Stirb langsam 4.0.

 USA 2007

Live Free or Die Hard

Thriller, Action 27.06.2007 
7.20
Stirb langsam 4.0.

Nach 12 Jahren ist Bruce Willis wieder als New Yorker Polizist John McClane zur falschen Zeit am falschen Ort.

Diesmal stehen die USA nach einem Anschlag auf das sensible Computernetzwerk kurz vor dem totalen Zusammenbruch. Ein mysteriöser Hacker hat jedes technische Detail seines digitalen Knockouts genau durchdacht, aber mit einem hat er nicht gerechnet - einem "analogen" Kämpfer der alten Schule: John McClane.

Die STIRB LANGSAM-Filme stehen für rasante Action und coole Sprüche - und STIRB LANGSAM 4.0 brilliert nicht nur mit den aufwändigsten und realistischsten Actionsequenzen in der Geschichte der Erfolgsreihe, sondern serviert auch wieder eine geballte Ladung von McClanes berüchtigtem Humor.

Details

Bruce Willis, Timothy Olyphant, Maggie Q, Justin Long, Jeffrey Wright u.a.
Len Wiseman
Marco Beltrami
Simon Duggan
Mark Bomback
20th Century Fox

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Was ist hier los ...
    ... was braucht es bei all diesen Leuten hier um ihnen eine positive Aussage abzuringen. Die Hard ist kein ArtHouse Film oder Dogma#99 . Ich persönlich finde das Live free or Die Hard perfekt gemachtes Action/Popcorn Kino ist. Das Rezept für solche Filme hat sich ja seit dem ersten Die Hard Film nicht geändert. Enzelkämpfer rettet die Welt. Amerikanisches Heldentum in Reinform. Das finden wir in so ziemlich jedem großen Actionfilm der letzten 20 Jahre.
    Warum sehe ich mir einen solchen Film an wenn ich jedes Element darin zum kotzen finde, nur um hier darüber zu bitchen. Es macht wahrscheinlich mehr spaß und verleiht einem eine intellektueller note wenn mann über so einen Film herzieht. Das die Amis dazu neigen ein wenig zu übertreiben ist ja bekannt also warum immer wieder nur darüber schreiben. Aber stellt euch einmal vor mann würde dieses Thema realistisch angehen - dann sieht mann 100 Computerexperten in einem Konferenzraum die das Problem bereden und dann ein Programm schreiben und die sache ist erledigt. Wollen wir das - sterbens langweilig. Also wenn ich ins Kino gehe erwarte ich mir larger than life und genau das hat Die Hard 4 geliefert.
    Also Leute wer das wahre Leben in Filmen wie die Hard oder Transformers sucht sollte gar nicht erst anfangen, denn er wird es nicht finden, er sollte besser zu Hause bleiben und Arte aufdrehen.
    P.S. Schaut Euch Filme im Original an, das die Onliner im deutschen scheiße klingen und teilweise sogar ihres Witzes beraubt werden ist ja hinlänglich bekannt.

    CU

  • einfach super - Teil 1
    Handlung des Filmes und ein bißchen rundherum:

    Die Story basiert auf einem Artikel namens "Farewell to Arms" von John Carlin. Dabei wurde das Skript nach den Anschlägen vom 11. September auf Eis gelegt. Leider, da hätte man ruhig viel mehr draus machen können. Aber wie Amerika schon ist, Zu brisant schien das Thema. 6 Jahre später darf man sich aber wieder in unterhaltender Form mit dem kritischen Thema auseinandersetzen, und da hoffe ich doch dass der eine oder andere Film nachschießt. Die Idee wurde also zu Ende geführt und umgesetzt. Es geht diesmal zunächst um virtuelle Feinde. Sie scheinen überraschend gut ausgerüstet und der Zuschauer muss sich von Anfang an die Frage stellen, wer denn hinter der ganzen Sache steckt. Offenbar soll ein sogenannter "Fire sale" initiiert werden. .

    Einem Haufen wahnsinniger Terroristen gelingt es, mit hochentwickelter Technologie und mit Hilfe von qualifizierten IT-Spezialisten oder vielmehr Hackern, die gesamte Ostküste der USA lahmzulegen. Was natürlich auch gut klargeht, denn mit einigen Stromknoten oder wie man das nennt, das die Hacker alle übernehmen bis auf einen in Woodlane, gelingt der Plan auch. Klar, dass Polizist JOHN MCLANE (Bruce Willis) etwas dagegen hat und, und er ist ja nicht Bruce wenn er auch die Welt nicht retten wollen würde, also die USA hier. Wenn auch nicht immer ganz freiwillig und in Begleitung des freundlich gesinnten Hobbyhackers MATTHEW FARRELL (Justin Long), der sehr oft sich beschwert über die Geschwindigkeit und den Fahrsteil von John.

    Die Action, das wohl wichtigste Kriterium bei einem solchen Film kann überzeugen. Sie kommt ziemlich bombastisch rüber, für meinen Geschmack teilweise zu bombastisch und unlogisch stellenweise. So fallen die Schießereien wirklich sehr positiv auf und machen richtig Laune auf mehr. Dann
    Eigentlich soll ja ursprünglich JOHN nur den Hacker MATT FARRELL der einen wichtigen Algorithmus geschrieben hat, abholen und durch die Stadt zu FBI Mann BOWMAN (Cliff Curtis) bringen. Aber der Cyber Terrorist THOMAS GABRIEL (Timothy Olyphant) legt mit seinen Mannen die ganze Stadt lahm, den ganzen Verkehr, alle Ampeln, die Erdöl und Erdgasleitungen, die TV Sender und Satelliten, zudem soll MATT liquidiert werden. Wie seine 7 anderen Kollegen, allesamt die besten Hacker der USA.

    Aber MCLANE kann den Jungen retten und in die Stadt fliehen. Doch GABRIEL legt alle Netze lahm und die Stadt ist bald ein einziges Chaos. Er ist immer einen Schritt voraus. Zudem werden JOHN und MATT andauernd von den Terroristen attackiert, aber Johns alter Kampfgeist erwacht noch mal und er nimmt den Kampf auf. Zusammen mit MATT will er GABRIEL einen Strich durch die Rechnung machen, doch der hat auch noch ein Ass im Ärmel, nämlich JOHNS Tochter LUCY ( Mary Elizabeth Winstead). Was alle nicht wissen, THOMAS war mal beim Pentagon als Sicherheitsberater tätig.

    Meine Meinung und Infos:

    128 Minuten, endlich wieder Bruce Willis, älteres Baujahr, eine Ewigkeit hat es gedauert bis der Ex Polizist endlich wieder zu sehen ist. Was der alles überlebt ist ungefähr so wie bei Jackie Chan Filmen. Steht schief auf einem Düsenjäger und springt 7 Meter auf eine kaputte Betonbrücke, ein LKW der schief auf den Rädern fährt wie bei einem Auto, springt aus Höhen wo sich jeder beim Zusehen schon weh tut, aber die Action, Wahnsinn, und das tolle, es ist auch so umgesetzt worden das die Menschliche Seite von John McLane zu Tage kommt, nicht nur immer das ganze Superheldenepos. Es wirkt ungefähr so vom menschlichen wie ¿Mercury Puzzle¿ da hat er mir auch sehr gut gefallen. Sicher hat er nur 4,5 Gesichtsausdrücke dabei im Portfolio, aber die wirken wie 20.wird

    einfach toll - Teil 3
    Denn so was ist leider gang und gebe in der letzten Zeit. Man glaubt gar nicht wie oft so was passiert. Jetzt nicht wegen den Filmen ¿Das Netz¿ sondern leider passiert so was oft in echt. Oft haben Hacker ganz unglaubliche Dinge geleistet, aber heut zu Tage ist das ganze System so abgesichert das so was nicht passieren kann.

    Im Film sieht man und merkte man oft, kurz werden Figuren eingeführt, die werden entführt oder getötet oder haben Unfälle, Timothy Olyphant als Ersatz für Alan Rickman, ne das geht nicht gut, viel zu blass, und Maggie Q als Asien Schlampe, die ist gut aber leider auch blass und man merkt ehrlich gar nicht viel von den Schauspielerischen Leistungen der Beteiligten außer die Liebe zum Detail und die CGI Effekte im Film, außer eben Bruce und Farrell, die sind ein gutes Team.

    Der Film ist glücklicherweise kein Retrofilm wie es viele sind, Rocky 5 usw. sondern ein eigenständiger Film, der als Fortsetzung zu ¿16 Blocks¿ gelten könnte und sehr gut umgesetzt worden sind. Leider hat der Film wieder einige Klischees, wie z.b. Die Tochter von John die er besucht, man erfährt nicht viel was vorgefallen ist, seit 1995 gab es kein Stirb Langsam Filmchen, ja Holly ist ja von ihm geschieden, die Tochter, der erlaubt er nicht mit einem hübschen Freund zusammen zu sein, sie will sich von Ihrem Vater trennen, entdeckt erst wie gut er ist am Ende, und man weiß sofort, he die Olle Kuh ist da um entführt zu werden. Tja das haben so Frauen an sich, entweder sind sie da und plündern dich aus oder sie sind weg und du musst Lösegeld für sie zahlen.

    Gut fand ich den Typen der sich so bewegt als wäre er eine Schlange oder ein US Version von Jackie Chan. Cyril Raffaeli, der ist unbekannt aber sehr gelenkig. Gut fand ich als Nerd der bei MAMA wohnt, Kevin Smith, der auch eine sehr wichtige Rolle einnimmt und ein Bullenhasser ist, dass ist der Typ der 5 Generatoren anzapfen musste um Online zu bleiben. Die Mutter ist ein Drachen, einfach lustig.

    Was wirklich cool ist im Film, die Asiaschlampe die so schnell ist wie Bruce Lee, meine Güte, die teilt super aus, dann kommt endlich Bruce und schlägt sie zusammen, endlich ein Film wo ungeschminkt eine Frau zusammengeschlagen wird, aber leider sieht man nicht viel, denn in Actionfilmen ist es oft üblich auf das schwache, eben hier das schnelle Geschöpf Frau eben viel an Rücksicht zu nehmen, das ist oft unlogisch, hier teilt Bruce aus, das ist eine herrliche Szene, und ja was der alles überlebt tja, 50 Jahre und kein bißchen müde.

    Was mich gestört hat, Thomas Gabriel als Cyberterrorist, gute Idee, aber wieso wirkt der so blass, als wäre er ein Elektroschrottverkäufer bei Media Markt? Wieso wirkt sein ganzes Team so unmotiviert, erfährt man mehr über sein Leben? Ich hätte es schon gerne gesehen, wenn der Film 150 Minuten gedauert hätte ja und? Und wieso ist Stirb Teil 4 nicht so erfolgreich? Seit 2000 ¿ The Sixth Sense¿ einem 700 Millionen US $ Weltweit Erfolg hat Willis 0 Hits mehr gehabt, wieso ist der Film so übel in den USA weg gekommen? Ich glaube auf DVD wird der Film ein absoluter Hitkracher.

    Der Regisseur vom Film, Len Wiseman, den kennt man aus ¿Underworld¿ einer der besten Film seit ewigen Zeiten rund um das Thema Horror und Vampire. Was mich nur gestört hat, die Helden, die 2 Buddys überleben alles wie in ¿Tripple X¿ und das ist nicht so gerade realistisch obwohl der Film auch wegen den Blautönen versucht realistisch zu sein. Schön die Idee dass er ganz Amerika retten muss.

    Ne, ich finde den Film einfach fantastisch, gut gemacht, gut gespielt und endlich wieder ein John McLane.

    Definitiv 94 von 100

    perfekt - Teil 2
    Da er ja für ¿Die grüne Meile¿ vorgeschlagen war, als Gefängnisinsasse und die Rolle nicht bekam, freut mich, denn de 1,82 Meter Hüne, Baujahr 1955 im Jahr 2003 bereit war, wie Arnold Schwarzenegger und Charlton Heston mit 1 Million US $ seiner eigenen Tasche dafür zu sorgen das Saddam Hussein gefangen genommen wird. Und was macht er jetzt? In einem 110 Millionen US $ Budget Film mitspielen, wo er ca. 25 Mille bekommt, die er und seine 3 Töchter gut brauchen können. Das Demi Moore diesen fantastischen Typen verlassen hat, der in Kassel geboren wurde, und bei ¿Ocean´s Eleven¿ damals mitspielen sollte im Jahr 2001, ist eigenartig. Egal, er hat eh genug Gage für alles andere.

    Das der Film bis dato nur 103 Mille eingespielt hat in den USA ist für mich unbegreiflich, denn der Film hatte alles was ein guter Film haben sollte. Vielleicht ist der Harmonicaspielende Bruce, dessen Bruder Robert am Krebs 2001 starb, ja einer der letzten Helden, denn wenn man sich den Film ansieht, merkt man, he wo sind die richtigen Helden hin? Nun, Rambo 4 kommt ja eh 2008, das dauert aber noch. Ob dann Sylvester Stallone der für 90 % seiner Filme die goldene Himbeere bekommen hat für schlechteste Schauspielerische Leistung sich ein Beispiel an Bruce Willis nimmt ist fraglich.

    Ich finde dass Bruce in seinem 69. Film hier eine sehr gute Figur macht. Ich frage mich wieso der Film in den USA so einen komischen Titel hat, im Französischen heißt der Untertitel so was wie ¿ Rückkehr in die Hölle und in Deutsch hat er eben nichts. Übrigens die IP Adressen im Film sind alle echt existierende.

    Im Film kommt ein Typ namens Warlock vor der hat ein CB Funk, das ist auf Frequenz 66.6, und dann auf 666. Wieso? Am Ende meint Thomas Gabriel der Böse, das John immer am Falschen Ort zur falschen Zeit ist, ein Spruch aus dem 2. Stirb langsam Teil.

    Übrigens der geile Film Kampfjet ist ein sich momentan im Entwicklungsstadium befindendes Modell der Lockheed Martin F-35. Im Film setzt das Militär das Flugzeug bereits ein, obwohl es erst 2012 in Serie geht. Im Film sieht man wie die via USB 500 Terrabyte an Daten runterladen, von der Sozialversicherung, das dauert 2 Tage, was ein Schwachsinn ist, das würde normalerweise über 100 Tage dauern zu je 24 Stunden am Tag. Und als John die Mai schlägt und prügelt, man sieht sie mit Pferdeschwanz, dann mit offenem Haar, das war wohl ein kleiner Fehler. Und wer schon mal in Washington war, Gelbe Taxis gibt es nur in New York. Das sind ja die Yellow Cabs. Und wieso im Film ein Helikopter in der Nähe vom Weißen Haus fliegen darf, ne das ist auch Blödsinn. Und als er und Matt im Zimmer von Matt war, wieso feuert Matt mit einer vollen Wumme 7 x und John 16 x bevor er das Magazin wechseln muss?.

    Was ich an dem Film immer witzig finde, mal haben die Darsteller Blut am Körper oder am T Shirt, dann ist es weg, dann ist es da, schätze das ist ein Ostereierscuchsonntagverschwindeblutfleck. Tja und die Szenen was die drehten, meine Güte wie die das machten aber, Während der Dreharbeiten wäre Bruce Willis fast durch einen missglückten Stunt erblindet und wieso der Film in den USA FSK 13 war und in der BRD FSK 16 weiß ich nicht, aber die Produktionsfirma hat erfolglos dagegen eine Klage versucht. Vielleicht haben die Amis gemeint, he der Film ist jetzt freundlicher und blutleerer als Teil 1 + 2 denn, McLane raucht während des ganzen Films nicht. In den Teilen zuvor, hat er bei Bedarf die Zigaretten immer seinen getöteten Widersachern abgenommen.

    Lustig auch die Verbindung zu Arnie, denn eine Terminatorfigur löst eine Explosion aus. Die Story, dessen Idee des Cyberterrorismus John Carlins 1997 erschienenem Artikel ¿A Farewell To Arms¿ entnommen ist, gibt sich auf den ersten Blick hyperaktuell.

  • Mies
    Stirb langsam 4.0 ist genauso schlecht wie ich es trotz der guten Kritiken befürchtet hatte. Es hieß, in diesem Film gäbe es wieder mehr handgemachte Action und weniger Computer-Action und daher könne sich auch die Generation, die mit den ersten drei Stirb-langsam-Teilen groß geworden ist, daran erfreuen. Pustekuchen! In den zwölf Jahren, die seitdem vergangen sind, sind Actionfilme mehr und mehr zu schlechten Computerspielen verkommen. Der vierte Stirb-langsam-Teil macht da keine Ausnahme (vgl. die Szene im Aufzugschacht oder die mit dem Truck und der Brücke) und passt deshalb auch nicht im geringsten in die Serie. Das zeigt sich schon an der Optik. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, mit einer Sonnenbrille im Kino zu sitzen, weil alles mit einem Blaufilter gefilmt wurde. Aber das schlimmste ist die maßlos unglaubwürdige Story. Es zeigt sich wieder mal, dass die Story das Herz eines Films ist und eine schlechte Geschichte fast zwangsläufig zu einem schlechten Film führt. Da kann auch das ganze Computer-Brimborium drumherum nicht drüber hinwegtäuschen. Aber das ist ja so typisch! Es wird bis in die totale Lächerlichkeit hinein eine computerspielartige Szene auf die andere gepackt, um davon abzulenken, dass sich dahinter das NICHTS befindet. Ich meine, wollen die uns für blöd verkaufen?! Die Bösen sind keine Menschen mehr, sondern Cyborgs, die praktisch unzerstörbar sind, von überall herunterfallen können, überall hin springen und wie Affen herumturnen können, alles aushalten und danach aufstehen, zum Funkgerät greifen und stoisch ihren Status durchgeben. Und Bruce Willis ist inzwischen ein Opa, der nichts mehr mit dem John McClane von damals zu tun hat. Ich meine, wie soll das weitergehen? Im ersten Teil war es ein Hochhaus, im zweiten ein Flughafen, im dritten eine Stadt, jetzt ganz Amerika. Im fünften Teil müsste John McClane logischerweise die ganze Welt retten, im sechsten das Sonnensystem. Und im siebten Teil, wenn er die Galaxie retten muss, klappert er großspurig mit dem Gebiss, schiebt er eine Gehhilfe mit eingebauten Raketenwerfern vor sich her und macht aus Marsmännchen grüne Soße. Dazu krächzt er: ¿Yippie-ai-eh, Schweinebacke¿. Im Interview lässt Bruce Willis uns dann ganz sicher wissen, dass dieser Teil den ersten nun endlich getoppt hätte.
    Heutige Actionfilme machen keinen Spaß mehr, weil sie sich dermaßen weit von der Realität entfernt haben, dass man sich verarscht fühlt. Ich meine, die Realität spielte natürlich schon immer eine geringe Rolle in solchen Filmen. Aber wenn das Gefühl verloren geht, dass das, was da passiert, theoretisch im Bereich des Möglichen liegt, dann hört auch die Unterhaltung auf. Man kann sich dann höchstens noch einbilden, dass es unterhaltsam ist. Vielleicht würde Stirb langsam 4.0 anders wirken, wenn er kein Stirb-langsam-Film, sondern ein eigenständiger Actionfilm wäre. Dann könnte man von vornherein besser einschätzen, was einen erwartet. Aber so ist er eine große, ärgerliche Mogelpackung.


  • Also ich bin vom 4. Teil eher enttäuscht. Bin ein echter Stirb Langsam Fan, aber mir ist der 4. Teil einfach zu extrem und viel zu übertrieben. John McClane mutiert schon zu Superman. Aber der Trend geht in den letzten Jahren immer mehr ins Extreme. Mit CGI ist das auch noch leichter umzusetzen. Vor allem die Endszene mit dem Flugzeug und dem Truck fand ich einfach nur noch lächerlich.
    Die Wahl des Regisseurs ist außerdem falsch. Der dunkelblaue Look von ST4 erinnert oft an Underworld. Die Logik des Films... naja ;-) John McTiernan gehört wieder an den Regiestuhl.
    Da bevorzuge ich lieber Stirb Langsam aus den 80ern. Schade eigentlich.

  • Gut Ding ...
    ... braucht Weile - heißt es doch! Offenbar dürfte das stimmen, denn dieser Film ist mal wieder echt den Kinobesuch wert. Da zählt man keine Minuten, da wird das Wort "Langeweile" zum Fremdwort, da ist man gleich voll drinnen.

    Schon im Vorspann beginnt die Geschichte und auch die Spannung. Dass Bruce Willis die opitmale Besetzung ist, bleibt unbestritten. Dass es auch nebenbei etliche interessante Typen gibt, freut einen sehr. So wird aus dem Ganzen ein Film, der einen bis zum Schluss überzeugt.

    Wenn sich jemand etwas gegen die übertriebenen Stunts hat, dann müsste man ihm ja zustimmen, aber auf der anderen Seite ist es doch fein, zu sehen, wie einen "echter Willis" eben nichts aufhalten kann.

  • für einen 4.teil
    für einen 4.teil haben die sich ordentlich ins zeug gelegt,
    fast eine mischung zwischen terminator3 & aller die-hard-movies,
    unglaublich gefilmte stunts, das ende ist dann relativ schnell erledigt, bis dorthin geht aber durchaus die post ab !
    und natürlich der charme von bruce ist nicht zu vergessen !
    sicher der beste action-knaller in diesem jahr !

  • McClane is back!
    Yeah, der toughste Cop aller Zeiten ist zurück! Und das nach mehr als einem Jahrzehnt Abwesenheit! Und, gleich vorweg: die Trilogie wird gekonnt fortgesetzt. Massig Action, Explosionen, Stunts, Schießereien, Prügeleien und so weiter und so fort. :-) Wer die ersten 3 Teile mochte wird diesen auch sicher mögen. Die Story (im Hintergrund) scheint realitätsnah, aber bei näherer Betrachtung dann doch ein wenig zu fantasievoll. Egal - wegen der Handlung schauen wir uns den Film eigentlich eh nicht wirklich an.

    Mir hat der Film wirklich gefallen und eines ist klar: wie in den Vorgängerfilmen muss McClane ordentlich was einstecken - er teilt aber auch genug aus. Der Film bietet ein fast durchgängig gutes Action-Niveau, nur minimalst Durchhänger, und ein paar gute "Sprüche" sind auch dabei.
    Yippie-ay-yeah!

    Fazit: ein (Die Hard) Actionfilm wie er sein sollte, Popcorn-Kino at its best. Bitte mehr davon. Danke.

    (Meine Wertung: 8 von 10 Punkte)

  • Au (Schweine)backe
    Stirb langsam 4.0, tja, ein Update auf 4.1 oder 4.2 wäre nicht schlecht.
    Man muss schon sein Hirn abschalten, darf nicht nicht nachfragen oder sich wundern ob der Physik fern von Newton und Co. Immerhin, es knallt mächtig zwischendurch die üblichen Machosprüche, Actionkino eben - passt!

  • Endlich ...
    ... wieder mal ein guter Actionfilm!

    Wir haben uns den Film gestern im Haydn-Kino angesehen. Aufgrund der bislang gelesen Kritiken hatte ich doch gewisse Hoffnungen in den Film gesetzt. Bei manchen Movies setzt man ja seine Erwartungshaltung schon niedrig an, um ja nicht enttäuscht zu sein ...

    Schon nach den ersten der 129 Minuten als McClane den Hacker Matt Farell abholen will, um ihn nach Washington zu eskortieren, geht's gleich ordentlich zur Sache. Der Film steuert auch nicht auf *den* Höhepunkt oder *das* Schlußfinale hin, sondern die Action-Einlagen sind auf den ganzen Film verteilt. Langweile kam während der gesamten zwei Stunden nicht auf.

    Natürlich darf man nicht hinterfragen, ob Otto Normalverbraucher diese oder jene Szene auch derart unbeschadet überstehen würde. Wer darüber hinweg sehen kann, wird mit Action Kino vom Feinsten belohnt.

    Bruce Willis meinte in einem Interview, dass Teil 2 und Teil 3 der "Die Hard"-Serie jeweils um einiges schlechter als ihr Vorgänger waren. Dieser vierte Teil aber dem Niveau des ersten am Nähesten komme: Dem kann ich nur zustimmen!