Welcome to the Jungle

 USA 2003
Komödie, Abenteuer, Action 12.03.2004 108 min.
6.70
Welcome to the Jungle

Turbulente Hetzjagd durch den Dschungel auf der Suche nach einem Schatz.

Obwohl der smarte und coole Beck (Wrestling-Star DWAYNE "THE ROCK" JOHNSON) sich weigert, mit Pistolen zu arbeiten, ist er als knallharter Kopfgeldjäger im Untergrund von L.A. gefürchtet. Eigentlich aber plant Beck seinen Ausstieg aus der Headhunter-Branche: Er will stattdessen seinen Traum von einem kleinen, feinen Restaurant verwirklichen. Doch so einfach will ihn sein Boss Billy Walker (WILLIAM LUCKING) nicht ziehen lassen. Zuvor muss Beck noch ein letztes Mal sein "Können" unter Beweis stellen: Er soll Travis (SEANN WILLIAM SCOTT), den vorlauten Sohn seines Chefs, aus dem brasilianischen Dschungel zurückholen.

Altersempfehlung: ab 14

Details

The Rock, Seann William Scott, Christopher Walken, Jon Gries ua.
Peter Berg
Harry Gregson-Williams
Tobias A. Schliessler
R.J. Stewart
Columbia TriStar

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Handwerklich sauber
    Okay die Story lassen wir mal aussen vor. Aber der Rest des Film ist gar nicht schlecht. Die Action Szenen sind rasant, die Kameraperspektiven sehenswert, der Humor ab und zu vorhanden und The Rock könnte wirklich der Schwarzenegger-Nachfolger werden.

    Ich wurde gut unterhalten.

  • Nette Prügelaction
    Ein muskulöser Typ im Mittelpunkt eines Actionfilms. Was kann das bedeuten? Jedenfalls wird hier nicht über Theologie philosophiert. Hier wird mit Fäusten argumentiert. Dwayne "The Rock" XYZ teilt Fausthiebe und Beintritte aus wie Bud Spencer zu seiner besten Filmzeit - nur etwas flinker und eleganter. Sein Filmpartner, xyzakdfjaö adkfj, ergänzt den durchschlagkräftigen Muskelprotz um den Part des "großmäuligen, frechen Kompagnion", welcher üblicherweise mehr einsteckt als er austeilt. Das Schema "großer Starker mit frechem Begleiter" wird auch hier wieder mal strapaziert. Die "Chemie" zwischen den Zweien stimmt - sowohl im Guten als auch im Schlechten. Sie passen in ihrer eigenen Art recht gut zueinander.

    Die Story ist (wie erwartet) ein bisschen dünn, aber für einen Actionfilm ganz passabel inszeniert. Stellenweise kommt ein Hauch von "Indiana Jones" rüber. Ansonsten aber: eine Mischung aus gut choreografierten Prügelszenen und Rambo-artigen Schussgefechten. Durchsetzt ist das ganze mit flott-frechen Sprüchen und teilweise witziger Situationskomik. Die zwei Hauptdarsteller - vorallem "The Rock" - sind scheinbar unverwüstlich: ein hunderte Meter tiefer Absturz an einem steilen Hang quer durchs Gemüse, ein Absturz vom Baum, ein Hechtler durch (!) einen Mauerpfeiler, etc. Alles scheint möglich. Von Schmerz keine Rede, und blaue/rote Flecken gibt's auch erst am Filmende. Hier ist der Film leider etwas ins comicartige abgedriftet. Naja, wir drücken (grinsend) eine Auge zu...

    Die Schauspieler sind OK, die Statisten etwas zu künstlich, die Filmmusik und die Regie sind wirklich gut. Der Schnitt ist auch sehr gut aber ab und zu eine Spur zu schnell. Das Resumee also: ein fetziger Action-/Prügelfilm im Adventure-Stil mit leicht verdaulicher Handlung und einem Anflug von Sozialkritik (Ausbeutung von Arbeitskräften), mit unverwüstlichen Prügelknaben, fiesen Fieslingen und einem - wie überraschend! - Happy End. Überdurchschnittliches Action-Popcorn-Kino wie man es ab und zu gerne sieht.

    (Meine Wertung: 7 von 10 Punkte)