Wie der Stahl gehärtet wurde

 Soviet Union 1957

Pavel Korčagin

Drama 100 min.
6.80
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1934 erschien Wie der Stahl gehärtet wurde, ein Axiom des Sozialistischen Realismus sowjetischer Ausprägung. Korčagin, Ostrovskijs Held und verschlüsseltes Alter Ego, ist der perfekte Kommunist: Ein Tatmensch, dessen Heim die vorderste Reihe des Klassen­kampfes ist. 1942 verfilmte Mark Donskoj den Roman, den ästhetischen Maßgaben des Augenblicks verpflichtet. Ähnlich zeittypisch ist die nächste Adaption des Stoffs, Pavel Korčagin: Sein grimmig-expres­siver Realismus aus Eis, Eisen und rottendem Holz, seine subtil selbst­reflexiven Züge sowie die Verweigerung allen unbotmäßigen Heroismus' machen ihn zu einem Archetypen des Tauwetter-Kinos. Korčagin ist kein Ideal, sondern ein vernunftbegabtes Wesen aus Fleisch und Blut, das gewillt ist, für die Sache zu leiden; dass der Preis nicht zu hoch ist, muss er sich selbst einreden. Am Ende hält ihn nur eins am Leben: Es soll nicht umsonst gewesen sein. (O.M. - Filmmuseum)

Details

Tamara Stradina, Vladimir Marenkov, Pavel Usovničenko, Nikolaj Grin'ko, Aleksandr Lebedev
Aleksandr Alov, Vladimir Naumov
Jurij Ščurovskij
Il'ja Min'koveckij, Suren Šachbazjan
Konstantin Isaev nach Kak zakaljalas' stal' von Nikolaj Ostrovskij

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