Sühnhaus / Marie Bonaparte

A, FR, 2016

Drama

SÜHNHAUS: BUCH: MAYA MCKECHNEAY KAMERA: MARTIN PUTZ LÄNGE:90 MIN MARIE BONAPARTE: ALTERNATIVTITEL: FREUD UND MARIEFRANZÖSISCHER TITEL:PRINCESSE MARIE BUCH: LOUIS GARDEL, FRANÇOIS-OLIVIER ROUSSEAU KAMERA: CAROLINE CHAMPETIER MUSIK: LOTHAR SCHERPE MIT: CATHERINE DENEUVE, HEINZ BENNENT, ANNE BENNENT, ISILD LE BESCO, CHRISTOPH MOOSBRUGGER, SEBASTIAN KOCH, ELISABETH ORTH, GERTRAUD JESSERER, FRITZ VON FRIEDL LÄNGE:88 MIN

Min.178

Film und Freud haben ein ambivalentes Verhältnis – und umgekehrt. Einerseits bieten sich psychoanalytische Filminterpretationen an – Freud liebte visuelle Analogien –, andererseits sind Psychoanalytiker im Film oft Witzfiguren; auch ein Freud’sches Thema. Dass man reale Täter und Opfer verdrängt, passt ebenfalls ins filmische Bild der Psychoanalyse. MARIE BONAPARTE und SÜHNHAUS bilden faszinierende Ausnahmen. Prinzessin Marie, Urgroßnichte Napoleons, wird nach einer Behandlung bei Freud zur Freundin und rettet ihn vor dem KZ. SÜHNHAUS zeigt die Geschichte des »unheimlichen« Wiener Ortes, an dem Freud, Autor einer berühmten Studie über das Unheimliche, gewohnt und praktiziert hat, bevor er in die Berggasse übersiedelt ist. (Rainer Köppl)

  • Regie:Maya Mckechneay, Benoit Jacquot

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