Thithi

Indien, USA, 2015

Min.123

Die ersten Minuten schon setzen den Tonfall, als hätten die meisten Bewohner – ein fulminantes lokales Laienensemble – ihren kaum zitierfähigen Schmäh von dem grantigen Dorfältesten gelernt, dessen jähes Ableben den Film in Gang bringt. Genretypische Ingredienzien wie Gier und Korruption, Verführung und Viehdiebstahl aber finden sich schnörkellos eingebettet in ein semidokumentarisches Ambiente voller stimmiger Blicke, Gesten, beiläufiger Bewegungen. Die heilige Kuh des indischen Arthouse-Films, der Bruch zwischen den patriarchalen Generationen, einmal ganz anders als schwarze Provinzkomödie mit fast so vielen Handys wie Schafen.

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