21 Gramm

 USA 2003

21 Grams

Drama 125 min.
7.70
21 Gramm

Ein Autounfall wirft die Leben eines College Professors, einer jungen Mutter und eines ehemaligen Strafgefangenen aus der Bahn.

College Professor Paul (Sean Penn) hofft auf eine Herztransplantation, seine Frau auf ein Kind durch künstliche Befruchtung; die junge Christina (Naomi Watts) führt mit Mann und zwei Töchtern ein ausgeglichenes Mittelschichtdasein; Ex-Knacki Jack (Benicio del Toro) schlägt sich mit Frau und zwei Kindern durchs Leben. Als er bei einem Autounfall Christinas Familie auslöscht, gerät das Leben aller Figuren aus der Bahn.

Details

Sean Penn, Benicio Del Toro, Naomi WattsCharlotte Gainsbourg, Melissa Leo u.
Alejandro González Iñárritu
Gustavo Santaolalla
Rodrigo Prieto
Guillermo Arriaga
Constantin Filmverleih

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Das Gewicht der Seele
    Das ist aus Inarritus Trilogie der beste Teil. Eine Wahnsinnsstory, unheimlich spannend erzählt – manche Szenen werden vorgezogen – in beeindruckende Bilder gefasst und ein Weltklasse Ensemble (Penn, Watts, Del Toro).
    Die menschlich tragische Seite ist an Dramatik kaum zu überbieten, zumal es um das lebensspendende Organ das Herz geht. Alle Beteiligten laden Schuld auf sich, sind mehr oder weniger verliebt und profitieren aber auch von den anderen. Lediglich Charlotte Gainsbourg hat eine kurze, undankbare Rolle.
    Die Erzählweise ist das Geheimnis der Spannung und die Tatsache, dass man sich ständig am Rande des Todes bewegt bzw. in der Grauzone zwischen Tod und Leben. In dieser Nische findet auch der religiöse Fundamentalismus seinen Platz.
    Genial wie nach der ganzen furchtbaren Entwicklung eine ruhige Phase eingeleitet wird, in der alle drei Akteure zur Besinnung kommen, auch wenn es nicht allen etwas nützt.
    Das ist Drama pur und ganz großes Schauspiel und man erfährt, wie viel die Seele wiegt: soviel wie fünf Fünf Cent Münzen oder ein Kolibri oder ein Schokoriegel.

  • einfach nur genial...
    also für mich ein hervoragender film, bei dem es an nichts fehlt; ich finde die schauspielerischen leistungen (del toro, Penn, watts) ebenfalls weltklasse. Im großen und ganzen ein perfekt inzinierter film, wo mehrere Geschichten aufeinander treffen, und von einem exzellenten Regisseur auf die Leinwand gebracht.
    Ein Film, der wirklich unter die Haut geht und doch äusserst anspruchsvoll ist; also was meine Wenigkeit betrifft handelt es sich bei "21 Gramm" ohne Zweifel um einen der besten Filme die ich bisher gesehen habe, nicht nur in diesem Genre, sondern auch überhaupt...

  • Vorstellungen in Kärnten!
    Hi!
    Ich würde gern den Film anschauen, aber: entweder hab ich den Film in einem Kärntner Kino verpasst oder wurde er noch nicht ausgestrahlt!!! Kann mir jemand helfen?
    Danke!

  • sehr angenehm überrascht...
    also ich muss sagen der film hat mich schon sehr beeindruckt.hab schon vorher viel darüber gelesen, und ich verstehe leute nicht, die nach einer stunde kopfschüttelnd das kino verlassen, nur weil es sich diesmal um einen etwas anderen film handelt der halt etwas anspruchsvoller ist als so mancher einfach geschnitzter hollywoodschinken.
    aber ich muss zugeben, dass es diesmal ein film ist, der sehr sehr viel von seinen wunderbaren hauptdarstellern (vor allem sean penn) lebt! aber das interessanteste ist die neugier auf das ende..wie fügt sich die story zusammen, was passiert noch alles. ich kann nur sagen nach ca einer stunde wird vieles sehr viel klarer.:-). und es kommt auch noch hinzu, dass es sich um einen film handelt der sehr unter die haut geht...
    ja thats it. einfach anschauen und selbst ein bild machen ..vielleicht mir dann mitteilen...viel spass. cu chris

  • Wirklich toll!
    Also ich finde es ist wirklich einer der Besten Filme, aber auch einer Depremierendsten Filme zugleich. Die nicht-chronologische Reihenfolge und die kurzen Szenen sind überhaupt kein Hindernis, man kennt sich super aus und es ist einfach was, was den ganzen Film ausmacht! Also Taschentücher mitnehmen und unbedingt ansehen!!!

  • Heftig ...
    geht jedem der nur ein bisschen fühlt wirklich tief ... - exzellente Schauspieler - wahrlich heftig !!!

  • Irgendwie unglaubwürdig
    Hallo!!!

    Obwohl der Film eine wirklich tragische Geschichte erzählt und die schauspielerischen Leistungen wirklich glänzend waren, finde ich gewisse Teile der Geschichte unglaubwürdig, das mag am Drehbuch liegen. Dass sich die Witwe in den neuen Besitzer des Herzes ihres Mannes "verliebt" ist wirklich so abgelutscht und dass sie mit ihm "zusammenkommt" auch. Der Charakter wird zwar von Naomi Watts wunderbar gespielt, aber die Frau ist unglaubwürdig und hysterisch. Da sind gerade mal ihre 2 Kinder gestorben und ihr Mann und sie "fängt eine neue Beziehung an". Grossartig auch die schauspielerische Leistung von Benicio Del Toro.
    Fazit: Aus der Geschichte hätte man viel mehr machen können. Die nicht-chronologische Erzählweise finde ich überhaupt nicht störend und auch gut gemacht, aber manche Sachen im Film sind so unglaubwürdig und er zieht sich wirklich dahin, obwohl man bei solch einem Thema gar nicht sagen möchte, dass es fad ist...

    Re:Irgendwie unglaubwürdig
    Man kann ja nicht wissen, wie viel Zeit zwischen dem Unfall und dem "Zusammenkommen" der Beiden vergangen ist.

    Unglaubwürdig finde ich allerdings Sean Penn in der Rolle der Mathematikprofessors.

    Re:Irgendwie unglaubwürdig
    ich finde, es ist gar nicht so rübergekommen als ob sie sich in ihn "verliebt" hätte, sondern eher als ob sie sich in ihrer hysterie an ihn geklammert hätte, und das ist vielleicht gar nicht so weit hergeholt, wie es auf den ersten blick scheint. im großen und ganzen fand ich, dass hinter dem film eine großartige, berührende idee steckt, und dass diese idee auch sehr gut umgesetzt wurde. zwischendurch stößt man sich vielleicht am einen oder anderen handlungsverlauf, aber was bleibt, ist ein ganz eigener eindruck, der sich langsam setzt, und der nicht wie bei etlichen anderen filmen sofort wieder verschwindet, sobald man den kinosaal verlässt.

    Re:Irgendwie unglaubwürdig
    Naja so unglaubwürdig finde ich das jetzt nicht, ich meine mal abgesehen davon dass du hier eh schon die ganze Story verrätst könntest es ja so sehen das die Frau a) sich in einem seelisch äusserst labilen Zustand befindet und b) sie ihn auch dazu benutzt den Unffalfahrer zu töten.

  • Höchststrafe: Langweilig
    ¿21 Gramm¿ möchte nicht 0815, nicht mainstream, sondern ¿anspruchsvoll¿ und ¿künstlerisch wertvoll¿ sein.

    Wahrscheinlich darum ist der Film so gähnend langweilig geworden.

    Sehr zäh und sehr langsam wälzt sich die Handlung durch unendlich öde Szenen, deren Bedeutung man nicht kennt, weil sie nicht immer kronlogisch angeordnet sind (wie originell!).

    Schon nach 25 Minuten ist einem fürchterlich fad, später hofft man nur auf ein schnelles Ende. Die Charaktere sind einem völlig wurscht (Sean Penn als Mathe-Professor ¿ ja natürlich) und die Handlung ist bei näherem hinsehen völlig uninteressant.

    Ermüdend und langweilig. Leider.

    Re:Höchststrafe: Langweilig
    Tjo wenn man in einem Film die schauspielerische Leistung der Darsteller nicht geniessen kann und Explosionen vermisst ist man hier sicher falsch.

  • highlight
    21 grams ... sicherlich ein sehr komplizierte, nicht leicht entzifferbarer film, ... allen in allem eines - wennnicht DAS - highlight des jahres

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