Viennale 2018: Das ganze Programm

APA

Es ist die erste Viennale der neuen Festivaldirektorin Eva Sangiorgi. Das Kernstück des Festivals besteht aus dem breitaufgestellten Hauptprogramm. Erstmals wird dieses Jahr nicht zwischen fiktionalen und dokumentarischen Filmen unterschieden. Alle Langfilme werden unter dem Begriff „Features“ zusammengefasst. Den triftigsten Grund für diese Zusammenlegung liefert der diesjährige Berlinale-Gewinner „Touch me not“ der rumänischen Regisseurin Adina Pintilie. Die junge Filmemacherin wird zwischen 6. und 8.11 auch in Wien sein, um über ihre Arbeit zu sprechen.

Internationaler Fokus

filmladen

Sangiorgi richtet ihren Blick bei ihrer ersten Viennale auch auf das außereuropäische Filmschaffen. Im Fokus stehen dieses Jahr unter anderem die Filme des türkischen Filmemachers Gürcan Keltek, der sich in seinen Dokumentarfilmen mit der Montage von abstrakten und poetischen Landschaften beschäftigt. Sein letzter Film „Meteorlar“ ist leider einer der Filme, die man getrost als seichten politischen Film in schwerem Kunstfilmmantel bezeichnen kann. Neben internationalen Produktionen werden österreichische Filme wie „Angelo“ von Markus Schleinzer und „Joy“ von Sudabeh Mortezai ihre Österreichpremieren  auf der Viennale feiern.

Highlights

Memento Films Distribution

Die großen Highlights des Festivals sind voraussichtlich: „Roma“ von Alfonso Cuaron, „The Wild Pear Tree“  von Nuri Bilge Ceylan, „Vox Lux“ von Brady Corbet und „Beo-Ning“ von Lee Cang Dong. Ein Geheimtipp für Cineasten ist Carlos Reygadas' „Nuestro Tiempo“. Der neue Skandalfilm „The House that Jack built“ von Meisterregisseur Lars von Trier sorgte in Cannes dafür, dass zahlreiche Reporter den Saal verließen, es bleibt abzuwarten ob das österreichische Publikum die explizite Darstellung von Gewalt hinnehmen wird. Der längste Film des Festivals ist Mariano Lliras „La Flor“. Der argentinische Film ist 14(!) Stunden lang und wird am Festival in drei Teilen  zu sehen sein.

Die Viennale findet von 25.10-8.11 statt.

Vorverkauf ab  20. OKTOBER, 10 Uhr  

Tickets  können direkt an den Vorverkaufsstellen, per Telefon unter 01 526 594 769 und im Webshop www.viennale.at erworben werden.

Özgür Anil

HIER GEHT ES ZUM STADTKINO-PROGRAMM>>

HIER GEHT ES ZUM GARTENBAUKINO-PROGRAMM>>

HIER GEHT ES ZUM METRO-PROGRAMM>>

HIER GEHT ES ZUM URANIA-PROGRAMM>>

HIER GEHT ES ZUM FILMMUSEUM-PROGRAMM>>

Kommentare