Der Butler

 USA 2013

The Butler

Drama, Biografie 20.12.2013 132 min.
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7.10
Der Butler

30 Jahre im Dienst der mächtigsten Männer der Welt - ein Butler wird Teil des amerikanischen Traums.

Von der Baumwollplantage ins Oval Office: Basierend auf der wahren Geschichte des Butlers Eugene Allen erzählt DER BUTLER vom außergewöhnlichen Aufstieg von Cecil Gaines, der länger im Weißen Haus arbeitete als jeder seiner Dienstherren. Gaines, von 1957 bis 1986 im Zentrum der Macht, sieht sieben Präsidenten kommen und gehen. Ob Eisenhower, Kennedy, Nixon oder Reagan - stets ist Butler Cecil Gaines (Oscar®-Preisträger Forest Whitaker) dabei, wenn Amerikas Präsidenten Weltgeschichte schreiben. Und am Schluss im hohen Alter erlebt er seinen größten Triumph: Ein Schwarzer wird zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt.

Details

John Cusack, Forest Whitaker, Lenny Kravitz, Alex Pettyfer, James Marsden, Robin Williams, Jane Fonda
Lee Daniels
Rodrigo Leão
Andrew Dunn
Lee Daniels
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Kritiken

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User Kritiken

  • Der sanfte Revolutionär
    Lee Daniels entwirft eine Chronik der amerikanischen Nachkriegs-Präsidenten mit besonderem Blick auf die Bürgerrechtsbewegung der Farbigen. Das Ganze wird aus der Sicht des langjährigen Butlers Gaines (hervorragend Forest Whitaker) geschildert. Präsidenten kommen und gehen, der Butler bleibt. Dabei kann Daniels auf eine lange Liste von Promidarstellern zurückgreifen, auch wenn die sonst nicht als Schauspieler zu sehen sind wie Oprah Winfrey als Buttler Gattin oder Mariah Carey als dessen Mutter. Oft reichte eine neue Nase für die Unkenntlichkeit.
    Es gelingt durch den Familienaspekt des farbigen Angestellten eine ganz persönliche Note einzubringen. Und dieser Individualismus ist ergreifend, wenn auch gegen Ende etwas überdehnt. Die ganz persönlichen Szenen sind die besten. Der übliche Rahmen einer erzählenden Darstellung wird oft durch den schnellen Schnitt überschritten, wenn z.B. Originalaufnahmen von Straßenkämpfen mit einem Dinner im Weißen Haus kurz getaktet werden.
    Es ist das Schicksal der amerikanischen Familie Gaines zwischen Vietnamkrieg und politischen Attentaten der 60er Jahre, im Kampf um Gleichberechtigung gegen Presse und Klu Klux Klan. Auch sie muss tödlichen Tribut leisten, wobei die Familie auseinanderzubrechen droht.
    Verständlich, dass sich all ihre Hoffnungen mit Präsident Obama erfüllen. Ebenso verständlich wie die Tatsache, dass es die Amerikaner nicht so sehr mögen, wenn ihnen ein Spiegel vorgehalten wird über ein dunkles Kapitel ihrer Innenpolitik, das sogar mit unserem Holocaust verglichen wird. Drum ist der Film dort auch kein Erfolg und bei uns findet er zu wenig Beachtung.