Zwei ungleiche Freunde

 F 2005

Je préfère qu'on reste amis

Komödie 100 min.
6.10
Zwei ungleiche Freunde

Immer wieder mischt Serge (Gérard Depardieu) sich unter die Gäste von wildfremden Hochzeiten, wo er stets eine Damenbekanntschaft macht.

Seitdem Claude (Jean-Paul Rouve), ein unscheinbarer Büroangestellter, vor zwei Jahren geschieden wurde, hat er keine Frau mehr kennengelernt. Er ist einfach zu schüchtern und zugegebenermaßen auch nicht gerade ein Frauentyp.

Auf der Hochzeit seines Bruders wird Claude schließlich von dem ausgelassenen Charmeur Serge (Gérard Depardieu)angesprochen, der wie er geschieden ist und ein Singledasein führt. Doch Serge ist wild entschlossen, seine Traumfrau kennenzulernen, und verrät Claude auch, wie er das anstellen will: Immer wieder mischt Serge sich unter die Gäste von wildfremden Hochzeiten, wo er auch stets eine Damenbekanntschaft macht. Irgendwann werde schon die Richtige dabei sein. Als Claude dem Beispiel seines Freundes folgt, geschieht ein Wunder ...

Details

Jean-Paul Rouve, Gérard Depardieu, Annie Girardot, Lionel Abelanski, Isabelle Renauld, u.a.
Olivier Nakache, Eric Toledano
Olivier Nakache, Eric Toledano

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Speed Dating
    ‘Ich ziehe es vor, dass wir Freunde bleiben‘, so der Originaltitel. Doch was Toledano und Nakache hier abgeliefert haben, wird wohl kaum dazu beitragen.
    Der Titel ist Inhaltsangabe. Man hat nur vergessen auf Speed Dating hinzuweisen. Sonst wäre alles gesagt. Es fängt mit zwei Witzen an. Ach was?! Zwei Kalauer als Einführung. Unheimlich witzig! Da gibt’s was auf die Schenkel. Was die Partnervermittlung hier nicht schafft, besorgt der gute Freud Serge (Gérard Depardieu, 2005 noch schlank und rank). Klar, dass er hier der große Womanizer ist, obwohl geschieden und auch letztlich allein bleibt wie sein Freund und Nobody mit der Halskrause Claude (Jean-Paul Rouve). Er macht auf verklemmt und schüchtern, die männliche From des ‘Hässlichen Entleins‘. Beide werden von Klischee zu Klischee weitergereicht bis sie schließlich in der märchenhaften Absurdität auf der anderen Seite des Atlantiks untergehen. Beide schauen uneingeladen auf Hochzeiten vorbei und Claude verliebt sich sofort in die Braut (Caroline Frank), trifft sie kurz darauf in New York, dem Dörfchen von nebenan. Seine Liebe wird dann doch nicht erwidert, Freund Serge ist plötzlich zur Stelle, schaut halt mal gerade so vorbei, umarmt und tröstet. Die Römer nannten das den ‘deus ex machina). Der gerät hier allerdings zur Witzfigur.
    Wenn ich es nicht gesehen hätte, ich würde es nicht glauben. Zu so einem Unfug lässt sich der große Gèrard hinreißen? Und auch Annie Girardot hat zwei kurze Auftritte. Sie hat es mit ihrer Mutterrolle leichter: Alzheimer Light!? An Lionel Abelanski ist der Zug des Lebens auch vorbeigefahren.
    Außer den beiden erzählten Witzen ist sonst weit und breit keiner zu finden. Nix mit französischer Leichtigkeit., Esprit oder Charme. Höchstens plumpe Stolperakrobatik durch aufgeblasene Nichtigkeiten. Ein nostalgischer Stoßseufzer, wenn ich an Depardieus und Richards Kongenialität denke. Hier geisterten noch ‘Hornochsen‘ und ‘Spaßvögel‘ durch die kassenfüllenden Titel. Aber das hier ist reiner Quatsch und absoluter Unfug. Es begann nicht sehr hoch und sank dann weiter im Niveau ab. K.V. Goldene Gurke.