Young Adult

 USA 2011
Tragikomödie 23.02.2012 94 min.
6.30
Young Adult

Eine chaotische 37jährige möchte einen Jugendfreund zurückerobern und ihn aus dem spießigen Familienleben befreien.

Einst war Mavis Gary (CHARLIZE THERON) das begehrteste Mädchen der gesamten Highschool. Die attraktivsten Jungs waren verrückt nach ihr, die Welt stand ihr offen. Jetzt ist sie 37 Jahre alt. Und steht vor einem Trümmerhaufen: Sie ist frisch geschieden, die Jugendbuchreihe, die sie als Ghostwriterin verfasst, soll eingestellt werden, sie trinkt eindeutig zu viel, das Leben zieht an ihr vorbei. Bis sie erfährt, dass Buddy Slade (PATRICK WILSON), ihre große Jugendliebe von damals, Vater geworden ist. Mavis weiß, was sie zu tun hat: Sie will ihn aus seinem spießigen Familienleben befreien und endlich an seiner Seite das Leben mit ihm leben, das sie sich immer erträumt hat.
Doch die Rückkehr in ihre Vergangenheit erweist sich als viel schwieriger als gedacht. Verständnis wird ihr ausgerechnet von ihrem ehemaligen Klassenkameraden Matt (PAtton Oswalt) entgegengebracht, einem wenig attraktiven Außenseiter, der die Vergangenheit ebenfalls nicht abschütteln kann. Doch kein noch so guter Rat kann Mavis von ihrem Plan abbringen, Buddys Liebe zurückzuerobern...

Details

Charlize Theron, Patrick Wilson, Patton Oswalt, J.K. Simmons, Elizabeth Reaser
Jason Reitman
Eric Steelberg
Diablo Cody
UPI

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Etwas Schnarchfilm- 1
    Tja, wieso sieht man sich einen Film mit Charlize Theron an? Einerseits weil man zufällig am Arsch der Welt ist und da ein Kino ist und das einzige Kino spielt den Film, obwohl in dem Kaff spielt es auch andere Filme. Nur mal so gesagt, aber ich sage nicht wo. 2. Man sieht sich den Film deswegen an weil Charlize eine hervorragende glaubhafte Schauspielerin ist und ich sag's gleich ohne Ihre Rolle, ohne Ihre Leinwandpräsenz wäre der Film einfach ein langweiliger Haufen leicht lustiger Ansammlungen, die eh wenig waren, von akademischen anspruchsvollen, Wie werde ich erwachsen Fragen.

    Sie spielt ja 'ne Frau die 38 oder 39 ist, keine Ahnung, Charlize sieht mit 40 noch einfach gut aus und sie schreibt 'ne Geschichte über Teenager. MAVIS im Film will Ihren Jugendfreund zurückgewinnen der verheiratet ist, er ist Vater und sie will sich anstrengen ihn als Freund zu gewinnen, damals hat sie ihn nicht verstanden, jetzt schon und es ist ein Film wie man ihn schon unzählige Male gesehen hat.

    Charlize kann so richtig super eine eiskalte Killerin spielen, oder eine blonde Proletenfrau wie man sie in Deutschen Talkshows zu Hauf sieht. Sie ist wie ein Bad Teacher, Cameron Diaz Typ. Hin und wieder Alkohol, Marihuana, laut singen im Auto, nicht erwachsen geworden und nur einen Sinn im Leben, ich will den Freund haben sonst keinen.

    In dem Film sieht man hauptsächlich Ihre Rolle, die anderen Rollen die der Film zeigt sind eigentlich nicht so oft zu sehen. Man weiß nicht wer wohin geht, wieso wer so reagiert, man erfährt nichts über die Vergangenheit oder vielleicht die Zukunft der einzelne Rollen, leider, aber das macht nichts, der Film ist etwas langweilig aber anspruchsvoll, so passiert es das ich nicht einschlafe.

    Charlize gefällt mir im Film deswegen auch so gut, weil sie so eine kleine erwachsene Lolita ist. Sie sieht echt gut aus, wirkt irgendwie so, ich leg dich gleich flach, aber ist spröde genug um von Ihr Abstand zu halten, ja sie hat ein echtes Talent die Frau Theron.

    Im Film hat MAVIS ein kleines Hündchen. Was mich wieder an Meister Zicke Paris Hilton erinnert. Im Film spielt sie eine Frau die mit Ihrem Leben fast zufrieden ist, fast weil sie keinen Freund hat, aber dafür Geld und Ruhm, da sie einen guten Job hat.

    Eigentlich hat sie ja Jahre nicht an den Exfreund BUDDY gedacht, aber nun hat eben die Frau von BUDDY Ihr ein Foto von BUDDY geschickt. Wieso? Ja das ist die Frage, da geht der Film natürlich schon darauf ein. Leider auf viele andere Dinge nicht.

    Das was sie am meisten stör ist, dass sie als MAVIS GARY immer einen Anspruch auf BUDDY SLADE hatte, schließlich war es das beste und berühmtesten High School Paar der Kleinstadt. Wo sich das abspielt? Keine Ahnung. Aber es ist ein Kaff.

    Na Ja, was macht MAVIS in dem Fall? Ja genau, sie fährt hin und will ihn eben zurückgewinnen.

    Der Film setzt oft auf Nostalgie, Wer das kennt, sich ein Klassentreffen zu wünschen die Vergangenheit hochleben lassen, der wird an dem Film glaube ich Gefallen finden. Nicht weil man viel von früher sieht, sondern es geht um ein Depressives Leben dass an früher zurückdenkt, wo noch alles in Ordnung war, MAVIS lebt übrigens innerlich auch in der Vergangenheit, sie hat nie losgelassen von der Teenagerzeit, irgendwas ist hängen geblieben. Das spielt Charlize Theron gut, das ist echt nicht übel, sie ist kein Supertalent aber spielt wirklich nicht übel in dem Film.

    Charlize ist super - 3
    Jason Reitman hat meiner Meinung nach einen guten Film gemacht, obwohl ich schon bessere Filme gesehen habe. Tja Charlize ist übrigens nominiert worden. Bei den Golden Globe Awards 2012 in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical.

    In einer Szene verratet Mavis wieso in der Stadt ist, oder sie will es, ja die Szene ist nicht übel, wirkt geheimnisvoll aber wie viele anderen Dinge, verpufft sehr viel von dem Zauber, leider. Im Ganzen ist der Film nicht übel. Spannend wird der Film als alle bei der Band Nipple Confusion anwesend sind und BETH die Frau von BUDDY gar nicht da ist. Ja da geht es rund. Wird noch witzig die Story, weil sie fährt Buddy heim, küsst ihn, er interpretiert dass als Hilferuf von Ihr, BETH hat dann auch noch Mitleid mit Mavis will sie einladen, ja 'ne ganze Menge geht da im Film rund.

    Wieso der 12 Mille Film nur 16 Mille eingespielt hat ist klar, es ist ein Künstlerfilm der nicht so spannend ist, leider und er ist auch nicht gruselig oder 'ne Komödie, es ist einfach ein Film über 'ne kaputte Frau und die haben wir sowieso jeden Tag rund um uns, das brauche ich nicht im Film sehen, gefallen hat er mir trotzdem, aber mehr als 70 von 100 Punkten vergeben ich leider nicht.

    Gut gespielt - 2
    Sie verlässt natürlich Ihr Haus in Minneapolis, eh klar, sie muss in das Kaff wo BUDDY lebt. MAVIS denkt auch an die Zeit von damals weil sie einfach gut war. Wer kennt das nicht, du bist jung, du bist voll Elan, du bist verliebt du bist die Schönheitskönigin und High-School Prinzessin und dann geht´s du weg, Arbeitslebe oder Familie rufen dich und du kriegst gegenüber von damals nichts auf die Reihe.

    Nun das kann interessant werden, ich finde den Film nicht übel, er ist langweilig aber auf eine gewisse Weise wirklich gut. Übrigens wer sich fragt wieso der Film so heißt. Young Adult Fiction ist der Branchenausdruck für das Gerne - Romane über die Teenagerzeit.

    Was in dem Film gut rüberkommt, ja sie sauft um zu vergessen, sie hat oft wechselnde Partnerschaften, sie will sich jung fühlen, ja da hätte Charlize Theron die Zerbrechlichkeit Ihrer Seele besser zeigen können, so wirkt das oft aufgesetzt und wie eine „Gute Zeiten, schlechten Zeiten“ Folge. Ich hasse diese blöden Deutschen Serien übrigens, echt Gehirnverblödend.

    Wie gesagt der Film ist aufgebaut wie ein Roman, sie erzählt einfache 'ne Story und das ist eben Young Adult. Man ist erwachsen aber will zurück in die Zeit von früher und lenkt sich mit allem möglichen ab. Man ist innerlich einsam, zerrissen und zerbrechlich, sie ist es auch im Film, Ihr bester Freund ist ein Hund ja eben wie Paris Hilton.

    Ah jetzt weiß ich es, Mercury in Minnesota, ja so heißt das Kaff wo BUDDY lebt. Was ich auch super fand, also wenn Charlize wütend ist, dann spielt sie wütend, das merkt man an Ihren Augen. Ich glaube der Frau würde ich auch eine Mörderin abnehmen.

    Na Ja, sie hat ja 2003 den Film „Monster“ gespielt als hässliche Aileen. Ja die Frau ist einfach super.

    Übrigens das Drehbuch zu dem Film schrieb natürlich 'ne Frau, was sonst, schreiben die doch die besten Drehbücher und die hat damals 2007 den Film „Juno“ gemacht, einer meiner Lieblingsfilme. Nur wirkt der Film leider hier nicht so altklug. Sicher hätte man im Drehbuch einiges verändern können, nicht alles so geradlinig, mehr Nebenrollen besser ausweiten, man hätte mehr Vorgeschichten erzählen können, mehr so Sachen wie Streit und das Innere Leben der Darsteller, ja irgendwie ist da einiges nicht so neu für mich, leider, aber macht nichts, die Story ist nicht übel.

    Warum aber in der Story niemand hinweist dass Buddy 'ne Frau hat und Mavis kann alles machen weiß ich nicht, also wenn ich 'ne Alte habe und da schleppt sich 'ne Braut an mich ran die noch dazu nach Alkohol riecht, 'ne Danke, ab in die Wüste mit der Dame.

    Was dann witzig ist, MATT FREEHAUF ist es der im Film die 2. Oder 3. Hauptrolle spielt, wieder 'ne gute Idee, da geht es um eine Frau die einen Mann liebt und einen Nerd ähnlichen Trottel der verdammt nett ist, der eigenartig ist, der ein Außenseiter ist der in Mavis verliebt ist, mit dem Mavis nicht reden will und der sich vorstelle kann sie sofort zu heiraten oder so. Ja das merkt man irgendwie.

    Ich denke, dass man vielleicht die Idee dass Mavis 'ne Schriftstellerin ist, nicht unbedingt hätte nehmen sollen, wäre Mavis eine Frau mit einem anderen Job gewesen wäre die ganze Story glaubhafter. Und wäre der Typ der in sie verliebt war, nicht einfach so ein Einfacher Kerl war, ein anderer gewesen, Vielleicht ein bisschen nostalgischer und armseliger geworden, ja dann wäre der Film besser geworden, finde ich. Dann wären die Gegensätze zwischen den 2 Charakteren anders geworden.

  • Jugendliche Erwachsene
    Allein dem schauspielerischen Talent von Charlize Theron ist es zu danken, dass man über diesen mittelmäßigen Film ein Wort verliert. Sie spielt die etwas unreife, für Teenies schreibende Enddreißigerin erschreckend überzeugend. Die anderen Figuren bleiben blass. Die Ausgangssituation ist wie in unzähligen amerikanischen Filmen bereits geschildert, die Heimkehr nach vielen Jahren in den Ort, wo man aufgewachsen ist. Nur dass Mavis (Theron) beabsichtigt ihren Jugendschwarm (Patrick Wilson), der glücklich verheiratet und gerade Vater geworden ist, zurückzuerobern. Das Vorhaben muss scheitern, aber wie das geschieht, verdeutlicht nur die Hauptdarstellerin bravourös.
    Es ist keine Komödie, eher ein Psychogramm einer gestörten, gescheiterten Frau, die man nur bemitleiden kann. Ihr wunderschönes Gesicht verfinstert sich, erstarrt in Eiseskälte, wobei es eine potentielle tödliche Gefahr ausstrahlt oder es wirkt nach durchsoffener Nacht leicht derangiert. Sie zeigt neben kurzen Einblicken in ihr Innenleben auch noch Reaktionen auf diese hinterwäldlerische, spießige Welt von Losern. Da bleibt vieles aber an der Oberfläche. Lediglich das Geschwisterpaar (Collette Wolfe, Patton Oswalt) hebt sich durch differenziertere Darstellung von den übrigen etwas ab. Diese beiden geben Mavis sogar Impulse für eine mögliche Weiterentwicklung, deren Auswirkungen aber am Ende offen bleiben. Man fragt sich, ob Mavis ein anderes, neues Leben beginnen kann? So ist das alles nichts Besonderes.