Zwischen zwei Kriegen

 D 1978
83 min.
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"Wer vom Kapitalismus nicht reden will, der schweige vom Faschismus. Mit diesem Film will ich genau von beidem sprechen. Ich verfolge eine Rationalisierungsidee für den Eisenverhüttungsprozess durch die Geschichte der Weimarer Republik. (...) Die Rationalisierungsidee wird schließlich verwirklicht und scheitert; sie treibt die deutschen Schwerindustriellen in das Hitlerlager. Ich untersuche die ökonomischen Ursachen des Faschismus exzessiv, um auch die Grenzen dieser Untersuchungsmethode zu finden." (Harun Farocki)

Das Ganze als eine Art Spielfilm: als ein Werk der Handlungen, der Tätigkeiten, der Taten. Weniger ein Versuch (denn alles passt), vielmehr eine Darstellung von Ergebnissen; zu erfahren ist so eine Poesie der Faktenschaffung, eine eigene Schönheit. Eines der ganz großen Werke im BRD-Kino jener Zeit. (filmmuseum)

Details

Peter Fitz, Hildegard Schmahl, Jeff Layton, Michael Klier, u.a.
Harun Farocki
Gustav Mahler
Harun Farocki

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