The Balloonatic / Sherlock Jr.

USA, 1923

KomödieKurzfilm

Buster als Filmvorführer, dessen Sehnsuchtsprojektionen sich mit den projizierten Filmen vermengen.

Buster als Filmvorführer, dessen Sehnsuchtsprojektionen sich mit den projizierten Filmen vermengen. Sherlock Jr. ist, was man im dürren Gestammel "Reflexion des eigenen Mediums" bezeichnet, näherhin ein delirisches Werk über den Transfer von Wirklichkeit und Traum, eine Tour de force, ein Geniestreich absolut unglaublicher (und bis heute unenträtselter) Gags und die noch um vieles unglaublichere Mutprobe ihrer Ausführung (wobei sich Buster, jenseits aller Metaphorik, um ein Haar das Genick brach). Das Spiel mit dem Kino, das dieses erforscht, hat seit jeher die Cinephilen becirct. René Clair sieht in der "unvergleichlich surrealistischen Aktion" eine Entsprechung zu Pirandellos Sechs Personen suchen einen Autor. "Keaton schläft ein, gleitet auf dem Strahl davon, der aus seinem Vorführapparat hervorbricht, tritt auf die Leinwand und mischt sich dort unter die Personen des Dramas. Sofort hat sich der unbedarfte Träumer inmitten einer Welt verloren, deren Bilder in unvorhersehbarer Art aufeinanderfolgen." (Harry Tomicek)

Gesamtlänge: 92 Min.

  • Schauspieler:Buster Keaton, Phyllis Haver, Kathryn McGuire, Joe Keaton

  • Regie:Buster Keaton, Edward F. Cline ua.

  • Autor:Buster Keaton, Edward F. Cline

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