The Wild Party (1929)

 USA 1929
Drama 77 min.
6.50
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Arzners ältester komplett erhaltener Film erscheint in vielerlei Hinsicht wie eine Bauskizze ihres werdenden Œuvres: Die großen Themen sind alle angelegt, die Unterströme reißen schon am Gewebe der Konventionen. Erzählt wird von einem Gespann, wie es unterschiedlicher kaum sein könnte: die Studentinnen Stella und Helen - erstere ist lebenslustig und das Herz ihrer Verbindung, letztere hingegen ernst, strebsam auf gute Weise. Stella führt Helen ein ins Studentenleben, wo sie auch bald einen Burschen findet: George. Während einer Party verschwinden Helen und George für den Rest der Nacht an den Strand und brechen damit die Uni-Regel, nach der sich die Geschlechter voneinander fern zu halten haben. Ein Juwel des frühen Tonfilms, dessen Realisierung, der Legende nach, auch zur Entwicklung der Mikrofonangel führte: Arzner wollte so die auf ein körperbetontes Stummfilm-Spiel geeichte Clara Bow davon befreien, sich primär durch ihre Stimme ausdrücken zu müssen. (R.H.)

Details

Clara Bow, Fredric March, Shirley O'Hara, Marceline Day, Adrienne Dore
Dorothy Arzner
John Leipold
Victor Milner
E. Lloyd Sheldon nach einer Erzählung von ­Warner Fabian (i.e. Samuel Hopkins Adams)

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