Zimt und Koriander - Touch of Spice

 G/TR 2003

Politiki kouzina

Tragikomödie 03.06.2005 108 min.
7.60
film.at poster

Der Komödienhit aus Griechenland: Viel Humor, Sensibilität, charismatische Darsteller und eine kleine Prise Romantik.

Als der griechische Astrophysiker Fanis erfährt, dass sein Großvater Vassilis schwer erkrankt ist, macht er sich auf eine letzte Reise zu ihm in seine alte Heimat Istanbul, wo ihm der Großvater seinerzeit anhand von Gewürzen erste Lektionen in Astronomie erteilte. Die Idylle zerbrach, als die Türken 1964 die Griechen zwangen, das Land zu verlassen.

Details

Georges Corraface, Ieroklis Michaelidis, Renia Louizidou
Tassos Boulmetis
Evanthia Reboutsika
Takis Zervoulakos
Tassos Boulmetis
Cinestar

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Voll der Hypnos nix Lucullus
    Die Bilder sind schön anzuschauen und auch der politische Hintergrund: die Vertreibung der Griechen aus der Türkei wäre ein Anlass zum Film. Es werden auch ansatzweise vereinzelt recht gute Szenen gezeigt mit interessanten filmischen Ideen. Wahrlich keine lustigen im Sinne einer Komödie. Aber unterwegs kommt irgendwie Regisseur und Drehbuchautor der Rote Faden abhanden. Alles wird zerfleddert und löst sich in Langeweile auf. Die Familiengeschichte wird unübersichtlich, versinkt gar in langen Monologen im patriotischen Sumpf, was eher pathetisch daherkommt. Und wenn man durchgehalten hat und am Ende wenigstens auf eine erfüllte Liebesgeschichte hofft, wird man bitter enttäuscht. Trotz der Auszeichnungen kann mich dieser Film überhaupt nicht überzeugen. Schade.

  • Politiki kouzina
    Also ich habe den Film gestern im Keplerkino in Wien gesehen und war restlos begeistert! Die Sehnsucht nach der "Polis" ist gewaltig gestiegen!
    Mit fairer Anständigkeit erzählt der Film von der tragischen Vertreibung der Griechen aus Konstantinopel Anfang der 60er Jahre und den daraus resultierenden Problmen der Einwanderer in Griechenland... Wer das selbst erlebt hat, weiß, welche Tragödien sich da abgespielt haben. Und diese Selbstironie können eben nur griechische Filemmacher... Ich wünsche dem Film noch viele ZuseherInnen!

  • Re:Gähn, Teil 1
    Tuvok macht es offensichtlich:
    Was hier fehlt, ist ein Filter, bei dem man einstellen kann, wessen Postings man NICHT sehen möchte.
    Einfach wegfiltern. Unsichtbar. Das wär schön.

  • Re:Gähn, Teil 1
    da halt wohl jemand seinen Egotrip noch nicht abgeschlossen und Profilierungssüchte entwickelt @ Verfasser ...

  • anspruchsvoll - Teil 2
    Der Film erinnert mich an ¿Bittersüße Schokolade¿ und ist in Griechenland erfolgreicher als ¿Findet Nemo¿ gewesen und hat 7 Wochen die Top 1 der Kinocharts angeführt.

    Der Film hat 8 griechische Filmpreise gewonnen, nämlich für den besten Film, die beste Regie, das beste Drehbuch, die beste Kamera, den besten Schnitt, den besten Ton, die beste Musik und die beste Ausstattung. Darüber hinaus erhielt er beim Filmfestival von Thessaloniki den Publikumspreis. Jetzt wurde er als offizieller Beitrag Griechenlands für den Oscar als bester ausländischer Film 2005 ausgewählt.

    Immer noch ist es so das in Istanbul leider nicht mit den Griechen geliebäugelt werden, ungefähr so wie bei uns in deutschsprachigen Landen mit den Türken, obwohl ich mir gar nicht vorstellen kann das in der Türkei auch so ein Ausländerhasszeug herrscht wie bei uns in Deutschsprachigen Landen.

    Hätte Tassos Boulmetis der Regisseur nicht so eine ähnliche Story erlebt, hätte er diesen feinfühligen Film nicht gedreht.

    Was mich gleich führt zu

    Persönlicher Meinung:

    Wo ich den Film am besten als langweilig und anspruchsvoll beschreiben kann, außer man sieht sich gerne romantische Filme an, ohne Popcorn ins Kino zu nehmen, wo man sich auf einen Film konzentriert der eine noch immer aktuell gute Geschichte bietet, und gute Schauspieler vorweist.

    Das schöne an dem Film ist das er mit seiner stimmigen ruhigen Erzählweise das Bild vorzeigt das bei uns in Europa vor Jahrzehnten noch herrschte, die gute alte Zeit. Man hat nicht gefragt, man hat einfach getan, die alten Leute waren nicht störende Fleischklopse in der Straßenbahn die jungen 18 jährigen Punks die ausgerastet sind die Plätze für deren Füße, gegürtet von Doc Martens Stiefeln wegnehmen, sondern noch der Rat von Ältesten, bei denen ein Blick in dessen Augen, die Lebensprämissen für die nächsten Jahrzehnte sehr gut zeigt.

    Man hat damals auch nicht so viel herumgelabbert, dauernd was herumgekeppelt, sondern einfach das gemacht was die Eltern, die Großeltern sagen, aber heute sind ja die jungen Leute mit der leider jahrelangen Antiautoritären Erziehung so überfordert das sie einfach das tun was sie wollen ohne Rücksprache im Ältestenrat der Familie oder Verwandtschaft zu halten.

    Der Film zeigt warme Bilder, ein ganz wenig Special Effekte, aber erst am Ende, und viele nette Momente, die zwar zum Einschlafen einladen, doch wenn man im Kino mit seiner halbnackten Freundin sitzt, weil es draußen 34 C ° im Schatten hat, alle im Schwimmbad ist und man selbst so blöd ist im Kino zu sitzen, aber sich versucht auf den Film zu konzentrieren, weil sie 3 Kinobesucher dauernd heulen, kommt eine gute Geschichte raus die sehr anspruchsvoll ist.

    70 von 100 von mir
    90 von 100 von meiner Alten