Un poeta nel cinema - Andrej Tarkovskij / Une journée d'Andreï Arsenevitch

 
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Donatella Baglivos Film gibt einen schönen Einblick in die ­Dreh­arbeiten für Nostalghia. Danach nimmt Chris Marker Abschied von seinem Kollegen und Freund Tarkovskij.

Un poeta nel cinema - Andrej Tarkovskij (1984)

Ein Film von Donatella Baglivo
Kamera: Gualtiero Manozzi
Farbe und s/w, 67 min

Une journée d'Andreï Arsenevitch (2000)

Ein Film von Chris Marker
Kamera: Marc André Batigne
Musik: Henry Purcell, Johann Sebastian Bach, Georges Delerue
Sprecherin: Alexandra Stewart
mit Sven Nykvist, Larisa Tarkovskaja, Valérie Mairesse
Farbe, 55 min

Donatella Baglivos Film gibt einen schönen Einblick in die ­Dreh­arbeiten für Nostalghia. Zu sehen und zu hören sind zahlreiche Inter­views mit Tarkovskij und seinen Kollaborateuren. Danach nimmt Chris Marker Abschied von einem Kollegen und Freund: Zu ­Be­obachtungen am Set von Offret, Fragmenten seiner Filme und Szenen am Krankenbett denkt Marker nach über die Bedeutung Tarkovskijs für sein Leben, das Spezifische seiner Poesie. Inter­essant ist, dass viele der Qualitäten, die Marker an Tarkovskij liebt, bei genauerer Betrachtung dem russischen Kino als solchem angehören, z. B. das oft beschworene Verhältnis zur Stofflichkeit der Welt - die Feuchtigkeit von Moos, die zerklüftete Rissigkeit alter Borken. Vielleicht muss man Markers Film als eine Liebeserklärung an jene Kultur lesen, die dieses so typische wie idiosynkratische Genie hervorgebracht hat. (R.H.)

(Text: filmmuseum)

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