7 ans - 7 years

 Frankreich 2006

7 ans

Drama 86 min.
6.10
7 ans - 7 years

Maïté ist mit Vincent verheiratet, der eine siebenjährige Gefängnisstrafe absitzt. Ihre Beziehung beschränkt sich auf zwei kurze Begegnungen pro Woche ...

Maïté ist mit Vincent verheiratet, der eine siebenjährige Gefängnisstrafe absitzt. Ihre Beziehung beschränkt sich auf zwei kurze Begegnungen pro Woche, in der Besuchszelle des Gefängnisses - dem einzigen Ort, an dem die beiden so etwas wie eine neue Intimität aufbauen können, die naturgemäß von den gewohnten Normen abweicht. Für die junge Frau bedeuten diese Treffen, einem strengen Ritual aus wiederholten Gesten zu folgen, selbst gefangen zwischen fortgesetzten Illusionen und enttäuschten Hoffnungen. Bei einem ihrer Besuche trifft sie den Gefängnisaufseher Jean, der ihr neuer Liebhaber wird und gleichzeitig mit ihrem Mann Vincent ein Abkommen trifft.

Maïté is married to Vincent, who has just been sentenced to seven years in jail. Their relationship is based on two weekly encounters in the prison's visiting booth, the only place where they can rebuild an intimacy which inevitably differs from the standards of ordinary life.
I wanted to write very short and simple scenes, in which silence would often be more meaningful than words. I filmed gestures, postures, glances, smiles, faces that lie to avoid sinking. I wanted these images to be the physical, sensual and emotional traces of an impossible dialogue. For my characters are not intended to be related to psychology or commentary. They go through ordeals and try to make the best of their situation, however difficult it might be. (Jean-Pascal Hattu)

Details

Valérie Donzelli, Cyril Troley, Bruno Todeschini, Pablo De La Torre, Nakia Kaci
Jean-Pascal Hattu

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Drei
    Kühl inszeniert, wenig emotional und doch durchaus eindrucksvoll. Die Dialoge auf ein Minimum reduziert, die Atmosphäre beklemmend bedrohlich. Eine ménage à trois, in der alle leiden und eine Entwicklung durchmachen. So gelangen alle drei am Ende auf eine höhere Erkenntnisstufe. Da ist zunächst die Frau zwischen den beiden Männern. Sie ist anfangs noch gehorsam und unterwürfig, gelangt aber zu einem selbstbestimmten Leben, wobei sie sich ihren Lebenstraum erfüllt. (So kann man das abschließende ’Danke!’ an den Bettpartner deuten). Der einsitzende Ehemann geilt sich an den Tonbandaufnahmen von Ehefrau und Wärter auf und muss erkennen, dass er sie verloren hat. Da hilft auch kein Selbstmordversuch als Hilferuf. Er wird schon zurechtkommen. Und der Gefängniswärter verliebt sich zunächst und spekuliert auf sieben Jahre freie Fahrt in ihr Bett. Geht am Ende aber doch seinen eigenen Weg. Eine gute Charakterstudie, durchaus glaubwürdig und realistisch.