The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit

 USA 2002

The Hours

Drama, Biografie 27.03.2003 114 min.
7.60
The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit

Oscarpreisträgerin Nicole Kidman in einem Film über das Leben der Autorin Virginia Woolf.

Drei Zeitperioden, drei Frauen und drei Geschichten fließen ineinander, untrennbar gekoppelt gleiten sie durch THE HOURS. Jede Frau ist mit den beiden anderen wie Glieder einer Kette verbunden. Keiner von ihnen ist bewusst,dass ein großartiges Stück Literatur ihr Leben unwiderruflich ändern wird:
Autorin Virginia Woolf (Nicole Kidman) kämpft in einem Londoner Vorort gegen ihre kranke Psyche und zugleich mit dem Eröffnungssatz ihres ersten großen Romans "Mrs. Dalloway". Mehr als zwanzig Jahre später liest die Hausfrau und Mutter Laura Brown (Julianne Moore) Virginias Worte. Zutiefst berührt von "Mrs. Dalloway", fragt sich Laura zum ersten Mal, ob die Zeit für eine radikale Wende in ihrem Leben gekommen ist. Und heute, mitten in New York, gibt Clarissa Vaughan (Meryl Streep) eine Party für ihren an AIDS sterbenden Freund, den brillanten Dichter Richard (Ed Harris). Viel ist nicht geblieben von dem Mann, den Clarissa noch immer liebt und der sie seit jeher spöttisch "Mrs. Dalloway" nennt. Drei Perioden, drei Frauen und drei Geschichten, die einander umschlingen und in einen überraschenden Moment der Erkenntnis münden.

Details

Meryl Streep, Nicole Kidman, Julianne Moore, Stephen Dillane uva.
Stephen Daldry
Filmmusik von Philip Glass
Seamus McGarvey.
David Hare, Michael Cunningham

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Drei Frauen
    Eine der genialsten Literaturverfilmungen unserer Zeit, und sie ist anspruchsvoll. Drei grandiose Hauptdarstellerinnen aus drei Epochen sind nur durch ihre Gemütslage unter einen Nenner zu subsumieren: Sie sind depressiv. Die eine ist Virginia Woolf (Nicole-die Nase-Kidman) steht für die 20er Jahre, daneben steht Julia (Julianne Moore) zunächst nur Hausfrau, Weib und Mutter für die 50er Jahre und schließlich ist da Clarissa (Meryl Streep) für die heutige Zeit.
    Und als einziges männliches Pendant gibt es den kranken Schriftsteller Richard (Ed Harris). Er ist den drei Frauen schauspielerisch durchaus ebenbürtig. Mit zunehmendem Alter wird er ein immer besserer Charakterdarsteller. Hier sorgt er für Schocker.
    Regisseur Stephen Daldry gelingen wunderbare Überleitungen. So arbeitet er die gemeinsamen Schnittmengen heraus, bevor er die Lebenslinien der drei sich annähern lässt. Trotzdem ist es kein reiner Mädelsfilm. Es gibt Momente von menschlicher Größe, absoluter Hilflosigkeit, Verzweiflung und Trauer und das alles ist nicht geschlechtsspezifisch. Die langen schweigsamen Passagen lassen Spielraum für eigene Überlegungen und Empfindungen den Charakteren gegenüber. Das Paradoxe bei allen drei Ladies ist die Erkenntnis, dass die Liebe das Wichtigste im Leben ist. Sie ringen mit ihr, mühen sich ab, aber finden sie nicht. Bis hin zum letzten Satz: ‘Auf ewig die Liebe, auf ewig die Stunden‘.
    Das ist bewegend und keine leichte Kost. Aber die Darsteller – bis in kleine Nebenrollen großartig besetzt – die Kamera und das Drehbuch verbreiten einen unwiderstehlichen Charme. Lediglich beim deutschen Untertitel möchte man ein ‘Amen‘ hinterherrufen.

  • Drei Frauen - drei Geschichten - ein wunderschöner Film
    Nach dem zurecht ausgezeichneten Roman von Michael Cunningham hat Stephen Daldry einen Film gemacht, der die geschickt ineinander verschachtelte Lebensgeschichte dreier Frauen zeigt: die Geschichte der englischen Schriftstellerin Virginia Woolf und deren Abgleiten in eine Geisteskrankheit, die ihr das Leben mehr und mehr unerträglich macht, die Geschichte der Hausfrau und Mutter Laura Brown, die im Amerika der 50er-Jahre Woolfs Bücher liest und so die Kraft findet, ihrem tristen Alltag und ihrem noch tristeren Ehemann zu entfliehen - auf Kosten ihres kleinen Sohnes und die Geschichte Clarissa Vaughns, die für ihren an AIDS sterbenden Freund und preisgekrönten Dichter Richard eine Party plant, eine Party wie Mrs. Dalloway sie in Woolfs Roman plant.
    Es ist nahezu unmöglich, alle Verbindungspunkte zwischen den Handlungsebenen zu nennen und die Zahl der Kreise zu benennen, die sich schließen in diesem bewundernswert ausgeklügelten intellektuellen Film.
    Und dann noch die schlichtweg perfekte Besetzung: Nicole Kidman als V. Woolf (auch wenn die falsche Nase nicht allzuviel mehr an Ähnlichkeit erreicht)zeigt den Verfall dieses Genies, Julianne Moore als eigentlich zentrale Figur der Laura Brown entführt einen allein durch ihre Darstellung in die Welt der 50er und Meryl Streep als Clarissa ist ebenso rührend wie überzeugend.
    Und weil es nicht nur um Frauen gehen soll: Ed Harris als Richard ist vielleicht das Trumpf-As unter den Schauspielern in diesem wunderbaren Film, und Philip Glass trägt mit seiner schwermütig-schönen Minimal Music zum Gesamteindruck einen wichtigen Teil bei.

  • Stunde der Wahrheit
    Ich finde the hours ist wirklich ein film für anspruchsvolle besucher die auch weniger oberflächlich sind wie die meisten anderen denn die botschaft die dieser film mit sich bringt ist wohl nicht jedermanns sache, ich bin aber auch froh darüber weil solche leute meide ich lieber!aber auch ein sehr großes lob an die maskenbildner den die sonst so hübsche Nicole erkennt man fast nicht wieder!Außerdem denke ich das der film in gewisser weise auch eine heilende wirkung auf depressive leute hat denn wenn man sieht wie es einem schlecht gehen kann wenn man psychisch krank ist, dann beginnt man zu denken und dann (er)lebt man das leben vielleicht wieder ein bisschen schöner!und für die die den film nicht verstanden haben:Ihr seit alle sehr oberflächig denkende menschen!bussi Vanessa

  • toll !
    "The Hours" ist ein tragisch verwurzeltes Meisterwerk über das Leben, besser gesagt eine Vision von Leben.
    Regisseur Stephen Daldry (der schon mit Billy Elliot überraschen konnte) hat ein gutes Händchen bewiesen und hat, basierend auf einer fantastischen Novellen und Drehbuchgrundlage, eine Film Adaption erschaffen die ihresgleichen sucht. Das schwierige Unterfangen, drei Ebenen zu verknüpfen, ist gelückt. Die Geschichten sind perfekt ineinander übergehend, die Analogien wohl durchdacht. Exzellent auch die schauspielerische Leistung, aber das steht, denke ich, ausser Frage.
    Philip Glass' bewegende musikalische Untermalung trägt das Ihre dazu bei, um die ohnehin schon intensive Story bis ans Limit zu intensivieren.
    Kurz und gut, für meine Begriffe einer der wenigen - wirklich - sehenswerten Kinofilme der letzten Zeit. "The Hours" versteht es, den Zuseher einzufangen und ihn schließlich dorthin zu führen, wo alles seinen Anfang gefunden hat, dorthin wo das Leben beginnt...

  • Ned das Gelbe vom Ei
    Ich hatte mir einen Film erwartet, der alle Stückeln spielt. Immerhin gab´s ja in den Medien ein ziemliches Griss, und die Bewertungen waren durchwegs positiv. Leider wurde ich jedoch negativ überrascht. Die Langeweile war der Eckpfeiler, von dem ich irgendwie nicht weg kam. Die schauspielerischen Leistungen waren zweifelsfrei sehr gut; insbesondere die von Ed Harris und Meryl Streep. Doch den einzelnen Geschichten, die ja nachträglich alle ineinander verflochten sein mussten (der Auftritt von Julianne Moore in alter Maske war für mich nicht stimmig), wurde viel zu wenig Raum gegeben. Wobei ich nur der wirklich guten Story zwischen Meryl Streep und Ed Harris Positives abgewinnen konnte. Da war sehr viel Potenzial und Kraft drin, und ich konnte die Entwicklung kaum erwarten. Doch die Langeweile kam auf dem Fuß, wenn sich die harmlose Geschichte rund um Julianne Moore weiter mühsam vorwärts tastete.
    Die kleine Story rund um Virginia Woolf war zwar nicht ganz so langweilig, aber viel zu poetisch (so wie auch die Slumszenen in "Asche meiner Mutter" als zu poetisch bezeichnet wurden). Es war klar, dass das Schicksal der Virginia Woolf nur in Ansätzen gezeigt werden konnte; aber derartig reibungslos? Es gab sozusagen keine Ecken und Kanten, an denen sich der Zuschauer stoßen konnte. Alles lief rund ab, und letztlich kam leider nur wenig dabei raus. Die Ausnahme für mich, wie schon geschrieben, die Story rund um Meryl Streep und Ed Harris.
    Unerklärlich ist mir, warum Nicole Kidman den Oscar gekriegt hat, und Meryl leer ausging?
    Sei es, wie es sei. Der Film riß mich nicht im geringsten vom Hocker, und "Adaption" war für mich um mehrere Klassen besser.

  • storytelling
    der film zeigt, was gute geschichten zu leisten in der lage sind. kraftvoll, nie langweilig und berührend. und vor allem nicht depressiv.
    gut gewählt übrigens auch die musik von glass. hatte einen langweiligen abend befürchtet und war erfreut vom gegenteil überrascht.

  • saufade, stinklangweilig, sowas fades, hervorragend gespielt
    The Hours ¿ Von Ewigkeit zu Ewigkeit



    Wir schreiben das Jahr 1923, es ist Richmond. VIRGINIA WOOLFE ( Nicole Kidman ) liegt im Bett. Sie hat Eßtörungen. Sie will ein Buch schreiben, sie will es beginnen, sie will mit Ihrem Leben was schönes anfangen. Sie weiß nur noch nicht was. Sie hat starke depressive Neigungen. LEONARD WOOLFE Ihr Ehemann hat wegen Ihr London verlassen. Er war damit nie glücklich. Er soll es auch nicht werden. Wird er sich je daran gewöhnen in einem Kaff zu leben ? Sie ist das Vorstadtleben nicht gewohnt. Sie schickt eines Tages NELLY eines Ihrer Küchenmädchen nach London um was zu holen. Sie will alleine sein. Sie weiß nicht was sie überhaupt in Ihrem Leben will. Die Schwester von VIRGINIA- VANESSA ( Miranda Richardson ) kommt nachmittags zum Tee zu Besuch mit Ihren Kindern. VIRGINIA ist alleine, sie würde auch gerne Mutter sein. LEON ARD hat wegen VIRGINIA eine Buchpresse gekauft, er ist für das Verlegen Ihres noch nicht fertigen Buches verantwortlich. So hat VIRGINIA eine Beschäftigung. Die sinniert über das Leben nach, wer im Roman sterben soll. Die Nichte von VIRGINIA findet einen toten Vogel, keiner will an der Vogelbestattung teilhaben, VIRGINIA schon, für sie hat das eine eigene sarkastisch surreale Bedeutung.
    Eines Tages läuft sie weg, sie hält es nicht mehr aus, LEONARD erfährt zu spät davon, wo sie ist weiß er nicht, er ahnt es, er jagt Ihr nach. Ob er sie findet ?
    Los Angeles im Jahre 1951. LAURA BROWN ( Julianne Moore ) tut so, als ob sie noch schlafen würde. Sie ist aber gar nicht so müde. Heute hat ihr MANN DAN ( John C. Reilly ) Geburtstag und sie sollte das Frühstück bereiten. Sie weiß nicht mal was sie ihm bereiten soll. Alles was sie tut ist ein langer Akt des Nachdenkens. Aber LAURA liegt wie gelähmt, möchte lieber noch ein paar Seiten lesen in ihrer Lektüre " Mrs. Dalloway ". Sie will einen Kuchen backen, sie schafft das noch gerade. Ihr Sohn sieht Ihr dabei zu.
    Ihre beste Freundin KITTY ( Toni Collette ) kommt hereingeplatzt. Sie erzählt Ihr von einem Tumor in der Gebärmutter und der Sehnsucht ein Kind zu kriegen. LAURA setzt Ihren Sohn bei einer Nachbarin ab. Sie hält das Leben hier nicht mehr aus. Sie will Selbstmord begehen.
    New York 2001. Es wird eine große Party, die CLARISSA VAUGHAN ( Meryl Streep ) für ihren alten Freund RICHARD ( Ed Harris ) ausrichtet. Sie leidet an Stress. Sie hat so viel zu tun und weiß nicht was sie wo beginnen soll. Endlich hat der begabte Dichter eine Auszeichnung für sein Werk erhalten. Nach so vielen Versuchen. Und die Verleihung des Preises will CLARISSA nutzen, um RICHARD die Gelegenheit zu geben, möglichst viele Freunde seines Lebens noch einmal zu sehen die er schon lange nicht sah, sie nicht mal kontaktierte, weil er die ganze Zeit eingesperrt ist in der Wohnung und nicht rausgeht, und sogar das Tageslicht scheut.
    RICHARD leidet an AIDS im Endstadium und seine Monate sind gezählt. Er hat keine Lust zum Leben, CLARISSA will es aber schon, das er Lust hat, sie hat Lust darauf. Auf dem Weg zu seiner Wohnung kauft CLARISSA noch Blumen in ihrem Stammgeschäft. Wie immer begrüßt Richard sie mit " Mrs. Dalloway ", jenem Spitznamen, den er ihr vor langen Jahren verliehen hatte. Zu Hause versucht Clarissas Lebensgefährtin SALLY sie aufzumuntern, ein bisschen mit Ihr zu flirten und Spaß zu haben. Aber es will ihr nicht recht gelingen. Als SALLY weg ist, steht plötzlich LOUIS ( Jeff Daniels ) vor der Tür. Er ist der Freund von RICHARD. Der Exschwule Freund von RICHARD. Er mag CLARISSA, mit Ihr kann er gut reden. Sie mit ihm auch, er ist so feinfühlig. Tochter JULIA ( Claire Danes ) kommt plötzlich heim, sie will die Mutter überraschen. Alles soll aber im Chaos enden, Zeitüberschneidend.
    Das ganze ist ein 114 Min. Drama, von Frauen für Frauen, irgendwie kommt mir der Film so vor. Er ist mehr als hervorragend von allen gespielt,

    Re: saufade, stinklangweilig, sowas fades, hervorragend gespielt
    du glaubst wirklich dass jemand deinen pseudowitzigen möchtegern-intellektuellen senf bis zum ende liesst?

    Re: Re: saufade, stinklangweilig, sowas fades, hervorragend gespielt
    Scheint er offensichtlich zu glauben.. Naja, Gott hat einen großen Tiergarten! Man sehe sich nur die abwechslungsreichen Überschriften an: in 90% aller Kritiken steht schon in der Überschrift irgendwas von fad oder langweilig (weiter liest man eh nicht, denn was im Endeffekt stinklangweilig ist, sind die Möchte-Gern-Lustig-und-Gebildet-Wirken-K ritiken des Hrn. Tuvok). Was er nicht versteht, wird sofort als "langweilig" tituliert und das ist überraschend viel, was eindeutige Rückschlüsse ermöglicht.

    Vielleicht sollte er sich mal ne Arbeit suchen oder sonst irgendetwas Nützliches machen!

    Re: saufade, stinklangweilig, sowas fades, hervorragend gespielt
    Er ist mehr als hervorragend von allen gespielt, und eigentlich sollte jeder einen Oscar für Ihre Leistungen kriegen, und das ist nicht übertrieben, denn sie haben alle sehr gut gepasst. Alleine jede Mimik der Frauen, der 3 Hauptakteure, ist schon einen Kinobesuch wert. Kidman hat sich sogar die Nase verunstalten lassen. Alle 3 spielen die kranken, geistesgestörten vom Leben gezeichneten depressiven Frauen sehr gut und allen sieht man es an, sie spielen nicht nur, sie sind es. Der Film ist eine 9 Osacarnominierungsmischung von
    ¿ In the Bedroom ¿ paart sich mit ¿ Amores Perros ¿ während ¿ American Beauty ¿ bei ¿ Iris ¿ auf den Gasherd aufpasst. Der Film ist nach einem Roman verfilmt worden der als unverfilmbar galt, wie so ca. 80 % der Romane der Weltliteratur, Comics ausgenommen. Er ist eine Art Selbstverwirklichungsstunde für Psychologiestudenten die nicht genug damit haben das überall Krieg in der Welt ist und sich mit der Hohen sozialen Struktur der Schizophrenie auseinandersetzen wollen um darüber eine Diplomarbeit zu schreiben, wie ein Obdachloser überlegt ob er sich mit dem Handschuh der linken Hand die Arschspalte auswischen soll, oder mit einer gestohlenen Tageszeitung. Was halt weicher ist. Jedenfalls kann man den Film jedem empfehlen und zwar jedem der an einem schönen Tag ins Kino gehen möchte und hochanspruchsvolle Filme ansehen will, damit er sieht wie schön sein Leben im Gegensatz zu beschissenen anderen Leben ist, oder für Leute die intelligent sind, Studiert haben und Filmkritiker werden wollen, ein aussterbender höchst unwirtschaftlicher uninteressanter Posten außer man ist bei einer sehr großen Tageszeitung beschäftigt. Nun die Schauspieler sind alle sehr gut, alles ist bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt, es erinnert mich an die Filme von Robert Altman, und im Endeffekt muss ich sagen. Ich habe mich fast noch nie bei einem Film so gelangweilt, auch wenn er gut ist, wie bei diesem. Jedenfalls nicht im Kino. Außer vielleicht so 10 ¿ 20 x in den letzten Monaten. Der Film war der absolute Schwache Schrott, stinkfade bis zum geht nicht mehr, 2 Stunden sieht man langweilig agierende, dauernd herumquakende Weiber die gestört sind, und noch dazu lesbisch, man sieht die ganze Zeit immer das selbe, nichts neues, und meine Freundin wollte aufstehen im Kino wie 5 Leute vor uns und gehen, ich habe sie zurückgehalten und Ihr den Mund mit 2 Kg Zuckermais aus den Dosen gestopft damit sie eine Ruhe gibt, und sie damit gezwungen den Film bis zu Ende zu sehen. Der Film ist anstrengend und langweilig, ja das ist er. Ein Film der zwar gut besetzt ist, eine gute Aussage hat, die ich noch suchen muß, meine Freundin hat mich mit Stricknadeln akupunktiert und so konnte ich mich nicht bewegen, musste eine Ruhe geben und konnte nicht mal sprechen um mich über den Film zu beschweren.
    Man sagt der Film bietet viele Emotionen, ja die das ich den Kinovorführer erschlagen wollte, das ich ihn erwürgen wollte. Eine neuer Folter für Saddam Hussein wäre es sich den Film 10 x anzuschauen, mit Stummfilmuntertiteln für Gehörlose Aborigenes, und in Schwarzweiß. Der Film lebt zwar von seinen Großartigen Darstellern nur ist er Literarisch langweilig und eigentlich ein Film für den Videoabend wo man nicht einschlafen kann und ein Valium braucht oder vielleicht einer Holzhammermethode umgehen möchte und sich mit dem Film eigentlich gut bedient zur Ruhe legen möchte. Der Film ist sicher was im Bereich der analytischen Valiumianischen Selbstverwirklichung, sicher was für Angehende Suizidopfer und für Vegetarische Fleischhackerlehrlinge, die in einem Sadomasobordell arbeiten um dort gegen Unterdrückung zu demonstrieren. Ein Film der zwar gut gespielt ist aber saufade.

    Ich bin ehrlich, er ist super gespielt, er hat viel emotionelles das ich noch suchen muß, er ist spitze gespielt, spitze besetzt bis in die kleinste Nebenrolle, er hat gute La

    Re: Re: saufade, stinklangweilig, sowas fades, hervorragend gespielt
    Ich bin ehrlich, er ist super gespielt, er hat viel emotionelles das ich noch suchen muß, er ist spitze gespielt, spitze besetzt bis in die kleinste Nebenrolle, er hat gute Landschaftsaufnahmen die ich noch suchen muß und eine gute Geschichte die ich nicht kenne, er ist stinkfade, hochpsychoanalytisch, wie das Liebesleben von Karottenbäumen. Er ist was für angehende Studenten und Psychofreaks.

    Von der Schauspielerleistung her 93 von 100
    Von der Idee her ¿ 60 von 100
    Von der Umsetzung des Buches her ¿ 80 von 100
    Von der Idee das ,das ganze echt sein könnte ¿ 60 von 100
    Von den ganzen Rollen her ¿ 90 von 100
    Von Gefühl, Emotion usw. her in echt nicht von mir aus ¿ 86 von 100
    Von meinem Gefühl her ¿ 50 von 100
    Von der Ähnlichkeit der 3 Geschichten zueinander ¿ 79 von 100

    Im Ganzen meine persönliche Wertung ¿ 50 von 100 und ein beschissener Kinoabend

    Kritikermäßige Wertung ¿ 90 von 100

    Re: Re: Re: saufade, stinklangweilig, sowas fades, hervorragend gespielt
    wenn man die quintessenz eines filmes nicht verstanden hat, sollte man die klappe nicht so weit aufreißen.

  • meisterwerk
    "the hours" ist ein pflichtfilm für anspruchsvolle kinozuschauer (ausschließlichen kommerzfilm-gehern ist abzuraten!). es ist zwar ein depressiver (- wen wundert es, wenn es um virginia woolf geht -), aber wunderschöner film. die schauspielerischen leistungen sind brilliant (vor allem von nicole kidman - der oscar ist absolut gerechtfertigt-aber auch von meryl streep, julianne moore, ed harris). toller schnitt (besonders am anfang, wenn der film zwischen den einzelnen zeiten/geschichten wechselt), interessante kameraführung. unbedingt in der engl. OV anschauen (falls möglich). das englisch ist deutlich gesprochen und ziemlich gut zu verstehen. nicht versäumen!

  • Stark
    The Hours besitzt so eine große emotionale Kraft, dass man am Ende vielleicht überfordert ist. In jedem Dialog steckt so viel Subtext und so viel Ungewissheit und Bedauern. Jedes Gespräch ist existentiell und irgendwann gegen Ende will man einfach keine große, schön formulierte Monologe mehr hören. Dabei arbeitet Daldry so hart, um uns auf eine erschütternde Reise in das Leben dreier Frauen mitzunehmen, für die Selbstmord nur ein weiterer anstrengender Schritt wäre. Doch sowas wird unter großem Leid anscheinend nicht hinterfragt. Dramaturgisch gesehen ist The Hours natürlich erschütternd, der Score nimmt mit und der Schnitt hält einen spritzigen Rhythmus. Und es gab schon lange nicht mehr ein so perfekt besetztes und gespieltes Drama. Das allein ist schon befriedigend.

  • DREI FRAUEN ... UND EIN TAG
    Die britische Romanautorin Virginia Woolf hat in ihrem Abschiedsbrief geschrieben »Ich habe das Gefühl, dass ich verrückt werde in diesen schrecklichen Zeiten.«, kurz bevor sie in einem Fluss, in ihren Manteltaschen schwere Steine, ertrank. Hatte sie es schon früher versucht, sich das Leben zu nehmen, so ist es ihr an jenem Morgen auch gelungen. Viele Jahre nachdem sie ihren wohl bekanntesten Roman, "Mrs. Dalloway" (1997 mit Vanessa Redgrave verfilmt), veröffentlicht hatte. Die Umstände, wie sie zu diesem Roman findet, wird in der Verfilmung von Michael Cunninghams gleichnamigen Buch THE HOURS im Kontext zu den Veränderungen im Leben zweier Frauen beleuchtet.

    In den 20er Jahren sitzt Virginia Woolf (Nicole Kidman) mit einer Zigarette in der einen Hand, einer Feder in der anderen, über einem Bogen Papier und arbeitet an einem Manuskript. Die Geschichte hat sie wie ein Traum überkommen, und wenn sie schreibt, scheint sie wie von Sinnen, Worte vor sich hinmurmelnd. Mrs. Dalloways Vorbereitungen für eine Gesellschaft sind durchsetzt mit ihren Vorstellungen von einem glücklichen Leben. Vorstellungen, die die schwangere Hausfrau Laura Brown (Julianne Moore) in den 50er Jahren teilt. Und auch die Lektorin Clarrisa Vaughn (Meryl Streep) hadert damit, während sie für ihren aidskranken Freund Richard eine Party vorbereitet. Doch das vermeintlich glückliche Leben der drei Frauen ist wie Richards Roman, für den dieser ausgezeichnet werden soll: Zäh, düster und stellenweise unerträglich.

    THE HOURS ist ein wunderbarer Darstellerfilm, mit tragisch-schöner Musik untermalt, mit einem Hang zum Tod und dennoch voller Leben. Die Übergänge zwischen den Zeitabschnitten erfolgen fließend, von einem Bild ins nächste und wieder zurück. Merkmale wiederholen sich in allen Zeiten, überschneiden sich, werden in der Vergangenheit begonnen und in der Zukunft weitergeführt. Die Party. Die Liebe zu Blumen. Entscheidungen, die einen verändern.
    Nicole Kidman mit einer aufgeklebten Nase kaum wiederzuerkennen und dennoch wunderschön; Julianne Moore mit traurigem Blick, gedankenverloren und ohne rechte Lust morgens aufzustehen; Ed Harris als todkranker Künstler, der zu Beginn im Dunkeln sitzt und am Ende nach mehr Licht schreit. Diese drei stechen am Deutlichsten heraus, faszinieren, bewegen, rühren zu Tränen.

    THE HOURS ist großartig inszeniert, ruhig, in leisen Einstellungen und dann plötzlich gewaltvoll aus sich herausbrechend. Für mich einer der besten Filme des Jahres 2003.