Susana

 Mexiko 1951
86 min.
7.30
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Ein Melodram, hinter dessen Mantelfalten der Konvention Buñuel ein grandioses Lehrstück über so genannte bürgerliche Werte und ihre verstohlene Preisgabe am Altar der Sexualität versteckt.

Eine Heimsuchung. Susana, gefallenes Mädchen und Inkarnation fleischlicher Lust, gerät auf eine Hazienda und in ein "gutes Haus", in dem jeder jedem droht, um die Ordnung, sprich: die Macht aufrecht zu halten. Ein Melodram, hinter dessen Mantelfalten der Konvention Buñuel ein grandioses Lehrstück über so genannte bürgerliche Werte und ihre verstohlene Preisgabe am Altar der Sexualität versteckt. Unter Buñuels Themen eines, das er mit besonderem Ingrimm liebt. Begehrlichkeit: Sichtbarmacherin der Risse und Klüfte im schönen Scheingebäude der patriarchalischen Familie. (H.T.)

Buñuel: "Ich bedaure es, die Karikatur des Schlusses, wenn alles auf wundersame Weise gut ausgeht, nicht noch weiter getrieben zu haben. Weniger gewitzte Zuschauer könnten die Auflösung ernst nehmen ..."

(Text: Österreichisches Filmmuseum)

Details

Fernando Soler, Rosita Quintana, Víctor Manuel Mendoza, Matilde Palou, María Gentil Arcosa
Luis Buñuel

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