Ziggy" Sobotka in der HBO-Kultserie "The Wire" bekannt wurde, verstarb am 19. Dezember im Alter von nur 46 Jahren. Inzwischen wurde die Todesursache offiziell bestätigt. Wie "Us Weekly" mit Berufung auf die Todesurkunde des Stars berichtet, starb Ransone durch Suizid. Kurz nach seinem Tod hatten demnach erste Erkenntnisse der Gerichtsmedizin von Los Angeles bereits darauf hingedeutet, nun ist es traurige Gewissheit.

Ransone hinterließ seine Ehefrau Jamie McPhee und die beiden gemeinsamen Kinder Jack und Violet. Das Paar hatte im September 2017 geheiratet und erst im Mai des vergangenen Jahres den vierten Geburtstag ihrer Tochter gefeiert.

Witwe verabschiedet sich mit bewegenden Worten

Zwei Tage nach dem Tod ihres Mannes wandte sich McPhee mit einem emotionalen Post an ihre Instagram-Follower. Sie dankte Ransone dafür, ihr mit ihren Kindern die "größten Geschenke" gemacht zu haben. "Ich habe dir gesagt, dass ich dich schon 1.000 Mal zuvor geliebt habe, und ich weiß, dass ich dich wieder lieben werde", schrieb die trauernde Witwe. Sie erinnerte auch an Worte ihres verstorbenen Mannes: "Du hast mir gesagt - ich muss mehr wie du sein und du musst mehr wie ich sein - und du hattest so recht."

Spendensammlung bringt über 200.000 Dollar

Nach dem Tod des Schauspielers wurde eine GoFundMe-Seite für seine Familie eingerichtet, die inzwischen mehr als 200.000 Dollar gesammelt hat. "Am Freitag, den 19. Dezember, haben wir James Ransone verloren - geliebter Ehemann, Vater und Freund", heißt es dort. "James, den seine Freunde PJ nannten, war lustig, charismatisch, brillant und unendlich lebendig. Vor allem aber war er ein außergewöhnlicher Vater."

Ransone war neben "The Wire" auch für seine Rollen in "Es: Kapitel 2" und der Miniserie "Generation Kill" bekannt. Der Schauspieler hatte in der Vergangenheit offen über schwere Zeiten in seinem Leben gesprochen, darunter Missbrauchserfahrungen und eine Heroinabhängigkeit. In einem Artikel für das "Malibu Magazine" aus dem Jahr 2009 schilderte er, wie er mit 27 Jahren einen Tiefpunkt erreicht hatte, bevor er clean wurde.

Österreich: Wer Selbstmordgedanken hat oder an Depressionen leidet, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits ein einzelnes Gespräch. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefonseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ÄrztInnen, Beratungsstellen oder Kliniken. www.suizid-praevention.gv.at

Deutschland: Hilfe bei Depressionen, Suizidgedanken und der Bewältigung von Krisen bietet in Deutschland Tag und Nacht die Telefonseelsorge unter den kostenlosen Rufnummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 oder unter der 116 123. Anrufende bleiben anonym.