The Spiritualist

USA, 1948

Thriller

Eines Nachts am Strand glaubt Christine Faber, aus den Wellen des Meeres die Stimme ihres verstorbenen Mannes Paul zu hören. Sie trifft Alexis, einen mysteriösen Fremden, der behauptet, mit ihrem Mann kommunizieren zu können. Nach weiteren geisterhaften Manifestationen werden Christine und ihre jüngere Schwester Janet immer tiefer in die Machenschaften des «Spritualisten» verstrickt; er selbst jedoch sieht sich seinerseits auf teuflische Weise manipuliert. Turhan Bey liefert eine hervorragende Darstellung als aalglattes Medium. The Spiritualist ist ein überaus unterhaltsamer Thriller, eines der unbekanntesten und am wenigsten gewürdigten Noir-Meisterwerke von Kameramann John Alton. (Rod Crawford) Einer der wenigen Filme, den die Firma Eagle-Lion im Laufe ihrer kurzen Existenz produzierte, ein aufwühlender Film noir mit starken übernatürlichen Zügen. Er basiert auf einer Erzählung Crane Wilburs, wie auch André De Toths House of Wax (1953) und John Brahms The Mad Magician (1954). Es handelt sich um die letzte Zusammenarbeit eines des außergewöhnlichsten Teams des Low-Budget-Kinos der 40er Jahre, Regisseur Bernard Vorhaus und Kameramann John Alton. Gemeinsam hatten sie 1942 bei Republic The Carter Case und The Affairs of Jimmy Valentine gedreht. Sie entwickelten einen besonderen Filmstil, der in The Spiritualist seinen Höhepunkt fand: eine Erzählung, reich an Symbolien und magischen Elementen, die durch die ausgeklügelte Lichtsetzung und die ungewöhnlichen Kameraperspektiven einen traumartigen Charakter erhält. (Renzo Grassi)

  • Regie:Bernhard Vorhaus

  • Kamera:John Alton

  • Autor:Muriel Roy Bolton, Ian McLellan Hunter nach einer Erzählung von Crane Wilbur

  • Musik:Alexander Laszlo

  • Verleih:Sony Pictures

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