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29.08.2017

7 neue TV-Serien als Alternative zu "Game of Thrones"

Diese sieben TV-Serien könnten das Warten auf das Finale für "Game of Thrones"-Fans verkürzen.

Die siebtente und vorletzte Staffel von "Game of Thrones" ist vorbei. Nun heißt es wieder ein Jahr warten auf das diesmal endgültige Finale des epischen Serienhits. Da ist es höchst an der Zeit, sich nach neuen Serien umzusehen, die das Potenzial zum "Game of Thrones"-Substitut haben. Wir haben sieben Vorschläge dafür:

Taboo

Taboo ist ein düsteres Intrigenspiel im England des Jahres 1814. Im Mittelpunkt steht der totgeglaubte James Delaney (Tom Hardy). Nach zehn Jahren in Afrika kehrt er nach London zurück, um das Erbe seines Vaters zu übernehmen. Das passt vielen nicht – allen voran der mächtigen East India Company. Wie bei "Game of Thrones" kommt nicht nur die Intrige, sondern auch Mystik rund um Voodoo und geheimnisvolle Tätowierungen nicht zu kurz.

Die erste Staffel von Taboo ist bei Amazon Prime zu sehen.

Preacher

Preacher ist eine absurde Achterbahnfahrt. In der TV-Adaption der gleichnamigen 90er-Jahre Comic-Vorlage von Garth Ennis übernimmt Jesse Custer (Dominic Cooper) den Job seines Vaters als Priester im texanischen Kaff Annville. Er will seine gewalttätige Vergangenheit hinter sich lassen und den Weg Gottes beschreiten. Soweit zum Plan. Es kommt natürlich anders. Ganz anders. Nicht von dieser Welt anders! Gemeinsam mit seiner Freundin Tulip (Ruth Negga) und dem Vampir Cassidy (Joseph Gilgun) begibt Jesse sich auf die Suche nach Gott – im wahrsten Sinne des Wortes.

Die zweite Staffel von Preacher läuft zurzeit auf Amazon Prime.

Frontier

In Frontier spielt Jason Momoa, bekannt als Khal Drogo aus "Game of Thrones", den Pelzhändler Declan Harp mit irisch-indianischen Wurzeln. Harp führt einen blutigen Kampf gegen die halsabschneiderische Hudson Bay Company, die den Handel mit Fellen in der Hudson Bay Region dominiert. Knallharte Trapper-Action im Stil von"The Revenant"ganz ohne Lederstrumpf-Romantik.

Die erste Staffel von Frontiers ist auf Netflix zu sehen.

Westworld

Westworld wird als der ultimative "Game of Thrones"-Nachfolger des US-Senders HBO gehandelt. Tatsächlich baut sich die Welt der Serie in der ersten Staffel ebenso langsam auf wie beim Fantasy-Vorgänger. Die Serie spielt in einem futuristischen Freizeitpark, der von bezahlenden Touristen und äußerlich kaum von Menschen zu unterscheidenden Robotern bevölkert wird. Einige Roboter erlangen ein Bewusstsein. Doch wieso ist zunächst unklar. Nichts ist wie es scheint. Erst gegen Ende der Staffel überschlagen sich die Ereignisse.

Die erste Staffel von Westworld wurde auf Sky Atlantic HD ausgestrahlt.

The Expanse

"The Expanse" gilt als würdiger Nachfolger von "Battlestar Galactica" auf dem US Sender Syfy. Die Science-Fiction-Serien basiert wie "Game of Thrones" auf einer Romanserie von James S. A. Corey (hinter diesem Pseudonym verbirgt sich jedoch das Autoren-Duo Daniel Abraham und Ty Franck). Schon der Plot klingt nach "Game of Thrones im Weltall": Schauplatz ist das von Menschen besiedelte Sonnensystem. Erde, Mars und die "Gürtler" (Bewohner des Asteroidengürtels) stehen am Rande eines Krieges. Doch es droht eine viel größere Gefahr durch einen offenbar außerirdischen Virus. Ist der erste Nachweis außerirdischen Lebens gleichzeitig der Angriff einer fremden Spezies auf die Menschheit?

Die erste Staffel von The Expanse ist auf Netflix zu sehen. Staffel 2 ist noch nicht in deutscher Sprache verfügbar.

American Gods

American Gods ist ein Verwirrspiel rund um den Trickbetrüger Shadow Moon (Ricky Whittle) und seinen neuen Arbeitgeber Mr. Wednesday (Ian McShane), der sich als der germanische Gott Odin herausstellt. Die alten Götter stehen vor einem Krieg mit neuen Göttern wie Mr. World (Internet), Media (Medien) und Technical Boy (Technologie). Welche Rolle Shadow als Bodyguard von Odin in diesem Konflikt spielen soll, ist unklar.

Die erste Staffel lief auf Amazon Prime.

Sneaky Pete

Sneaky Pete würde zweifelsfrei auch als Empfehlung für "Breaking Bad"-Fans durchgehen. "Breaking Bad"-Darsteller Bryan Cranston spielt einen cholerischen und gewaltbereiten Casino-Besitzer, vor dem die Hauptfigur Marius Josipovi (Giovanni Ribisi) auf der Flucht ist. Er taucht unter, indem er die Identität von Pete Murphy, seinem Zellengenossen im Gefängnis, übernimmt. Diese Lüge führt zu immer weiteren Lügen. Wie bei "Game of Thrones" nimmt die Serie sehr langsam Fahrt auf. Von Folge zu Folge wird der Zuschauer tiefer in die Familie von Pete Murphy und das Lügenkonstrukt von Sneaky Pete verstrickt.

Die erste Staffel von Sneaky Pete ist auf Amazon Prime zu sehen.

Erwin Schotzger