VIS 2016 Animation Avantgarde 1

 diverse 2016
Animation, Kurzfilm 80 min.
film.at poster

Der internationale Wettbewerb in der Sektion "Animation Avantgarde" des Vienna Independent Shorts Kurzfilmfestivals.

Rhizome

FR 2015 Österreich-Premiere Kein Dialog 11 min 25 sec Regie Boris Labbé

Rhizome zoomt hinein in eine mikroskopische Welt, die in ständiger Veränderung, Mutation und Metamorphose ist. Wie ein Wimmelbild, das sich immer weiterentwickelt und von Kreaturen über Gebäude und Pflanzen immer wieder neue Elemente entstehen und wieder vergehen lässt. Mit schon fast wissenschaftlicher Präzision lässt Boris Labbé seine gezeichneten Elemente tanzen und sich wieder zu komplexen Strukturen und farbigen Schwärmen zusammenfügen.

Here There

HRUS 2015 Österreich-Premiere Kein Dialog 04 min 40 sec Regie Alexander Stewart

Erinnerungen können verblassen und es bleibt: ein Gefühl, vielleicht ein Duft oder ein Bild. Here There visualisiert eine Veränderung von Erinnerung, nur dass diese hier nicht zu "blassen Erinnerungen" wird, sondern sich zu immer konkreteren geometrischen Figuren formt. Sozusagen ein abstrakter Gedächtnisverlust, nur im Sound konstant konkret, und alles andere wird zu Linien, Formen und Farbflächen.

El Ritual del Color

AT 2015 Kein Dialog 02 min 30 sec Regie Maria Luz Olivares Capelle

In Olivares Capelles Film spürt man die Bandbreite ihres filmischen Denkens: ein spielerischer Zugang zu Film, der Magie des Films, und gleichzeitig eine klare Haltung gegenüber dem Bild und der Bildkomposition. Eine Frau steht vor der Kamera und ist Protagonistin eines Kameratests, die Farbpalette, die sie dabei in der Hand hält, bringt den schwarz-weißen Film durcheinander. Das Material, das eigentlich keinen "Wert" hat und als "Abfall" gilt, wird zu einem eigenen Kunstwerk.

Vintage Print

AT 2015 Kein Dialog 13 min Regie Siegfried A. Fruhauf

Aus einer einzelnen Fotografie einer idyllischen Landschaft, auf einer Glasplatte festgehalten und datiert auf Ende des 19. Jahrhunderts, erschafft Fruhauf ein ganzes Universum. In energiegeladenen und pulsierenden 13 Minuten bearbeitet er das Bild von analog bis digital mit unterschiedlichen Prozessen, die sich schließlich alle zu überlagern scheinen, und durchwandert so auf abstrakte Weise eine Geschichte der medialen Wahrnehmung von der Fotografie über den Film in die digitale Welt.

If you Say something, See something

US 2016 Österreich-Premiere EN 01 min 34 sec Regie Gina Kamentsky

Gina Kamentsky benutzt in ihren kurzen Filmgedichten eine vielschichtige Collagetechnik, bei der sie Elemente aus gefundenem Filmmaterial mit Hilfe von Animationssoftware bearbeitet und wieder handgezeichnet aufs 35mm-Footage überträgt. Für If you Say something, See something hat sie Sequenzen mit schriftlichen Untertiteln ausgewählt und zur Komposition "Trauermarsch einer Marionette" von Charles Gounod mit spaßigen Trickfilmfiguren kombiniert.

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