Audition

 J 1999

Odishon

Horror, Thriller 18.05.2001 111 min.
film.at poster

Auf der Suche nach einer neuen Ehefrau veranstaltet ein japanischer Geschäftsmann ein Vorsprechen. Tatsächlich lernt er seine Traumfrau kennen, doch über der sich anbahnenden Liebesgeschichte liegt ein dunkler Schatten.

Vor sieben Jahren ist die Frau des Geschäftsmannes Aoyama gestorben. Jetzt ist es an der Zeit für ihn, eine neues Leben mit einer neuen Gattin zu beginnen. Sein bester Freund ist TV-Produzent und schlägt eine besondere Art der Partnersuche vor. Er veranstaltet ein Vorsprechen, bei dem es angeblich um die Hauptrolle einer geplanten Fernsehserie geht. Tatsächlich lernt Aoyama dabei eine ebenso hübsche wie rätselhafte Frau kennen.

Eine fast zu perfekte Romanze bahnt sich an. Doch da entdecken die beiden Männer Ungereimtheiten in der Biografie der Erwählten. Tatsächlich scheint die Vergangenheit der Frau voller dunkler Geheimnisse zu sein.

Details

Ryo Ishibashi, Eihe Shiina, Myuki Matsuda, Renji Ishibashi
Takashi Miike
Koji Endo
Hideo Yamamoto
Daisuke Tengan
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • sehr gut aber auch sehr hart
    ich muß gestehen, daß ich mir direkt nach dem film unsicher war ob das jetzt einfach nur schwachsinn war oder ob doch was dahintersteckt.

    was imho fest steht, ist, daß die rein "handwerkliche" seite der regiearbeit eine glatte meisterleistung ist. die schnitte und kameraführung, die zu begin reinster standard sind, werden nach und nach immer seltsamer, so daß man am schluß kaum mehr weiß was wirklichkeit und traum ist.

    bei der story war ich mir zunächst nicht so sicher, aber ich hab´ mich, glaub ich, zu sehr von den sehr(!) grausigen gewalt- und schockelementen am schluß ein wenig täuschen lassen. mittlerweile bin ich auch von der story sehr überzeugt.

    am schluß noch ein tipp: das ende des films ist extrem hart, ein paar leute haben sogar das kino verlassen und ich war auch nicht allzuweit davon entfernt. also nur anschauen wenn man einen guten magen hat. wenn man den allerdings hat und durchhält, wird man mit einem sehr hintergründigem und aufwühlendem kinoerlebnis à la "romance" belohnt. ach ja, der film is nix für mainstream-seher oder leute die sich einen SM softporno (wie "tokyo decadence", ein film des authors) erwarten.

  • Nichts für schwache Nerven
    Der Film läßt an Spannung wirklich nichts vermissen. Die Handlung ist gut aufgebaut und trotz der späten Stunde (Beginnzeiten generell erst gegen 22 Uhr) besteht ganz und gar keine Gefahr einzuschlafen. Die letzten 20 min. sind jedoch für schwache Gemüter nicht zu empfehlen. Besonders gut ist die Dramaturgie des Filmes, was ganz seicht anfängt, wird zukzessive gesteigert. Interessant ist auch der Schluß des Filmes und gibt Stoff für Diskussionen. Ein Film, der sicherlich noch lange danach für Gesprächsstoff sorgt.

  • Ganz böser Film
    Zu allererst, ich bin voreingenommen, ICH LIEBE diesen Film. Er fängt an mit einer netten, dahinplätschernden Story wird ganz langsam immer schräger bis er gegen Ende total umkippt und vollkommen bizarr wird. Hab ihn 2x im Filmcasino gesehen und beim Finale haben so um die 15 Leute fluchtartig den Saal verlassen, weil ihnen der Film zu intensiv war und dann kam aus den vorderen Reihen ein Angstschrei, so laut und entsetzt, dass ich mich an keinen Film, der in Ö gezeigt wurde, erinnern kann, der ähnliche Reaktionen hervorgerufen hat. Will über die Handlung gar nix sagen, nur so viel: Vom Feeling her ist er ein wenig wie ein japanischer David Lynch, nur wesentlich bizarrer und gleichzeitig lustiger! Grandios!

  • für Masochisten
    Die Regie ist absolute Spitze und die Handlung für einen fernöstlichen Film sogar relativ schnelllebig. Die Inhalte gegen Schluss absolut nichts für schwache Nerven - ein unglaubliches Maß
    an subtiler Brutalität kombiniert mit skurrilen
    Szenen zwischen Traum und Realität.
    Absolut sehenswert, aber keinesfalls mit Freundin!