Amores Perros - Von Hunden und Menschen

 Mexiko 2000

Amores perros

Drama, Thriller 05.04.2002 154 min.
8.10
Amores Perros - Von Hunden und Menschen

Ein verhängnisvoller Autounfall in der pulsierenden Metropole Mexico City. Drei Leben prallen aufeinander, um die bestialische Seite der menschlichen Natur aufzudecken.

Hundekämpfer, ein Auftragsmörder und ein Autounfall: In Mexico City prallen drei Leben aufeinander :

Da ist Octavio (Garcia Bernab| der in die Welt illegaler Hundekämpfe gerät, um mit dem dort verdienten Geld und der Frau seines kriminellen Bruders abhauen zu können. Der erfolgreiche Verleger Daniel (Alvaro Guerrero) hingegen verlässt seine Frau und zwei Töchter, um mit dem Supermodel Valeria (Goya Toledo) und ihrem Schoßhündchen zusammen zu leben. Und schließlich ist da noch der Obdachlose "El Chivo" (Emilio Echevarría), einst ein Revolutionär, der nun als Auftragsmörder mit einem Rudel wilder Hunde durch die Straßen zieht und auf Erlösung hofft.

Details

Emilio Echevarría, Gael García Bernal, Goya Toledo, Álvaro Guerrero, Vanessa Bauche, Jorge Salinas, Marco Pérez, u.a.
Alejandro González Inárritu
Gustavo Santaolalla
Rodrigo Prieto
Guillermo Arriaga
polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • top ten
    requiem for a dream, magnolia, blue velvet, reservoir dogs, memento und jetzt das: lange, lange hab ich ja gebraucht, um endlich diesen film zu sehen. dank dvd! und er ist stark. so umwerfend. selbst im patschenkino. was hier inarritu und jordan geschaffen haben ist endlich mal wieder ein lichtblick! die bilder, die schnitte, der soundtrack. einfach wahnsinn. jaja: s stimmt schon, hier kann tarantino (wann kommt denn mal wieder was von ihm?) noch einiges abgucken. herrlich: wie der regisseur die nicht verwendeten szenen (20 minuten!) kommentiert. ja: ein neuer film hat es geschafft in meine top ten zu kommen.

  • was soll man/frau tun nach danach
    jede sekunde pulsiert in diesem streifen. unglaubliches drehbuch, regie und darsteller, das alles erreicht eine dichte, die du nicht fassen kannst das erste mal. nach dem film rausgehen und was tun? sich betrinken, ultimativen seex machen, dem nächsten obdachlosen sein vermögen vererben oder doch die nächst bank knacken - und trotzdem ist damit nicht die intensität des films zu erreichen. und doch vielleicht einfach nur dadurch, dass man die kleinen und größeren tragödien des eigenen lebens so intensiv wie möglich auskostet und auslebt.

  • uneingeschränkt zu empfehlen
    von der ersten bis zur letzten Minute. Gute Stories, schlüssig verknüpft zu einem Handlungsknoten. Mit Tiefgang und Witz werden die Aspekte des Lebens in diesem Stadtmolloch repräsentativ für alle MegaCitys der 3.Welt aufgezeigt.
    Die einen riskieren für ein paar tausend Pesos alles (1 Peso=0,1¿), die anderen geben diese Summe nebenbei im Supermarkt aus, eines der Details dieses Filmes. Immer dabei der lateinamerikanische Charme und die derbe Machogesellschaft - es la vida !

  • Wer noch es noch nicht getan hat, der sollte es tun...
    ...nämlich anschauen!
    Das ist ein Film, der von der Tragik des Lebens (nicht nur in Mexico City) erzählt und trotzdem nicht triest ist, sondern aufregend bis in die letzte Minute. Wer bisher geglaubt hat, es gäbe Gute und Böse, wird hier eines besseren belehrt.

  • recht gut
    Wieder mal'n Film der von Menschen handelt die sich von etwas lösen müssen.
    Nach 70 äusserst spannenden, teils wirklich exzellent inszenierten Filmminuten sackt das Machwerk leider etwas ab.
    Plötzlich gibt es die Geschichte des schönen Models das mit der Vergänglichkeit ihrer Karriere konfrontiert wird und dabei ihre Beziehung aufs Spiel setzt- während ihr kleiner Hund Bekanntschaft mit den Ratten unter dem Fußboden macht (wers gesehen hat, weiß wies gemeint ist *G*). Nett... aber ehrlich gesagt ein absoluter Nonsense. Warum ? Weils wenn überhaupt, nur ne Story für nen 90 minüter wär... als Einschub für diesen Film bringts wenig, ausser das die bis dahin so gut funktionierende Story auseinandergerissen wird !
    Der Zeitliche Aspekt wird speziell in der zweiten Hälfte neu geordnet... ein gewisser Memento Effekt entsteht (in diesem Falle unpassend). Phasenweise erinnert es auch ein wenig an Shortcuts, oder auch Pulp Fiction.
    Was sich der Cutter (besser gesagt der der Drehbuchautor) bei dieser inkonsequenten Szenenauflösung und Strukturierung gedacht hat ist mir schleierhaft.
    Abundzu wird man dann für einen Augenblick an die Story erinnert die in den ersten 70minuten so zentral im Mittelpunkt stand, doch diese ist nun bis zum schluß leider eher nebensächlich.
    Kurzgesagt, es wäre vielleicht klüger gewesen die Story gesamt gesehen geradlinig zu inszenieren.

    Fazit:
    Schöne Bilder, Schauspielerisch auch schwer in Ordnung und die (wenngleich unnötig in die Länge gezogene) Story hat viele sehr starke Momente ! Ein großes Lebenszeichen des Mexikanischen Films !

    P.S. HundeliebhaberInnen sollten sich den Besuch dieses Filmes aber überlegen.
    Soviel Tote Hunde habe ich noch nie in nem Film gesehen ;)

    viele grüße
    Matthias

  • Independent Film schön und gut...
    ...aber da hätte man ohne weiteres eine stunde rausschneiden können, und der film wäre nicht so eine qual gewesen.
    Der fadenscheinige zusammenhang zwischen den episoden macht doch ehrlich keinen sinn.
    Sieht sehr aufgesetzt aus inetwa so als wären dem autor nur ein paar kurzgeschichten eingefallen die er in der mittagspause irgendwie zusammenstoppelt. Nix für ungut an die fans aber preis für sowas?

  • Teil 4 der Filmkritik ( letzter Teil )
    Schlussendlich muß ich sagen, das der Film zwar langweilig war, aber doch irgendwas neues. Er ist nicht so ultrasupergut gewesen, aber macht mehr Spaß auf Filme wie diesen, auch auf ausländische Filme.
    ¿ Traffic ¿ oder ¿ Pulp Fiction ¿ oder noch größere Langweiler wie ¿ Kiling Zoe ¿ und ¿ Reservoir Dogs ¿ sind die amerikanischen Gegenstücke, die lange nicht an den Film rankommen. Kleines Budget, große Geschichte.
    ¿ Abre los Ojos ¿, ¿ Bringing out of Dead ¿ oder ¿ Bittersüße Schokolade ¿ haben Ähnlichkeiten mit dem Film wie ¿ Asphalt Haie ¿ oder ¿ Hexenkessel ¿. Das ganze ist wirklich raffiniert verknüpft, und nach dem Film fragt man sich noch lange nach den göttlichen Zusammenhängen die in unserem Leben alltäglich sind, die aber nie wer merkt, da er sie nicht sehen will. Noch dazu realistische gut wirkende Darsteller und fertig ist ein Kleines Künstlerisches Meisterwerk, das von einer gewissen Art überzeugen kann, bei Kritischen Blicken die er standhält, aber irgendwie für mich langweilig war. Der gnadenlose Existenzkampf der hier gezeigten Charaktere ist selten beispielhaft zu sehen, da in Amerikanischen Hurrapatriotismus Filmen so was immer verharmlost wird.
    Demonstrative Rohheit und feingeschliffene Dramaturgische Diktatur, zeichnen diesen Film aus dessen wütende Wucht des Stadtbildes so schnell keine wegdenken und vergessen lassen wird.

    Akademiker und Kritiker würden dem Film eine


    88 von 100 geben


    Ich sage eher


    77 von 100

    Re: Teil 4 der Filmkritik ( letzter Teil )
    Kritiken die die Welt nicht braucht (Teil II)... langweilig, unpassend, nicht treffend, oberflächlich, uninteressant, inkompetent... einfach nur schlecht.

    Re: Re: Teil 4 der Filmkritik ( letzter Teil )
    gut, man kann einen film sehen und ihn mit langweilig abtun; man kann aber auch einen film sehen, auf seine technik eingehen, darauf bezug nehmen wie der film funktioniert und somit einen ganz anderen film sehen
    probier's mal lieber tuvok
    in erster linie bei pulp fiction

  • Teil 3 der Filmkritik
    EL CHIVO und MARU

    Ein Penner wie er im Buch steht, er ist alt, er ist grau, er ist runzelig, er hat Stirn auf den Runzeln, und Bart auf den Wangen, er ist ungepflegt, und stinkt 10 Km gegen den Wind. Er riecht schlimmer als der Vietnamkrieg, und ist aber ein Mensch mit wirklich großem Herz. Als er einen Hund aufnimmt, ist klar, das er ein Herz für Tiere hat, und auch für gewisse Menschen. Er ist nicht so wie andere die sich nur um Ihren eigenen Schmarren scheren.
    Er kümmert sich um Wesen die ausgestoßen sind, und lebt von Müll, seine Wohnung ist einfach Dreck. Müll, und Unrat, und er ist kein Nessie, er hat nur die Perspektiven verloren. Er hat viele Fehler gemacht, und macht sicher noch viele. Eines Tages bekommt er Besuch von seinem alten Freund. MAURICIO ein alter abgehalfterter, nicht ganz so astreiner, und dem Gesetz verfallener Kriminalinspektor. Er ist korrupt, und bittet ihn um einen Gefallen. Er hat einen Freund mitgebracht. ALVARO der will das EL CHIVO, so der Name des Penners, seinen Halbbruder umbringt, seinen Geschäftspartner, der ihn um X Millionen Peseten betrogen hat. Sein Auftrag bringt EL CHIVO 150.000 Peseten. Damit kann man schon gut leben. Zuerst sagt er ab, aber dann doch zu, da es nicht sein erster Auftrag ist. Nach kurzer Zeit des Beobachten, hat er rausgefunden das der Typ ein guter Mann zu sein scheint, er ist immer gut gekleidet, und hat noch was anderes. Er ist der Mann der neben einer besonderen Frau dahergeht, er scheint sie zu kennen.
    Die Frau, sie heißt MARU. Sie ist brünett, langbeinig und wirklich ein hübsches Mädchen. EL CHIVO denkt zurück an eine Zeit in der er noch jung war, wo er noch keinen Fehler begangen hat. Er war lange weg von der Gesellschaft. Und nun ist er da als Penner , das kann doch das Leben nicht sein oder ?
    EL CHIVO hatte mal eine Familie, er war mal gutsituiert und reich, und als er vor kurzer Zeit auf einem Begräbnis war, gab es nicht nur Tränen sondern auch Streit. Er denkt das 1. x nach über sein Leben, und was macht er ? Natürlich wo einbrechen, aber das hat einen tieferen Sinn. Auch er sieht einen Unfall, einen Unfall den es am Anfang des Filmes gab. Und was das ganze zu bedeuten hat, seht es euch an.

    Nun diese Geschichte ist die beste, sie ist realistisch, sie ist gut gemacht, und sie hat gute Darsteller, überhaupt die Hauptrolle, und es sind sicher alles Laiendarsteller, aber die spielen besser als so mancher US ¿ Schauspieler der an einer Schule gelernt hat. Meine Freundin ist nach kurzer Zeit aus der Hypnonarkose aufgewacht, wir verschlangen einige Jack Fruit Chips, die sind sehr gut, und tranken eine Kokosnuss leer. Nachdem wir sie aufgeschlagen hatten, mit einem kleinen Handlichen Presslufthämmerchen.
    War ein bisschen Laut, aber das war der Film auch. Die Kamera war sehr gut, da sie nicht zuviel aber ein bisschen gewackelt hat. Sah so realistisch dokumentarisch aus, und der ganze Film ist auch so aufgebaut. Die Geschichte hier, hätte ein Film sein können, ein Extrafilm, und auch die Geschichte hat eine gute Aussage, eine Moral von der Geschichte, die sich jeder selber anschauen muß.

    Schlussendlich muß ich sagen, das der Film zwar langweilig war, aber doch irgendwas neues. Er ist nicht so ultrasupergut gewesen, aber macht mehr Spaß auf Filme wie diesen, auch auf ausländische Filme.
    ¿ Traffic ¿ oder ¿ Pulp Fiction ¿ oder noch größere Langweiler wie ¿ Kiling Zoe ¿ und ¿ Reservoir Dogs ¿ sind die amerikanischen Gegenstücke, die lange nicht an den Film rankommen. Kleines Budget, große Geschichte.
    ¿ Abre los Ojos ¿, ¿ Bringing out of Dead ¿ oder ¿ Bittersüße Schokolade ¿ haben Ähnlichkeiten mit dem Film wie ¿ Asphalt Haie ¿ oder ¿ Hexenkessel ¿. Das ganze ist wirklich raffiniert verknüpft, und nach dem Film fragt man sich noch lange nach den göttlichen Zusammenhängen die in unserem Leben alltäglich sind, die aber nie wer merkt, da er sie nicht sehen

  • Teil 2 der Filmkritik
    gleichgeschlechtliche Liebesleben von Gorillahandaschenbechern in Burma.

    Nun es folgt die 2. Geschichte.


    DANIEL und VALERIA


    DANIEL ist mit JULIETTA verheiratet, er hat wirklich einen sehr guten Job, er ist reich, er ist berühmt, und er hat sehr gute Bekannte. Er hat auch 2 Töchter, und er ist ein guter und treusorgender Familienvater. Er ist in so was wie in einer Midlifecrisis, der männlichen Form von PMS. Er ist nur in einem unglücklich. Er hat keine Liebe zu seiner Frau. Hie und da läutet das Telefon, es ist nie wer dran der sich meldet. Nach kurzer Zeit ist VALERIA, das Supermodell aus Mexiko, die schönste und berühmteste Frau von Lateinamerika, eine Schönheit ohne Gleichen, und ein Covermodell auf der ganzen Welt in einer TV Show. Die Leute sind arm, aber sie interessieren sich für das Weltgeschehen in dieser Stadt. Keine Sesamstraße, aber dafür Talk Shows von den Reichen und Superschönen. Sie gibt die Heirat, Freundschaft, und Liebelei mit ANDRES SALGADO bekannt, einem Mann der in jeder Art des Showbusiness berühmt geworden ist, alt und wirklich hübsch ist. Ihr Kind ist der Hund RICHIE, den sie über alles liebt. Kurz nach der Show stellt sich dieser Fake raus, und ANDRES bittet VALERIA ihn zu sich zu begleiten, es ist eine Überraschung. Sie will zwar von ihm nichts wissen, denn in Wirklichkeit hat sie ja wen anderen für Ihr Herz. Sie geht mit und kommt in einer Wohnung an, Die Freude ist groß, überhaupt als sich rausstellt, das ganze ist ein Fake, und die Wohnung gehört Ihr, aber sie teilt sie sich nicht mit ANDRES sondern mit, die Überraschung wird größer, mit DANIEL, der sich von seinem letzten Ersparten, seiner über alles Geliebten diese Wohnung gekauft hat. Endlich sind sie zusammen. Eines Tages, als VALERIA unterwegs ist, hat sie einen folgenschweren Autounfall. Sie hat sich den Oberschenkel verletzt, und liegt im Spital. Die Karriere als Model scheint vorbei zu sein, und sie ist an den Rollstuhl gefesselt. Ihre Einzige Hoffnung ist nicht DANIEL, der Ihr immer mehr auf die Pelle rückt, sondern der Hund RICHIE, der eines Tages in einem Loch im Boden verschwindet, da der Wohnzimmerboden noch nicht fertig ist, kostet ja das ganze auch viel Geld. Er taucht nicht auf, VALERIA wird immer unansprechbarer, und DANIEL überlegt ob er das richtige tat. In der Zwischenzeit bringt ein alter Penner einen Mann in einem Restaurant um, er flüchtet mit 5 Hunden und einem Mistwagen, und hofft das ihn niemand sieht.

    Nun, diese Geschichte wirkt am Anfang nett, dann stinkfade, in die Länge gezogen, aber irgendwie haben die Storys bis jetzt eines gemein. Fange nie mit der Alten eines anderen was an, schon gar nicht wenn sie verheiratet ist, und gehe nie fremd. Man weiß nie, wen man dadurch schadet und was dann für Auswirkungen andere Menschen haben. Niemand weiß was da rauskommt, und niemand kann erahnen welcher Fehler auf welchen zutrifft. Die Alte ist wirklich ne geile Haut, und im Kino gab es ein regelrechtes Raunen als sie ein Stück Bein zeigte. Leider gab¿s keine Ausrufe a la ¿ Ausziehen ¿, aber ich habe es zumindestens versucht, blöd war nur, das ein Handtuch nicht so gut schmeckt. Na ja wie auch immer, die Geschichte hätte ausgebaut werden können.
    Wirklich schlimm was Leute erleben, und dann sagt unsereiner das man Probleme hat, die verschwinden angesichts dieser Leiden. Sehr gut haben sie auch gespielt die Darsteller, nur leider etwas gekünstelt. Das ganze ist aus einer Welt wo die Leute leben die etwas mehr Geld haben, und man sehnt sich nach Leuten die weniger Geld haben, zumindestens im Film, das man etwas wieder sieht was nicht so ganz alltäglich ist, denn nach der ganzen Flut der Hollywoodfilme gibt es eh nur noch eine Lösung, endlich mal ausländische Filme sehen.

    EL CHIVO und MARU

    Ein Penner wie er im Buch steht, er ist alt, er ist grau, er ist runzelig, er hat Stirn auf den Runzeln, und Bart auf de

  • Teil 1 der Filmkritik
    Amores Perros




    Also nach dem Film der 153 Min. gedauert hat, hat mir so ziemlich jeder der 600 Muskeln in meinem Körper wehgetan. Einerseits vom einseitigen Sitzen, andererseits vom vielen Trinken, damit die Zeit vergeht, wieder andererseits, vom Abwehren meiner Freundin die auf meiner Schulter einschlief, wiederum auch hat mir alles weh getan vom Liegestütz machen, da der Film stinkfade war.
    Reingefallen, das mit dem Stinkfade war ein Käse, der Rest stimmt, und auch die Popcornschlacht, und das anschließende Füllen des Pissoirbeckens, und die Überflutung eines Multiplexkinos.
    Also die Geschichte ist ziemlich komplex. Anfangen tut es mit. Es ist eigentlich eine Dreiergeschichte, alles hängt zusammen, also erzähle ich es gegen den Film, in anderer Reihenfolge, so wie es zusammengehört.
    Wies wirklich ist, einfach im Kino ansehen.


    OCTAVIO und SUSANNA

    Die Geschichte spielt 1999 in Mexiko City. OCTAVIO, RAMIRO, sein Bruder, und seine Frau SUSANNA leben alle unter einem Dach. Es ist schwül, die Arbeit ist schwer, und es ist wirklich schwer in dieser Gesellschaft zu überleben. Die Kinder wachsen auf der Straße auf, und sie versuchen täglich zu überleben, so auch diese Familie. OCTAVIO wünscht sich Arbeit, aber hat keine, dafür hat RAMIRO eine als Verkäufer in einem Supermarkt. Es ist viel zu tun, und das Geld das er hat, gibt er teilweise für Drogen aus, dealt ein bisschen herum, und versucht auch zu überleben. Der Vater ist früh abgehaut. RAMIRO ist schon lange mit dem Kostgeld überfällig, und das ist auch einer der Gründe dafür warum er Ärger mit der Mutter hat, und auch mit seinem Bruder, der ihn auch dauernd anhalten muß, mal was für die Mutter zu machen. Die Wohnung ist mehr als primitiv eingerichtet, es ist alles alt und primitiv, man lebt auf engstem Raum in der 20 Millionen Metropole zusammen. OCTAVIO hat nur eine Arbeit, er hängt SUSANNA nach, die ständig von RAMIRO verprügelt wird, wenn er wütend ist, wenn er schlecht drauf ist, und wieder einmal ist seine Frau die ihm ein Kind angehängt hat, das er Ihr lange nicht verzieh wieder mal die Schlampe die mit einem Walkman zufrieden sein soll.
    OCTAVIO braucht Geld, so hat er eine Idee. Er nimmt seinen Hund KOFI zum illegalen Hundekämpfen mit. Sein Gegner ist ein alter Bekannter, EL CHISPAS. Der hat einen sehr guten Hund, und er gewinnt immer. Doch zuvor muß sich OCTAVIO noch gegen viele andere kämpfen. GUSTAVO der Besitzer des Clubs, lässt ihn an 8 Kämpfen teilnehmen, woraus 15 werden. Er verdient dadurch sehr viel Geld. OCTAVIO will mit SUSANNA durchbrennen. Er macht einen sehr großen entscheidenden Fehler. Zum Schluss hat er ein Problem, ein wahnsinniges Problem, und einige von seiner Familie haben auch ein sehr großes Problem.

    Nun, das wäre mal die Erzählung der 1. Geschichte. Ich habe keine Ahnung wie lange sie gedauert hat. Aber sie ist furchtbar. Die Hundekämpfe sind sehr realistisch abgelaufen, obwohl man sie nicht richtig gesehen hat. Schließlich ist es kein Mondo Film. Leuten mit schwachem Magen, und Bezug zu Tieren sei hier gesagt, es ist nicht so schlimm wie es sich anhört. Man sieht viel Blut, und die einleitenden Worte das kein Tier in Mitleidenschaft gezogen wird, kann man ruhig Glauben schenken. Man sieht alles nur kurz, andeutungsweise, aber das reicht für eine Gesellschaft die so viel Scheiße baut. Leute denen Geld wichtiger ist als alles, und die nicht überlegen was sie tun. Eine Tat kann nie die andere aufwiegen, und schädigt man erst mal den einen Menschen, ist es nicht sicher, wer auch am anderen Ende einen Schaden bekommt. Zum Essen macht der Film keinen Spaß, Trinken kann man bei dem Film, aber die Bilder, die sehr realistische Kameraeinstellung, und die Darsteller die alles andere als gelernt sind, sie sind allesamt echt, wirken besser als eine Dokumentation über das gleichgeschlechtliche Liebesleben von Gorillahandaschenbechern in

    Re: Teil 1 der Filmkritik
    Noch etwas ist mir eingefallen: Wenn du schon Kritiken hier reinschreibst und somit deine Meinung kundtust (das ist auch dein gutes Recht), könntest du es bitte unterlassen, den Film Minute für Minute nachzuerzählen!!! Entweder man/frau schaut sich den Film an oder nicht, aber es will keiner den Film nachlesen!!!

    Re: Teil 1 der Filmkritik
    Also, ich möchte dir wirklich nicht zu nahe treten und ich möchte dich auch nicht beleidigen. Aber ich muß wirklich fragen, wieso schreibst du immer so elendlange und sehr detaillierte Kritiken??? Glaubst du tatsächlich, das es irgendjemanden interessesiert oder wirst du dafür bezahlt???

    lg
    bussal

    Re: Re: Teil 1 der Filmkritik
    ...bestechung wird wohl leider nix bringen fürchte ich.
    wie von mir an dieser stelle schon öfters moniert ¿ und ebenso oft ignoriert ¿ sollten tuvok e.a. doch bitte ihre profilierungsneurosen unter kontrolle bringen. keinesfalls kann ich mich apologeten wie matthias anschliessen, und dass einfach so abtun. dieses forum ist EINDEUTIG kein raum für die minutiöse detailerzählung im ¿ noch dazu ¿ unerträglichen bildungsbürgerhumor-stil. meinungen sind gefragt, keine kindergartenaufsätze.

    lg

    Re: Re: Teil 1 der Filmkritik
    Man muß sich die Kritiken ja nicht durchlesen und wenns ihm spaßmacht- Why Not !
    Ich bin zwar auch kein Fan von so langen Zusammenfassungen (1 Seite sollte eigentlich reichen), aber es zahlt sich nicht aus deshalb so ne Hetze zu veranstalten.

    anyway
    liebe grüße
    Matthias

    Re: Re: Teil 1 der Filmkritik
    Ich glaube, daß man beide Hälften Deiner Frage mit einem überzeugten "Nein" beantworten kann. Bis zu vier Teilen in sehr fragwürdigem Deutsch kann nicht mal den Tolerantesten im Entferntesten interessieren. Und daß er dafür bezahlt wird? Nein, dafür ist das Geschreibsel von viel zu schlechter Qualität. Aber ich mach Euch allen einen Gegenvorschlag; warum legen wir nicht zusammen und bestechen ihn damit, damit sich dieses todlangweilige Endlosgebrabbel endlich aufhört????

Seiten