Utamaro und seine fünf Frauen

 J 1946

Utamaro o meguru gonin no onna

Drama 95 min.
7.20
film.at poster

Ein Werk, bestimmt von der Berückung gleitender Bewegungen und Linien. Auch die Beziehungen der Personen kreuzen und lösen sich, und das Zentrum des Films findet sich stets im Begriff, von einer der auftauchenden Frauen neu aufgenommen und fortgetragen zu werden. Bilder der fließenden Welt. Nichts anderes besagt der Name ukiyo-e, den die Japaner jener Kunst des Farbholzschnitts verliehen haben, dessen Meister in der Darstellung weiblicher Schönheit Utamaro gewesen ist. Seine Bilder feiern die Anmut der Frauen dort, wo auch Mizoguchi sie lebenslang sucht - bei ­Kurti­sanen und Geishas, im Teehaus und Bordell. Utamaro und seine fünf Frauen ist ein glanzvoller Film über die Edo-Zeit, über Frauen, über Kurtisanen, über einen ukiyo-e-Maler. Im Nachhinein, so Yoda Yoshikata, wäre ihm bewusst geworden, was Mizoguchi mit diesem historischen Film bezweckt habe: eine verschlüsselte Selbstdarstellung, gemalt mit dem Material einer ihm nahen Ferne. (H.T. - Filmmuseum)

Details

Tanaka Kinuyo, Bandō Minosuke, Bandō Kōtarō, Kawasaki Hiroko, Iizuka Toshiko
Mizoguchi Kenji
Ōsawa Hisato
Miki Shigeto
Yoda Yoshikata nach dem Roman von Kunieda Kanji

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