Vienna Shorts 2017 - Internationaler Wettbewerb - Words Don't Come Easy

 
85 min.
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Words Don't Come Easy | Fiction & Documentary

Ausgangspunkt ist eine Kleinstadt. Eine Autofahrt ins Ungewisse, die Natur und ihre Imitationen, ein Parkplatz im Niemandsland und eine Gang mit zwölf Halbstarken sorgen in diesem Programm für eine unheimliche, mysteriöse Stimmung. Die richtigen Worte zu finden, ist nicht immer ganz einfach. Doch ein Blick in ein Walauge sagt mehr als tausend Worte. Eine Portion Mut ist erforderlich, aber auch Überzeugung und Selbstbewusstsein. Diese Tugenden tragen auch die Filme selbst in sich. Ihre eindringliche Bildsprache verschafft uns ein außergewöhnliches kinematografisches Erlebnis. (db)

Cidade Pequena
Small Town
PT | 2016 | 19 min | Österreich-Premiere | Regie Diogo Costa Costa Amarante

Der sechsjährige Lockenkopf Frederico ruht auf dem Sofa, kitschig-bunte Blumen bedecken seinen Körper, die Sonne gleißend hell, Insekten surren. Was passiert, wenn das Herz aufhört zu schlagen? Der Mensch stirbt. Frederico raubt diese in der Schule gemachte Erkenntnis den nächtlichen Schlaf. Aber muss man immer die Wahrheit erfahren? Der Berlinale-Gewinner besticht durch farbenfrohe Tableaus und gemäldehafte Inszenierungen. (db)

Nature: All Rights Reserved
NL | 2016 | Kein Dialog/Liedtext | 21 min 55 sec | Österreich-Premiere | Regie Sebastian Mulder

Ein Wald auf Tapeten in einem Konferenzraum, ein Palmenstrand im Warteraum beim Zahnarzt, Gras aus Plastik am Balkon. Dieser essayistische Dokumentarfilm inspiziert die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Fake-Natur in unserer Gesellschaft. Was ist echt und was ist künstlich nachgebildete Natur? Entlarvend und sehr komisch wirkt Nature: All Rights Reserved vielfach und funktioniert dabei faszinierenderweise auch wie ein Suchbild. Finden Sie den Fehler? (db)

Oh What a Wonderful Feeling
CA | 2016 | 14 min 47 sec | Österreich-Premiere | Regie François Jaros

Eine ominöse Nacht auf einem LKW-Parkplatz: Zwischen den bulligen Trucks lugen dubiose Gestalten hervor, die Sterne leuchten hell, Geheimnisse und Ängste, Sehnsüchte und Begehren blitzen im Dunkeln der Nacht auf. Unheilvolles verspricht der Fuchs auf der finsteren Straße. Gibt es ein Entrinnen aus diesem mysteriösen Niemandsland? Ganz in einen Schwebezustand versetzt, ermutigen uns The Walker Brothers am Ende mit dem hoffnungsfrohen Schlager First Love Never Dies. (db)

Limbo
GR | 2016 | 29 min 50 sec | Österreich-Premiere | Regie Konstantina Kotzamani

Das Meer rauscht, die Möwen fliegen tief: 12 Jungs mitten in einer Schlammschlacht am Strand, gefangen zwischen Wasser und Himmel, in einer limbusartigen Vorhölle. Es ist dunkel, unheimlich. Ein mysteriöser Junge mit Albinismus, Teufel oder Heilsbringer? Die Spannung steigt – bis er als einziger dem am Strand angespülten Wal ins Auge blicken kann. Eine gespenstische Allegorie voller unterbewusster Symbolik und ikonografischen Bildern. Sehr eindringlich. (db)

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