Schauspieler Johnny Depp

© APA/AFP/DANIEL LEAL-OLIVAS

Stars
11/26/2020

Johnny Depp: Rückschlag im Rechtsstreit mit "Sun"

Die Berufung des Hollywood-Stars Johnny Depp gegen seine Niederlage im Streit mit der Boulevardzeitung "Sun" wurde vom Londoner Höchstgericht abgelehnt.

"Ich sehe in der Begründung des Einspruchs keine ernsthaften Aussichten auf Erfolg", sagte der Richter. Bis zum 7. Dezember kann Johhny Depp jedoch noch einen weiteren Versuch beim Berufungsgericht machen. Der Schauspieler solle außerdem bereits eine erste Summe von umgerechnet 530.000 Euro an Rechtskosten an die "Sun" zahlen, hieß es.

Depp hatte gegen den Verlag wegen eines Artikels geklagt, in dem behauptet wurde, er habe seine Ex-Frau Amber Heard (34) körperlich misshandelt. Der High Court in London hatte die Klage Depps gegen die "Sun" Anfang November jedoch abgewiesen. Die Mehrheit der in der Zeitung erwähnten Vorwürfe habe sich als wahr erwiesen, schrieben die Richter in ihrem Urteil. Depps Anwältin hatte nach dem Urteil kritisiert, das Gericht habe sich ausschließlich auf die Aussagen von Depps Ex-Frau Amber Heard verlassen und Gegenbeweise von Polizei, Medizinern und anderen Zeugen ignoriert.

Der Promi-Prozess hatte im Sommer weltweite Aufmerksamkeit erregt. Wochenlang zeichneten Depp ("Fluch der Karibik") und seine 23 Jahre jüngere Ex-Ehefrau ("Zombieland") das Bild einer zutiefst zerstörerischen Beziehung.

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