VIS Nights

 
Kurzfilm 
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Preisträger, Perlen und Premieren werden wie stets zum Auftakt des Festivals serviert: Das ausgewählte Programm legt mit Bedacht die einzelnen Schichten von VIS frei und begrüßt das Publikum mit der viral-cinephilen Lionel-Richie-Variation Hello von Mathijs Vlot und führt über die bei der Berlinale prämierte Machtparabel Land of the Heroes von Sahim Omar Kalifa zur österreichischen Uraufführung des sehr persönlichen Untitled Brazil Project von Christoph Rainer.

Auf den abstrakt-faszinierenden Semiconductor-Neuling 20 Hz folgt die Wien-Premiere von Thomas Renoldners amüsant-avantgardistischem Selbstporträt Sunny Afternoon, und Alexander Kluges Klassiker Porträt einer Bewährung läutet 50 Jahre nach dem Oberhausener Manifest die theoretische Auseinandersetzung mit filmischen Erneuerungsbewegungen im Rahmen eines Symposiums im Filmmuseum ein. Zu guter Letzt entlässt Jakub Vrbas Miniatur An der schönen blauen Donau die Eröffnungsgäste herrlich unklassisch ins Foyer des Gartenbaukinos.

Dort, in der philiale, wartet anschließend bereits das DJ- und Veranstalterkollektiv Bebop Rodeo, das seit über einem Jahr regelmäßig seine Events als Radio- und Internetshows mit Audio- und Video-Livestream präsentiert. Der Fokus liegt auf zeitgenössischer elektronischer Tanzmusik, die in charmante Mixe verpackt und diesmal live aus dem Gartenbaukino gestreamt wird. Musikalisch ist dabei alles erlaubt, was Tiefgang besitzt und nachhallt - wofür in der philiale die Residents Anna Leiser, Laminat, Moogle und Slick sorgen werden. Das illustre visuelle Design steuern die VJ-Künstler 4youreye bei.

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