Ainoa

 A 2005
Science Fiction, Abenteuer 95 min.
5.00
film.at poster

Eine große epische Geschichte über das vermenschlichte Robotermädchen Ainoa, das die vom Atomkrieg bedrohte Menschheit rettet.

Die Welt im Jahr 2078. Das Robotermädchen AINOA ist darauf programmiert, den "großen Atomkrieg" in der Vergangenheit zu steuern. Der Wissenschaftler, der sie erbaut hat - DR. KERENSKY - erkennt seinen Fehler und zieht sich 2014 mit einer Gruppe Vertrauter in einen Bunker unter die Erde zurück. Seine "Missionare" - so nennt er die Männer und Frauen seiner Widerstandsbewegung - bleiben drei Generationen lang unter der Erde und warten, bis der Krieg vorbei ist. Dann verlassen sie 2072 den Bunker, um Ainoa zu finden und sie umzuprogrammieren, um so den Krieg in der Vergangenheit zu stoppen. Sie entführen Ainoa aus einem Militärgefängnis, nach einem Versuch der Regierung, Ainoa zurückzugewinnen, kann aber nur der Missionar YURI überleben.

Details

Verena Buratti, Simon Licht, Gabriela Benesch, Edmund Jäger, Maria Bill u.a.
Marco Kalantari
Marco Kalantari, Nina Munk
Buena Vista

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken


  • In dem Satz "Eine große epische Geschichte " stecken (meiner subjektiven Meinung nach) bereits 3 Fehler...

    1. Der Film erzählt keine "große Geschichte"
    2. Er erzählt auch keine "epische Geschichte"
    3. Er erzählt eigentlich überhaupt keine Geschichte... Und wenn dann eine sehr dünne.

    Das Fernsehinterview mit dem Regisseur und dem Produzenten des Streifens sprach ja eigentlich schon Bände... Da wurde nichts über den Inhalt des Filmes gesprochen (logo denn es gibt keinen relevanten Inhalt) stattdessen z.b. über Papa Peter Weck gequatscht (was Freunde des Genres nehm ich mal an, eher weniger interessieren wird..)

    Produktionstechnisch: Keine Frage: Tolle Leistung! Unten wie schon erwähnt die Auswahl der Locations! Bombenarbeit, Respekt! Hier gewisse Motive wiederzuerkennen war für den hier beheimateten Zuseher sogar irgendwie ein bisserle interessant..

    Visuell: Kamera hat für österreichische Verhältnisse gefallen - keine Oscarleistung, aber besser als das übliche hierzulande

    Sound: Fett! Super für österreichische Verhältnisse! Wobei ich mich weniger auf die Musik beziehe denn die klang eher geklaut und wenig innovativ

    Drehbuch: Desaströs... nix für ungut, aber das der Film einen Preis bekommen hat kann wohl nur daran liegen das man in Kiev kein Deutsch kann...

    Schauspieler: Einfach nur lustig... Sorry der Sarkasmus aber ich musste des öfteren lachen (bitte legt Euch nen ordentlichen Caster zu das nächste mal!) das war stellenweise so unpackbar das ich mir nicht mehr so ganz sicher war vielleicht verarscht zu werden...

    Regie: pfff... no comment...

    Fazit: Produktionstechnisch ein Wahnsinn sowas durchzuziehen! Dafür gebührt höchster Respekt! Wenngleich aufgrund des Ergebnisses das ganze meiner Ansicht nach in keinem vernünftigen Verhältnis zueinander steht. Dem durchschnittlichen Indiefilmer ist der Film insofern zu empfehlen alsdas er dabei sieht wie es NICHT funktionieren kann. Dem übrigen Zuseher sei eher geraten die Finger davon zu lassen... Es sei denn die 8 Euro Eintritt sind Euch wurst, dann geht hin und fördert den österr. Film!


  • unglaublich aber wahr... der film ist noch schlechter als ich mich getraut habe zu denken...
    den location scouts nen hohen respekt, eigentlich über den ganzen film sind interessante drehplätze gefunden, andrerseits werden sie kameratechnisch sowie narrativ überhaupt nicht unterstützt, was aus den besten drehplätzen leider nichts rausholt.
    auch die zähigkeit das projekt über die lange zeit durchzuziehen ist eigentlich mal was durchaus erfreuliches.

    das ändert leider nichts daran, dass das drehbuch & die erzählweise, die dialoge, großer teil schauspielerische leistung, schnitt, filmmusik, etc. echt nicht viel mehr als ein witz sind.
    was da an emotionslosigkeit und an leeren dialogphrasen geboten wurde und so zu ner super ungewollten lächerlichen situationskomik geführt hat (die man bei keinem "ephos" so will)... ein wahnsinn. wie gekonnt da aus prächtigen schauplätzen sowas von null athmosphäre an die zuschauer übergeben wurde durch ungeschickte kameraausschnitte, oft unscharfe einstellungen, nicht vorhandenen szenenauflösungen... oouch :)

    well... erfahrung wars sicher ne wertvolle für die crew... aber jetzt wegschmeissen den film und was neues machen ;)

    Ende v AINOA
    Zur Beurteilung kann ich nur sagen, dass mir der Film recht gut gefallen hat.Vorallem die Darstellung von AINOA ist recht beeindruckend gewesen. Die Aufnahmen ihrer Augen vermittelten irgendwie völlig ungekünstelt ihr Androiden- Wesen und den Inhalt, den ihr Leben in sich birgt. Zusätzlich war diese typische low- Budget- Atmosphäre und die Aufnahmen der kahlen, strahlungsverseuchten Berge, sowie des "künstlichen" Lebens in den unterirdichen Erdgängen einfach großartig und frei von "Kitsch", wie es Hollywood- Produktionen einfach immer anhaftet.
    Alle die den Film noch nicht gesehen haben, nicht mehr weiterlesen...
    Ich muss gestehen, dass Ende war für mich zu schnell und zu wenig dargelegt: Also hat sich die Gegenwart (2078) nun doch sprunghaft verändert und sie und Yuri trafen sich trotzdem bei dieser Präsentation zum Schluss (um in weiterer Folge einander zu lieben...)? Ich hab das irgendwie nicht ganz kapiert bzw. bin ich mir nocht sicher, ob nicht doch mehr dahinter steckt?

    Re:
    komplexe geschichte? bitte hoer mir auf - das war ja sowas von gradlinig - einfacher gehts net
    ich hab mich leider nur gelangweilt und gefragt warum manche teile der handlung überhaupt im film waren - hat mich an ein computer adventure erinnert: geh von a nach b, red mit c, der gibt dir die info wie du nach d gehst und e machst.
    es gibt keinen boesewicht der den namen verdient - das haette der film aber dringend gebraucht - so sieht man meistens leute rumsitzen, langsam reden oder ein bisschen gehen

    Re:
    bei Deiner Rechtschreibung und Grammatik ... da fällt es schwer Deine Kritik mehr ernst zu nehmen als die der Vorredner ...

    dein kommentar stimmt nicht..
    anscheinend hast du nicht genau hingesehen bzw aufgepasst,..die drehplätze waren super und die bilder wurden gut eingefangen.

    die geschichte ist komplex und nichts zum da sitzen und sich berisseln lassen, sondern man muss auch aufpassen was passiert. vielleicht war der eine od andere dialog etwas zu wenig ausgefuellt, aber im grossen und ganzen sehr gut.

    also mir hat der film sehr gut gefallen. und empfehle jeden hier deinen kommentar zu ignorieren.

    Enttäuschung
    Die Idee, einen österreichischen epischen Science Fiction Film zu drehen, wäre eigentlich super, und die Qualität eines Films kann ja nicht am Budget festgemacht werden (je mehr special effects desto besser?), nur leider war Ainoa in jeder Hinsicht außer den locations eine herbe Enttäuschung. Im einzelnen:
    - Die Musik war 1:1 von Matrix geklaut
    - der Imperator von Star Wars hat auch mitgespielt :o) (wirklich, so offensichtlich nachgemacht dass es Absicht sein muss)
    - die Charaktere waren null ausgearbeitet
    - die Schauspieler meiner Meinung völlig unpassend für die Rollen
    - die Sprache war völlig unprofessionell (ein Russe mit österreichischem Akzent??)
    - die Dialoge waren extrem schlecht und gekünstelt
    - Spannung war überhaupt nicht merkbar
    - so ziemlich jede Szene abseits der Hauptdarsteller hatte überhaupt keinen Zusammenhang und fand keine Auflösung in einem Handlungsstrang (v.a. die Rolle des zweifelnden Generals, der offensichtlich auch aus Star Wars abgekupfert war) es kam nie zu einer Konfrontation

    Meiner Meinung nach war der Film entweder genial und ich habe es nicht gemerkt (also so typisch filmwissenschaftlich, wo Dinge wie Spannung und Handlung prinzipiell als schlecht gelten). Das Sammelsurium an aus anderen Filmen geklauten bzw. abgekupferten Dingen - v.a. Star Wars, Matrix u. auch Herr der Ringe - war so auffällig und augescheinlich, dass dahinter eine Absicht stecken muss - ich fand es jedenfalls nur peinlch. Der Film ist wie eine Persiflage auf "richtige" Filme wie z.b. Dune, wobei es sicher nicht am Budget liegt. Er war einfach nur lächerlich und unglaubwürdig. Es mag sein, dass das teilweise an der österr. Aussprache liegt, die für uns "native speaker" zwangsläufig nicht so gut wirkt wie professionelle Synchronisationen bei typischen Hollywoodfilmen. Aber das allein war es nicht. Der Film war leider eine herbe Enttäuschung und ist sicher kein episches Meisterwerk, wie es auf der hp beworben wird.

    Re:
    Hallo!

    Müsst ihr den Film gleich so runtermachen? Ich hab ihn noch nicht gesehen, aber werde ihn Dienstag mit Freunden ansehen. Ich erwarte mir auch kein Ergebnis wie bei einer 150Mio$ Produktion sondern die hatten eben nur 150t¿ (afair) und andere Schwierigkeiten (3Jahre Drehzeit sind sicher auch nicht ideal).
    Da versucht einer mal etwas Neues zu machen hierzulande und ihr haut ihm gleich eine drueber! Ist das eine österreichische Eigenschaft?
    Mich wunderts nicht das Leute ins Ausland gehen muessen um was zu machen oder was zu werden.
    Selbst wenn er euch nicht gefaellt kann man die Kritik auch etwas konstruktiver bringen finde ich.
    Naja - bei Film, hat mir meine Erfahrung gezeigt, soll und muss sich jeder sein eigenes Bild machen!

    Re:
    Naja, Du hast schon recht. Das ist in der Tat eine Qual gewesen das ganze.. Ehrlich gesagt hab ich mir das aber auch schon früher gedacht als ich nen Blick auf die Besetzungsliste geworfen hab... Das war eben nicht die 1 A Klasse an Schauspielern - und 1 A Regisseur ist der Macher dieses Filmes wohl auch keiner... Das reicht Qualitativ nicht mal an diverse B- um nicht zu sagen C-Movies heran... Neben den miserablen Darstellerleistungen ist das Drehbuch ein absoluter Faustschlag ins Gesicht jedes nur halbwegs anspruchsvollen Kinogängers... Was die Intuition der Filmemacher war darf wohl als großes Rätsel im Raum stehen bleiben... Wenn es rein ausschließlich darum ging den Österreichern zu beweisen das man auch hierzulande SciFi drehen kann so kann dieser Versuch angesichts dieses Ergebnisses getrost als total gescheitert bezeichnet werden... Nichts desto trotz ist es natürlich produktionstechnisch betrachtet eine ordentliche Leistung die hier vollbracht wurde, einigermaßen gut gefallen hat mir ausserdem die Kamera, sowie das Sounddesign... Der Rest: Forget it! 2 sterne von 5 (und das aber auch nur wegen Kamera und Sound)